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Großer Tiergarten - Sehenswertes - Mahnmale

Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen
"Euthanasie"-Morde


Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Morde, Oktober 2014; Foto: Philipp Eder
Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Morde, Oktober 2014
Foto: Philipp Eder

In der Tiergartenstraße 4 entstand 2014 der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde. Das Erinnerungszeichen besteht aus einer transparenten, hellblauen, 24 Meter langen Glaswand, die auf einer zur Mitte leicht geneigten dunklen Fläche aus anthrazitgefärbtem Betonbelag steht.
Eine Freiluftausstellung mit Medienstationen, in denen auch Inhalte in Deutscher Gebärdensprache abrufbar sind, informiert über die nationalsozialistischen Krankenmorde, Zwangssterilisationen und andere damit zusammenhängende Verbrechen.

Am Ort des Erinnerungszeichens befand sich ab April 1940 die Zentrale für die Organisation, die unter dem Decknamen »T4« – oder schlicht »Aktion« – den Massenmord an Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten im Deutschen Reich initiierte, koordinierte und durchführte. Den nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morden fielen in ganz Europa etwa 300.000 Menschen zum Opfer.

Der Gedenk- und Informationsort beruht auf Entwürfen der Architektin Ursula Wilms sowie der Landschaftsgestalter Nikolaus Koliusis und Heinz W. Hallmann und wurde am 2. September 2014 der Öffentlichkeit übergeben.

weitere Informationen auf der Webseite „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas”

Name Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde
Künstler Ursula Wilms, Nikolaus Koliusis, Heinz W. Hallmann
Material Betonfläche (anthrazitfarben), Glaswand
Entstehungsjahr 2014
Aufstellungsjahr und Aufstellungsort 2014: Tiergartenstraße, ehem. Haus-Nr. 4, nördlich der Philharmonie