Pflanzenschutz  

 

Pflanzenschutz im Stadtgrün - Schadorganismen in Berlin

Tierische Schaderreger: Eichenprozessionsspinner


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Fachtagungen


Da sich die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Eichenprozessionsspinner deutschlandweit teilweise sehr erheblich unterscheiden, geben Fachtagungen und Fachgespräche die Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen und neuen Erkenntnissen. Sie führen Praktiker, Entscheider und Genehmigungsbehörden zusammen um praktikable Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner und zum Schutz der menschlichen Gesundheit erarbeiten und umsetzen zu können.

2017: Fachgespräch des Umweltbundesamtes (UBA)
Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zum Schutz der menschlichen Gesundheit im öffentlichen Raum


2010 bis 2013: Fachgespräche im Pflanzenschutzamt Berlin
In den 4 Fachgesprächen mit kurzen Beiträgen zur jeweiligen Ausbreitungssituation, den Ergebnissen aus Bekämpfungsversuchen, zu rechtlich relevanten Bereichen (u.a. Natur-, Arten,- und Wasserschutz) und der Vorstellung der aktuellen Strategie der Bekämpfung, wurden die Problemfelder im Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner aufgezeigt.

4. Fachgespräch: 10.12.2013

Die Ergebnisse und Erfahrungsberichte der Bekämpfungsmaßnahmen 2013 standen neben der Auswertung der begleitenden Untersuchungen zur Anwendung des Biozids NeemPro®tect zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ergänzt wurde dies durch die Darstellung der Situation im Land Brandburg, der Ausbreitung im Stadtgebiet Berlin und den Ergebnissen aus dem Monitoring. Die Empfehlungen zur Vorgehensweise 2014 bildeten den Schlusspunkt.

3. Fachgespräch: 27.11.2012

Mit kurzen Beiträgen zu den rechtlichen Möglichkeiten zur Bekämfpung der jungen Larvenstadien und ggfs. notwendiger Genehmigungsverfahren, der weiteren Ausbreitung des Schmetterlings, Ergebnissen der Bekämpfungsversuche und der Vorstellung der möglichen landesweiten Strategie wurden viele Aspekte beleuchtet und diskutiert. Die Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigten aktuelle Problemfelder im Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner auf.

Ende 2014 fand kein weiteres Fachgespräch zum Eichenprozessionsspinner statt, da sich an der Vorgehensweise keine weiteren Veränderungen ergeben haben. Das Strategiepapier (Strategien gegen den EPS im Land Berlin vom 04.03.2013) hat weiterhin seine Gültigkeit.

Die gesammelten Daten (Falterzahlen, neue Nester, Witterung zur Eiablage etc.) belegen, dass weiterhin mit einer starken Vermehrung der Raupen zu rechnen ist. In besonders sensiblen Bereichen (Schulen, Kita's. Freizeitanlagen etc.) an denen Nester festgestellt wurden oder die bereits mehrfach einen Befall aufwiesen, kann eine Anwendung von Bioziden an Einzelbäumen oder Baumgruppen erforderlich sein.

Für detaillierte Informationen zu den Fachgesprächen wenden Sie sich bitte an das Pflanzenschutzamt.

2012 und 2013: Fachveranstaltungen des Julius-Kühn-Institut (JKI) und des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR)