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Einladung zum Auftaktfest Campus Ost / An der Technischen Universität Berlin werden zwei neue Wissenschaftsgebäude gebaut

Pressemitteilung vom 11.06.2019

Das Land Berlin errichtet für die Technische Universität Berlin (TU Berlin) zwischen Fasanenstraße und S-Bahn-Linie in Berlin-Charlottenburg zwei neue Gebäude für Forschung und Lehre. Auf dem Areal entsteht das Interdisziplinäre Zentrum für Modellierung und Simulation, kurz IMoS, sowie ein neues Mathematik-Gebäude. Beide sind Teil eines von der TU Berlin aufgestellten Masterplans für ihren Kerncampus und werden aus dem Investitionspakt Wissenschaft des Landes Berlin mit insgesamt rund 150 Mio. Euro finanziert.

Bei einem Auftaktfest Campus Ost am 13. Juni werden nun die Pläne für die zukünftige Nutzung der Gebäude präsentiert und ein Blick auf die Historie des Areals geworfen.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zum Auftaktfest eingeladen:

Zeit: 13. Juni 2019, 14 Uhr
Ort: Parkplatzgelände (östlicher Teil) am Chemiegebäude © der TU Berlin, Straße des 17. Juni 115 / Ecke Müller-Breslau-Str., 10623 Berlin

Programm

Begrüßung
Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident, TU Berlin
Grußworte
Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Berlin
Vorstellung des Projekts
Volker Giezek, Code Unique Architekten GmbH, BDA, Dresden
Snacks, Drinks und Musik

Wir möchten Sie bitten, sich unter pressestelle@tu-berlin.de anzumelden.

Moderne Wissenschaftsgebäude im Herzen Berlins
Mit den beiden ersten Bauprojekten werden einerseits moderne Bedingungen für Forschung und Lehre geschaffen, andererseits öffnet sich die Universität mit der Entwicklung ihres Campus Ost noch mehr in die Stadt und gestaltet den Wissenschaftsstandort in Berlin-Charlottenburg weiter.

Mit dem IMoS-Gebäude wird ein einzigartiges Zentrum für interdisziplinäre modell- und simulationsbasierte Forschung entstehen, in dem Methoden der Simulation, der Regelung und der Optimierung erforscht werden. Hier sollen fächerübergreifende Forschungsteams aus Ingenieur*innen, Mathematiker*innen, Naturwissenschaftler*innen und Informatiker*innen räumlich zusammengeführt werden, damit sie gemeinsam die hohe Komplexität heutiger Produkte und Prozesse bearbeiten können. Die Baumaßnahme für das IMoS-Gebäude wird anteilig mit Mitteln des Bundes (auf Grundlage des Grundgesetzes Artikel 91b) und der TU Berlin bestritten.

Mit dem Neubau des Mathematik-Gebäudes wird für über 10.000 Hochschulangehörige ein neuer Ort des Studierens und Forschens geschaffen. Mit modernen Hörsälen und Seminarräumen, studentischen Arbeitsplätzen, einer Fachbibliothek und einer Cafeteria werden die Bedingungen für gute Lehre entscheidend verbessert. Auch für die Beschäftigten bedeutet das neue Gebäude eine deutliche Verbesserung ihres Arbeitsplatzes. So werden die Bürobereiche insbesondere für ruhiges, konzentriertes Arbeiten ausgelegt. Für Kommunikation und kollegialen Austausch sind dezentrale Aufenthalts- und Besprechungsräume und Kommunikationszonen geplant.

Vom „Thiergarten“ zum Uni-Campus
Das Areal zwischen Fasanenstraße und S-Bahn-Linie in Berlin-Charlottenburg hat auch eine interessante Geschichte zu erzählen. Vom Jagdgelände der brandenburgischen Kurfürsten über die Umgestaltung zum barocken Lustgarten mit der Einrichtung einer Fasanerie bis hin zur Ausgestaltung eines Hippodroms wurde es schließlich 1877 als Standort der Königlich Technischen Hochschule zu Berlin gewählt. Der Historiker Thomas Schwab hat anlässlich des Auftaktfestes die Geschichte des Campus Ost vom 16. bis ins 21. Jahrhundert recherchiert. Auf Schautafeln wird die Entwicklung des Geländes eindrucksvoll präsentiert.

Weitere Informationen zum Campus Ost finden Sie unter: www.tu-berlin.de/?id=205202