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Zulassungen

Auf einem geöffneten Aktenordner liegen ein Taschenrechner, ein Stift, mehrere Geldscheine und weitere Ordner mit der Aufschrift 'Anträge'
Bild: DOC RABE Media / Fotolia.com

Die für Wirtschaft zuständige Senatsverwaltung ist Erlaubnisbehörde nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG) und Bestallungsbehörde für die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Versteigerern nach der Gewerbeordnung (GewO )

weitere Informationen entnehmen Sie dem jeweiligen Abschnitt:

Erlaubnisbehörde in Angelegenheiten nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG)

Pferdewetten können durch Renn- oder Pferdezuchtverein selbst oder durch Buchmacher veranstaltet und vermittelt werden. Beides sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten.

Bei der Totalisatorwette wetten die Wettteilnehmenden untereinander und nicht gegen einen Buchmacher. Der Totalisator ist ein Verfahren mit welchem im Vorfeld des Pferderennens aus allen platzierten Wetteinsätzen kontinuierlich bis zum Rennstart die jeweiligen Gewinnquoten ermittelt und nach Rennende die ordnungsgemäße Gewinnausschüttung abgewickelt wird. Wetten können beim Totalisator auf der Rennbahn, aber auch in Wettannahmestellen außerhalb des Rennplatzes platziert werden.

Ein geringer Anteil aus dem Wettgeschäft geht direkt an den Rennverein der diese Einnahmen ausschließlich zum Besten der Landespferdezucht und zur Veranstaltung der Pferderennen verwenden muss.

Die Buchmacherwette muss zu festen Gewinnquoten auf der Rennbahn für die am Renntag stattfindenden Rennen angeboten werden. Ansonsten steht es dem Buchmacher frei die Wetten auch zum Totalisatorkurs anzubieten. Als Buchmacher können Sie sich in Ausübung des Buchmachergewerbes bei der Vermittlung und des Abschlusses von Pferdewetten durch Angestellte (Buchmachergehilfen) vertreten lassen.

Buchmacher garantieren als Wettanbietende die Auszahlung der Gewinne. Der Anteil aus den Wetteinnahmen, der nicht als Gewinn ausgeschüttet wird, verbleibt dem Buchmacher abzgl. Steuern als Gewinnmarge.

Sofern Sie eine Totalisator- bzw. Buchmachererlaubnis , eine weitere Örtlichkeit oder eine Erlaubnis für weitere Buchmachergehilfen beantragen wollen, füllen Sie bitte den entsprechenden Antrag oder die entsprechenden Anträge aus und übermitteln die Unterlagen bitte per Email oder schriftlich an die angegebene Adresse.

Erlaubnisbehörde für die öffentliche Bestellung als Versteigerer nach § 34b GewO

Neben Notaren, Gerichtsvollziehern oder anderen zur Versteigerung befugten Beamten bleiben zwangsweise Pfandverkäufe oder Notverkäufe öffentlich bestellten Versteigerern vorbehalten, da die Eigentümer des Versteigerungsgutes auf den Preis und das Mindestgebot keinen Einfluss haben und sich deshalb darauf verlassen müssen, dass bei der Versteigerung ihre Eigentumsinteressen in besonders qualifizierter Weise wahrgenommen werden.

Deshalb erfolgt die öffentliche Bestellung und Vereidigung ausschließlich im öffentlichen Interesse und dient nicht den persönlichen Zielen oder Vorstellungen des Versteigerers. Sie ist insbesondere keine Zulassung zu einem Beruf, sondern die Zuerkennung einer besonderen Qualifikation.

Die Bestellung kann allgemein ausgesprochen oder auf bestimmte Arten von Versteigerungen (z. B. Schmuck, Antiquitäten oder Teppiche etc.) beschränkt werden, soweit für diese ein Bedarf an Versteigererleistungen besteht. Sie kann auch inhaltlich beschränkt, mit einer Befristung versehen und mit Auflagen verbunden werden.

Die Bestellung gilt für das gesamte Bundesgebiet und kann nur natürlichen Personen erteilt werden. Als öffentlich bestellter Versteigerer werden Sie darauf vereidigt, dass Sie Ihre Aufgaben gewissenhaft, weisungsfrei und unparteiisch erfüllen.

Anträge auf öffentliche Bestellung als Versteigerer können per Email oder schriftlich an die
angebene Adresse gerichtet werden.