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ÜberBrücken: Brückenbau 2000-2009

Wendenheidebrücke

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Wendenheidebrücke
 
Die Brücke wurde im Zuge einer neuen vierspurigen Straße zwischen der Straße an der Wuhlheide und dem Glienicker Weg in Köpenick als Überführung über die Oberspreestraße mit anschließenden Auf- bzw. Abfahrtsrampen errichtet.

Der Überbau wird durch eine Stabbogenbrücke mit außenliegenden Versteifungsträgern und parabelförmigen Bögen gebildet. Die Hauptträger haben einen geraden Untergurt, in den die Querträger rechtwinklig einbinden. Die Fahrbahn ist eine orthotrope Platte, bestehend aus Deckblech, Querträgern und längsorientierten Trapezstreifen im Fahrbahnbereich; im Gehwegbereich werden Flachsteifen angeordnet.

Bei einem Kreuzungswinkel von 84,31 gon ist die Brücke schiefwinklig; die beiden freistehenden Bögen haben einen Versatz von ca. 4,00 m in Längsrichtung. Der Hauptträgerabstand beträgt 15,90 m, der Bogenstich 10,39 m. Die Stützweite der Querträger entspricht dem Bogenabstand von 15,90 m.
Auf den Kappen sind durchgängig 2,00 m hohe Lärmschutzwände angeordnet. Der Überbau lagert je Endquerträger auf drei Lagern.

Den Übergang zwischen Straßendamm und Brückenbauwerk bilden schiefwinklige, kastenförmige Widerlager mit Flachgründung. Die Widerlager haben einen Wartungsgang und Übergangskonstruktionen. In Verlängerung der Flügelwände sind Stützwände für die Rampen hergestellt.
Gestalterisches Element an Widerlager- und Flügelwänden ist eine 0,75 m über Oberkante Gehweg horizontal angeordnete Fuge, die die unterschiedlichen Schalungsstrukturen hervorhebt. Oberhalb sind die Sichtflächen in glatter Schalung, unterhalb in senkrechter grob strukturierter Brettschalung hergestellt.
 

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