Verkehr  
 

Tempobeschränkungen

Warum Tempobeschränkungen?


Tempo 30 aus Verkehrssicherheitsgründen

Vor Grundschulen und Kindergärten sowie auf Straßenabschnitten mit Unfallhäufung gelten häufig Tempolimits. Diese bieten Schutz (nicht nur) für Kinder und weisen die Verkehrsteilnehmer grundsätzlich auf besondere Gefahrenorte hin.

Tempo 30 aus Lärmschutzgründen

Lärm stört uns im Schlaf besonders. Die Tempo-30-Regelungen dienen dem Schutz der Nachtruhe. Dieser Schutz ist wichtig, weil dauerhafter nächtlicher Verkehrslärm ab 55 Dezibel wahrscheinlich zu vermehrten Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. An den Berliner Hauptstraßen sind davon knapp 340.000 Menschen betroffen.

Berlin ist wie andere Großstädte verpflichtet, etwas gegen diesen Lärm zu tun. Tempo 30 ist nicht die einzige, aber im Falle der Beachtung eine sehr wirksame und schnell umsetzbare sowie preiswerte Maßnahme zum Schutz der Nachtruhe. An den höchstbelasteten Hauptstraßen wurde daher untersucht, wo möglichst viele Anwohner entlastet werden können, ohne dass die BVG-Metrolinien und die Hauptströme des nächtlichen Verkehrs zu stark beeinträchtigt werden. Die Wirkungsanalysen zeigen eine spürbare Entlastung.

Tempo 30 nachts - Entlastung für viele Berlinerinnen und Berliner

Auf den nächtlich hoch belasteten Straßenabschnitten wurde Tempo 30 nachts (22-6 Uhr) angeordnet und umgesetzt. Die Maßnahme ist ein Teil eines Gesamtkonzeptes zur Lärmminderung, die durch weitere Maßnahmen - z. B. den Austausch lauter Straßenbeläge - ergänzt werden. Die Tempo-30-Regelungen in der Nacht lösen die Lärmprobleme der Stadt zwar nicht gänzlich. Aber sie werden zur Folge haben, dass viele Berlinerinnen und Berliner künftig etwas ruhiger schlafen können.

Tempo 60 und mehr

Es gibt auch Straßen in Berlin, auf denen eine höhere Geschwindigkeit als die innerörtliche Regelgeschwindigkeit Tempo 50 km/h erlaubt ist, wenn die örtlichen Verhältnisse es zulassen.