Parkspaziergang – Ausweitung des Pilotprojektes Parkreinigung erfolgreich gestartet

Pressemitteilung vom 16.07.2018

Seit dem 01. Juni dieses Jahrs kümmert sich die BSR im Pilotprojekt Parkreinigung – zusätzlich zum Forstgebiet Teufelssee und den seit 2016 gereinigten zwölf Berliner Parks – um die Sauberkeit auf weiteren 34 Flächen. Mit der Ausweitung des Pilotprojektes sind nun insgesamt 47 Flächen mit fast 300 Hektar BSR-Reinheitsgebiet. Bei einem Spaziergang hat sich die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop gemeinsam mit BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß den Kollwitzplatz, den Monbijoupark und zwei solitäre Spielplätze in Schöneberg Nord angesehen und sich über die ersten Erfahrungen informiert. Im Zuge der Ausweitung hat die BSR noch einmal 100 Beschäftigte neu eingestellt, fast 1.000 Papierkörbe aufgehängt und im – sehr sonnigen – Juni auf den neuen Flächen bereits 1.250 Kubikmeter Müll eingesammelt.

Die Flächen sind in der zweiten Pilotphase in fünf Cluster aufgeteilt:
  • naturnah – z.B. die Hönower Weiherkette
  • touristisch – z.B. der Monbijoupark
  • übergeordnet – z.B. der Lietzenseepark
  • wohnungsnah – z.B. der Kollwitzplatz und die
  • solitären Spielplätze – z.B. Katzlerstraße
Hinzu kommen noch die
  • Forstgebiete – Teufelssee (Müggelsee), Eichkamp (inkl. Teufelsberg) und Dachsberg (inkl. Nordufer Schlachtensee, Krumme Lanke und Grunewaldsee)

Im Jahr 2017 hat die BSR aus den zwölf Parks insgesamt rund 12.000 Kubikmeter (das sind rund 400 große LKW-Container) Abfall entsorgt. Von den neuen Flächen sammelte die BSR im Juni 1.250 Kubikmetern Müll.

Die Umfragewerte in den zwölf Parks lagen 2017 stabil bei 80 bis 90 Prozent Nutzenden, die die Parks sehr oder eher sauber einstuften.

In einer sog. Nullbefragung hatte das von der BSR beauftragte Institut im April die Nutzerinnen und Nutzer der neu hinzugekommenen Anlagen nach Ihrem Eindruck befragt. Wie bereits bei der entsprechenden Befragung 2016 empfanden rund die Hälfte der Befragten die Anlagen als eher dreckig oder sehr dreckig. Besonders schlecht schnitten die Spielplätze und die wohnungsnahen Parks ab. Peggy Hertner, Leiterin der Straßenreinigung und selbst Mutter einer fünfjährigen Tochter, sieht sich bestätigt: „Damit die Familien sich wohlfühlen in ihrer Stadt sind Spielplätze und wohnungsnahe Erholungsflächen zentrale Aspekte. Daher hatten wir diese Flächen schon im ersten Monat besonders im Blick.“

Die erste Befragung im Juni zeigt den positiven Trend: Die Zufriedenheit mit der Parksauberkeit ist insgesamt von 48 auf 82 Prozent gestiegen. Bei den Spielplätzen ist ein Anstieg von 41 auf 75 Prozent zu verzeichnen, bei den wohnungsnahen Flächen von 43 auf 77 Prozent.

„Das ist ein schönes Ergebnis, das wir vor allem der Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Orange und auch in der Steuerung zu verdanken haben“, sagt BSR Vorstandchefin Dr. Tanja Wielgoß. „Mich freut dabei besonders, dass wir die hohen Zufriedenheitswerte im vergangenen Jahr stabil halten konnten. Offensichtlich wird der gute Zustand nicht als Selbstverständlichkeit gewertet und auch nach zwei Jahren ‚Gewöhnung‘ immer noch wertgeschätzt.“ In diesem Jahr sei die Witterung für die BSR eine große Herausforderung. Das schöne Wetter im Frühjahr und Frühsommer habe extrem viele Menschen in die Parks gelockt. „In dem Zusammenhang auch ein großes Dankeschön an die Führungskräfte der Straßenreinigung – vom Einsatzleiter bis zu den Leitungen der Regionalzentren – und der BSR Verwaltung – vom Controlling bis zur Personalabteilung. Für sie alle war und ist es eine Kraftanstrengung. Sie haben nicht nur die komplette organisatorische Umsetzung gestemmt, sondern sich auch noch personaltechnisch, also von der Schicht- und Wochenend- bis hin zur Urlaubsplanung, um 200 zusätzliche Kolleginnen und Kollegen gekümmert.“

Berlins Wirtschaftssenatorin und Aufsichtsratsvorsitzende der BSR, Ramona Pop: „Bereits nach einem Monat sehen wir gute Ergebnisse. Wir haben in die Ausweitung des Pilotprojektes gezielt Flächen aufgenommen, die überwiegend von den Berlinerinnen und Berliner genutzt werden, wie die Spielplätze und die wohnortnahen Parks. Dies entlastet die Nachbarschaft und trägt zur Akzeptanz für den Tourismus bei. Wir werden für die BSR verlässliche, tragfähige und dauerhafte Rahmenbedingungen für diese Aufgabe schaffen. Denn eins ist klar: Parks bieten nur dann Erholung und mehr Lebensqualität, wenn sie sauber sind. Sie werden von Berlinerinnen und Berlinern genauso gern genutzt wie von den Gästen der Stadt.“