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Straßen und Brücken für Berlin

Schlossbrücke in Berlin-Charlottenburg


Schlossbrücke: Seitenansicht; Foto: SenUVK
Schlossbrücke: Seitenansicht; Foto: SenUVK

Als Bestandteil der Straßenverbindung zwischen der Kaiser-Friedrich-Straße und des Tegeler Wegs überspannt die Schlossbrücke unmittelbar neben dem Schloss Charlottenburg in Berlin-Charlottenburg stützenfrei die Spree.

Die Schlossbrücke wurde in den Jahren von 1927 bis 1929 erbaut.
Bei der Schlossbrücke handelt es sich um eine denkmalgeschützte Stabbogenbrücke. Als genietete Stahlkonstruktion besteht die Brücke aus zwei Bögen, welche jeweils im Bereich zwischen den außenliegenden Geh- und Radwegen und der Fahrbahn, den mit Hängern gehaltenen stählernen Überbau überragen. Die Fahrbahn- und Fußgängerflächen bestehen aus einer Trägerrostkonstruktion mit klassisch genieteten Vollwandträgern und bilden zusammen mit Buckelblechen die Grundlage für den Fahrbahnaufbau aus Asphalt.

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs ist die Brücke gesprengt worden und war in mehreren Bereichen des Überbaus beschädigt. Aus den statisch konstruktiven Bestandsunterlagen geht hervor, dass im Wesentlichen die Bögen und Hängestangen beschädigt waren. Die Unterbauten sind nicht beschädigt worden. 1949 wurden unter Verwendung der alten Stahlkonstruktion die Schäden durch umfangreiche Instandsetzungsarbeiten beseitigt und der Überbau wieder eingebaut.

Neben dem Verkehrszweck dient die Brücke verschiedenen Leitungsträgern als Querungshilfe über die Spree. Direkt vor dem südlichen Brückenwiderlager befindet sich wasserseitig auskragend der Schlossbrückensteg. Er dient als Zugang zum Schlossgarten des Schloss Charlottenburg für Fußgänger und Radfahrer.

Der Schlossbrückensteg besteht aus einer Stahlträger-Beton-Verbundkonstruktion mit einem 1,12 m hohen Geländer als Absturzsicherung aus Stahlpfosten mit Drahtgitterfüllung.


Icon Kalender Bauzeit:
bis Ende 2019

Pressemitteilung


Schlossbrücke: Ansicht von oben; Foto: SenUVK
Schlossbrücke: Ansicht von oben; Foto: SenUVK