Pflanzenschutz  

 

Überwachung und Kontrolle

Bundesweites Pflanzenschutz-Kontrollprogramm


oben: Industriegelände; unten: Getreidefeld
 
Das Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (Pflanzenschutzgesetz)* enthält umfangreiche Bestimmungen zum Inverkehrbringen und zur Anwendung u. a. von Pflanzenschutzmitteln. Hierdurch soll Gefahren vorgebeugt werden, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder durch andere Maßnahmen des Pflanzenschutzes, insbesondere für die Gesundheit von Mensch und Tier und für den Naturhaushalt entstehen können. Für die Überwachung der Einhaltung dieser Vorschriften sind die Bundesländer zuständig. Durch Verkehrs- und Anwendungskontrollen sollen die Einhaltung der pflanzenschutzrechtlichen Bestimmungen gezielt überwacht und die Missachtung von Vorschriften durch angemessene Maßnahmen abgestellt werden. Gegebenenfalls werden Verstöße nach dem Pflanzenschutzgesetz geahndet. Berlin beteiligt sich an dem 2004 eingeführten bundesweiten Pflanzenschutz-Kontrollprogramm von Beginn an.



*Zitierte Rechtsgrundlagen:
  • Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (Pflanzenschutzgesetz - PflSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.05.1998 (BGBl. I S. 971, 1527, 3512), zuletzt geändert durch Artikel 14 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1934)
  • Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung vom 28.07.1987 (BGBl. I S. 1752), zuletzt geändert durch die Zweite Verordnung zur Änderung der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung vom 27. Juli 2010 (BGBl. I S. 872)
  • Verordnung über Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung - PflSchAnwV) in der Fassung vom 9.3.2005 (BGBl. I S. 734), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13.12.2007 (BGBl. I S. 2930)
  • Verordnung über Anwendungsverbote für Pflanzenschutzmittel (Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung - PflSchAnwV) in der Fassung vom 10.11.1992 (BGBl. I S. 1887) , zuletzt geändert Artikel 20 des Gesetzes vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2542)