Clean Economy/ Clean Technology

Wassertropfen
Bild: Amir Kaljikovic - Fotolia.com

Querschnittsthema Clean Economy/ Clean Technology

Die bestehenden fünf Cluster werden durch das Querschnittsthema der Clean Technologies ergänzt. Mit Clean Economy/ Clean Technology werden sämtliche Unternehmen bezeichnet, die einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Wirtschaftsführung verpflichtet sind. Ihren Kern bilden jene Unternehmen, die durch neue umweltfreundliche Produkte und Verfahren die Voraussetzungen für eine ressourcen- und energieeffiziente Umgestaltung der Volkswirtschaften schaffen. Durch die Integration dieses Querschnittsthemas in die Clusterpolitik wird eine Fokussierung auf ressourcenschonende und umweltfreundliche Innovationen sichergestellt.

Innovationsfeld „Nachhaltige Wasserwirtschaft”

Die nachhaltige Wasserwirtschaft ist ein Innovationsfeld der Clean Technologies. In der Region Berlin-Brandenburg verfügt die nachhaltige Wasserwirtschaft über vielfältige Handlungsfelder sowie Angebote und Akteure in Wirtschaft und Wissenschaft, d.h. Forschungseinrichtungen, private Unternehmen, Versorgungsbetriebe, Verbände und Netzwerke. Wasserbezogene Forschung erfolgt an der Technischen Universität Berlin (TU), der Freien Universität Berlin (FU), der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), den Hochschulen (z.B. Beuth Hochschule für Technik) sowie diversen Forschungseinrichtungen. Wegen seiner besonders starken wirtschaftlichen und technologischen Ausprägung in Berlin, wird dieses Innovationsfeld in der Berliner Innovationspolitik gezielt vorangetrieben.

In der Hauptstadtregion sind ca. 400 Unternehmen der Wasserbranche (Wasserwirtschaft einschließlich Umwelt- und Abwassertechnik) zuzuordnen sowie mehrere wasserwirtschaftliche Institutionen angesiedelt, welche die gesamte fachliche Bandbreite der Wasserwirtschaft repräsentieren. Die Größe der Unternehmen variiert sehr stark bis zu 5.000 Mitarbeitern, wobei fünfzig Prozent der Unternehmen maximal 10 Personen beschäftigen, d.h. überwiegend mittelständisch geprägt sind.

Wesentliche Akteure

  • Berliner Wasserbetriebe-BWB sind Deutschlands größter Wasserversorger und Wasserentsorger mit einem profunden Know-how im Betreibermanagement und eigener Forschungsabteilung;
  • Netzwerk „e.qua“ seit 2009 als Kompetenzzentrum für wasserwirtschaftliche Energierückgewinnung und Ressourcenmanagement etabliert;
  • Netzwerk AQUANET 2012 mit dem Schwerpunkt intelligente Wasserinfrastruktursysteme von KMU und Forschungsinstituten der TU Berlin und Beuth Hochschule zwecks Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft gegründet;
  • German Water Partnership-GWP, deutschlandweite Dachmarke der Branche, 2008 als Plattform zur Bündelung der Unternehmen und Verbände der deutschen Wasserwirtschaft für eine gezieltere Vermarktung und breitere internationale Wahrnehmung gegründet;
  • Innovationszentrum Wasser in Ballungsräumen ein Projekt der TU und ihrer damaligen Technologietransferplattform Wasser (TTB Wasser), nach dem Ende der Förderung 2011 Fortführung der Projekt- und Technologietransferaktivitäten von der TU;