Zahl des Monats August: 845.613

28.08.2019 10:00

Lange Nacht der Wissenschaften 2018
Der Regierende Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, zu Besuch in der Charité anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften.
Bild: Wiebke Peitz I Charité

845.613 medizinische Fälle wurden 2018 an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ambulant, voll- oder teilstationär behandelt.

Das Uniklinikum gehört mit etwa 18.000 Mitarbeitenden konzernweit und rund 100 Kliniken und Instituten an vier Campi in Mitte, Steglitz, Buch und im Wedding sowie 3.001 Betten zu den größten und renommiertesten Universitätskliniken Europas. An der medizinischen Fakultät werden mehr als 7.500 Studierende der Human- und Zahnmedizin ausgebildet, zudem bietet die Charité 619 Ausbildungsplätze in 9 Gesundheitsberufen. Laut dem Focus-Klinik-Ranking 2019 ist die Charité zum siebten Mal in Folge Deutschlands beste Klinik. Auch im Ranking der 1.000 besten Kliniken der Welt des US-Magazins Newsweek ist die Charité mit dem fünften Platz ganz vorne dabei und europaweit an der Spitze.

Apropos Spitze: Einen Spitzenwechsel gibt es Ende August innerhalb des Uniklinikums. Für elf Jahre hat Prof. Dr. Karl Max Einhäupl als Vorstandsvorsitzender die Charité geleitet. Er kam bereits 1992 als Professor für Neurologie an die Humboldt-Universität zu Berlin. Zugleich war Prof. Einhäupl Direktor der Klinik für Neurologie und ab 2006 Ärztlicher Leiter des Centrums für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie. Zum 1. September wird nun sein Nachfolger Prof. Dr. Heyo K. Kroemer das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernehmen. Der Pharmakologe und Wissenschaftsmanager war zuletzt hauptamtlicher Dekan und Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen. Prof. Kroemer war ab 2007 Vorstandsmitglied und von 2012 bis 2019 Präsident des Medizinischen Fakultätentages und ist Mitglied der Nationalakademie Leopoldina.

Wichtige Aufgaben für die Amtszeit des neuen Vorstandsvorsitzenden werden unter anderem die Integration des Berlin Institute of Health (BIH) sein, ebenso wie der bereits begonnene Aufbau des Universitären Herzzentrums. Außerdem soll die Kooperation der Charité mit dem größten kommunalen Krankenhausversorger Vivantes ausgebaut werden. Dies haben auch Expertinnen und Experten der Kommission Gesundheitsstadt Berlin 2030 empfohlen. In wichtigen Bereichen wie zum Beispiel beim Aufbau eines gemeinsamen Ausbildungszentrums für Gesundheitsberufe, Digitalisierung oder Medizintechnik sollen die beiden Klinikkonzerne künftig noch enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, Berlin zu einer international führenden Metropole im Bereich der medizinischen Forschung und Versorgung zu machen.