Senatsverwaltung unterstützt innovative Startups im Bosch IoT Campus

Pressemitteilung vom 23.07.2018

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe fördert im Rahmen des ESF-Programms „Berliner Startup Stipendium“ 27 Gründerinnen und Gründer im neuen Bosch IoT Campus im Ullsteinhaus am Tempelhofer Hafen. Senatorin Pop hat den Besuch bei Bosch Software Innovations während ihrer Sommertour heute genutzt, um den Förderbescheid zu übergeben. Die Tochtergesellschaft der weltweit agierenden Bosch-Gruppe entwickelt softwarebasierte Lösungen für Anwendungen im Internet der Dinge.

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe:
„Bosch leistet mit dem Bosch IoT Campus und der Unterstützung von Startups einen wichtigen Beitrag zur Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze in Berlin. Ich freue mich sehr, dass wir dies mit unseren Fördermitteln gezielt unterstützen und dabei von den außergewöhnlichen Möglichkeiten eines internationalen Großunternehmens profitieren. Mit dem Berlin Startup-Stipendium fördern wir die Entwicklung von Innovationen und die Internationalisierung der Berliner Wirtschaft.“

Michael Hahn, Mitglied der Geschäftsleitung bei Bosch Software Innovations:
„Um Innovationen im IoT-Umfeld bestmöglich voranzutreiben ist es wichtig, Türen für Partner zu öffnen. Genau das tun wir am Bosch IoT Campus, indem wir unsere langjährigen Erfahrungen und unser Wissen mit den innovativen Ideen von jungen Startups zusammenbringen.“

Das Projekt mit Gesamtkosten von 609.119 € wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Berlin finanziert und erstreckt sich über eine Laufzeit von 17 Monaten. Die Startups im Bosch IoT Campus setzen sich aus Teams mit zwei bis vier Personen zusammen, die innovative Geschäftsideen rund ums Internet der Dinge (IoT) mitbringen. Sie erhalten über einen Zeitraum von fünf Monaten Stipendien in Höhe von 1.800 € pro Person und Monat, können die nach neustem technischen Standard ausgestatteten Räume und Arbeitsplätze des Bosch IoT Campus nutzen und werden durch das spezialisierte Projektpersonal gecoacht und qualifiziert. Ziel ist die Stärkung ihrer Gründerkompetenz sowie die Weiterentwicklung ihrer Produkte und Dienstleistungen bis zur Marktreife.

Bereits seit dem Jahr 2005 unterstützt die Wirtschaftsverwaltung mit Hilfe des ESF die Entwicklung innovativer Startups, in der laufenden Förderperiode im Umfang von 39,8 Millionen Euro. Damit werden bis zu 1.330 Gründer*innen unterstützt, die ihre technologiebezogenen Geschäftsideen im Rahmen von „Gründerwerkstätten“ und ähnlichen Inkubator-Formaten bis zur Marktreife entwickeln. Eine aktuelle Neuerung ist die Unterstützung transnationaler Aktivitäten durch das Programm. Damit wird der Ideen- und Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Förderprogrammen im europäischen Ausland, die Kooperation mit ähnlichen Projekten und Inkubatoren sowie der Eintritt der Startups in internationale Märkte bzw. den Europäischen Binnenmarkt unterstützt.