Verkehr  
 

Ampeln und Co.

Sicherheit hat Vorrang


Typischer Signalplan einer Ampel (Vergrößerung 22 kb)
Typischer Signalplan einer Ampel

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität.

Räumzeit als Schutz

Damit Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und die Fahrgäste in Bus und Straßenbahn sicher ihr Ziel erreichen, errechnet man eine so genannte Zwischenzeitmatrix. Sie legt die Dauer der Räumzeit fest. Anders gesagt: Sie legt fest, wie viel Zeit nach dem Umschalten auf Rot vergehen muss, bis alle Autofahrer die Kreuzung geräumt haben oder bis auch der letzte Fußgänger, der die Straße noch bei Grün betreten hat, die gegenüberliegende Seite erreicht. Erst dann erhalten die anderen Verkehrsteilnehmer Grün.

Berechnet werden die Räumzeiten auf der Basis durchschnittlicher Geschwindigkeiten. Die Grundlagen dafür liefern die Richtlinien für Lichtsignalanlagen.

Vorsprung für die Schwächeren


Fußgänger und Radfahrer sind besonders gefährdet, wenn Kraftfahrzeuge rechts abbiegen. Deshalb bekommen sie an den allermeisten Ampeln ein bis zwei Sekunden vor dem parallelen Kfz-Verkehr Grün. So sind sie bereits im Blickfeld der abbiegenden Kraftfahrer, wenn diese losfahren. Ausnahmen von diesem Prinzip gibt es nur an älteren Ampeln, deren Signalplan noch nicht geändert wurde.