Zahl des Monats Juli: 5.600

31.07.2020 13:00

Logos der Berliner Kunsthochschulen - Zahl des Monats
Bild: Senatskanzlei

5.600 – So viele Studierende sind an den staatlichen Berliner Kunsthochschulen eingeschrieben.

Gesang oder Gitarre, Kunst oder Komponieren, Design oder Dirigieren, Tanz oder Tontechnik, Schauspiel oder Schlagzeug – die staatlichen Berliner Kunsthochschulen bieten Interessierten ein breites Studienangebot. In Berlin gibt es gleich vier staatliche Kunsthochschulen:

Hier studieren insgesamt 5.600 angehende künstlerische Talente, die auch für Nachwuchs in den Theatern, Opern- und Konzerthäusern der Stadt sorgen. Die Absolventinnen und Absolventen sind auch international begehrt, etwa die Ehemaligen der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ Berlin, die Orchester in Tel Aviv dirigieren oder Konzerthäuser in Oslo leiten. Über 500 Studierende sind an der HfM Berlin aktuell eingeschrieben. Im Oktober 1950, also fast genau vor 70 Jahren, wurde sie als „Deutsche Hochschule für Musik“ in der DDR-Zeit gegründet.

Mit über 4.000 Studierenden ist die UdK Berlin nicht nur die größte Kunsthochschule Berlins, sondern ganz Europas. Die renommierte und traditionsreiche UdK Berlin deckt mit über 70 Studiengängen fast das ganze Spektrum der Künste ab. Auch Lehrerinnen und Lehrer für Kunst, Musik und Theater bildet die UdK Berlin aus. Die der heutigen Universität geht zurück auf die 1696 vom brandenburgischen Kurfürst gegründete „Mahl-, Bild- und Baukunst-Academie“. Noch bis 2001 hieß die sie „Hochschule der Künste“ (HdK). Gemeinsam mit der HfM betreibt die UdK Berlin heute das „Jazz-Institut-Berlin“ als hochschulübergreifende Zentrum, ein weiteres „Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz“ gemeinsam mit der HfS.

Die KHB ist mit derzeit über 800 Studierenden ebenfalls eine der größten Kunsthochschulen Deutschlands und in den letzten Jahren stark gewachsen. Die KHB plant deshalb, sich auch räumlich zu vergrößern. Die Umsetzung der Ausbaupläne für die Zukunft des Campus‘ der Kunsthochschule in Weißensee ist im Juli 2020 mit einer Vereinbarung zwischen der KHB, der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Pankow gestartet. In Ihrer bald 75-jährigen Geschichte hat die KHB zahlreiche renommierte Künstlerinnen und Künstler hervorgebracht.

Mehr Platz benötigte auch die angesehene Hochschule für Schauspielkunst für ihre fast 250 Studierenden. Nach der umfassenden Sanierung und Umgestaltung der alten Opernwerkstätten bezog die ‚Ernst Busch‘ im Oktober 2018 ihren neuen Zentralstandort in Berlin-Mitte, an dem nun alle Abteilungen (Schauspiel, Regie, Dramaturgie, Puppenspielkunst, Spiel & Objekt, Choreographie und Bühnentanz) unter einem Dach vereint sind. Als „Staatliche Schauspielschule Berlin“ wurde sie 1951 gegründet, ihre Geschichte reicht sogar bis 1905 zurück, da sie ursprünglich als Schauspielschule zum Deutschen Theater gehörte. Die Liste der Absolventinnen und Absolventen enthält eine Reihe von bekannten TV-, Film- und Theatergrößen, unter anderem Jan-Josef Liefers, Karoline Herfurth, Lars Eidinger oder Corinna Harfouch.

  • Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie finden auch an den staatlichen Kunsthochschulen in Berlin Lehrveranstaltungen bis 30. September 2020 vornehmlich digital statt. Unter Beachtung der geltenden Hygienepflichten können Praxisformate, Prüfungen und Präsenzlehrveranstaltungen stattfinden.