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ÜberBrücken: Brückenbau 2000-2009

Thaerstraßenbrücke

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Thaerstraßenbrücke
 
Die Thaerstraßenbrücke überbrückt die Gleisanlagen der DB AG (Fern- und S-Bahngleise des Berliner Innenrings) und verbindet die Bezirke Lichtenberg und Pankow.

Vor dem Brückenneubau endete die Thaerstraße am Bahngelände. Eine alte, im Krieg zerstörte Straßenbrücke aus Holz, wurde seinerzeit nicht wieder aufgebaut, so dass die Straße für viele Jahre am Bahngelände endete. Nur für Fußgänger wurde eine provisorische Verbindung errichtet, die auch als Leitungsbrücke diente.

Ein wesentlicher Bestandteil für die Umwandlung des ehemaligen Schlachthofgeländes mit seiner gründerzeitlichen Hallenarchitektur in ein Wohn- und Gewerbegebiet, war der Bau einer Straßenbrücke mit Geh- und Radwegen in Verlängerung der Thaerstraße über die Gleisanlagen mit einem Anschluss an die Storkower Straße.

Die Brücke wurde als zweigelenkiger Rahmen aus Stahl-Walzprofilen mit einer Stützweite von 30,80 m gebaut.

Die historische Hallenarchitektur stellte besonders hohe Anforderungen an die Gestaltung des Bauwerks. So wurde der Farbton der Vormauerklinker an Widerlagern und Brüstungen den angrenzenden Stützwänden angepasst und er übernimmt auch deren horizontale gelbe Bänderung.

Im Kontrast zu den massiven Unterbauten wurde ein eher filigranes Stahlbrückengeländer gewählt, in dem gläserne Lichtkörper angeordnet sind, die nach außen die Konstruktion der Brücke auch bei Dunkelheit zeigen. Auf den vier Brüstungsendpunkten steht je ein Planflächenstrahler, der die Brückenfläche ausleuchtet.
 

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