3D-Druck in Berlin: Wichtige Schnittstelle zwischen Digitalwirtschaft und Industrie

Pressemitteilung vom 25.05.2018

Studie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zeigt Bedeutung der additiven Fertigung für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Industrie

Dank der technologischen Fortschritte in der additiven Fertigung eröffnen sich für die Industrie neue und vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Diverse Branchen können und werden davon profitieren. Viele Unternehmen sehen dieses disruptive Potential und stellen sich national als auch international auf die grundlegenden Veränderungen in der Produktion bereits jetzt schon ein.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Auch für die Berliner Wirtschaft hat die additive Fertigung als “Schnittstelle” und “Bindeglied” zwischen Digitalwirtschaft und Industrie eine wichtige Bedeutung. Nach einem massiven Strukturwandel verfügt Berlin heute über eine moderne, wettbewerbsfähige und wachsenden Industrie. Dieses Wachstum zu unterstützen und Berlin als Industriestandort zu positionieren, ist Ziel unserer Wirtschaftspolitik. Wir möchten die hier ansässigen Unternehmen und F&E-Einrichtungen sowie Hochschulen bei ihren Bemühungen, mit additiven Verfahrensprinzipien neue Anwendungsfelder zu erschließen, unterstützen.“

Im Sommer 2017 hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe die Studie „Potentialanalyse 3D-Druck (additive Fertigung) in Berlin“ vom Institut für Innovation und Technik (iit) VDI/VDE durchführen lassen, die bestätigt hat, dass die additive Fertigung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Industrie eine wichtige Rolle spielt. Im Rahmen dieser Studie wurden, unter Einbindung regionaler Akteure, insbesondere Anwendern von industriellem 3D-Druck, aber auch Anbietern und Wissenschaftseinrichtungen, Marktpotentiale, Entwicklungsmöglichkeiten für die Hauptstadt aufgezeigt.

Die Studie zeigt, dass additive Fertigung wichtige Impulse für die Reindustrialisierung der hiesigen Wirtschaft auslöst. Berlin hat unternehmerisches und wissenschaftliches Potential, Themen wie 3D-Druck, urbane Produktion und Industrie 4.0 strategisch miteinander zu verknüpfen und die innovative Entwicklung und Umsetzung neuer, industrieller Wertschöpfungsmuster zu verstetigen.

Die Studie ist hier abrufbar.