Buchung

Futuristische Touchscreen Europa
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Zur Buchung von Reisen gibt es mehrere Regelungen, die Verbraucherinnen und Verbraucher schon vor dem Urlaubsantritt schützen. Sie decken u. a. die Rahmenbedingungen für Online-Buchungen über Internetportale und Risiken wie Insolvenz des Reiseveranstalters ab.

Online-Buchung

Reisen werden zunehmend über Internetportale gebucht. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten vor einer Online-Buchung prüfen, ob das Angebot seriös ist und die rechtlichen Bestimmungen vom Anbieter eingehalten werden. Dazu gehört, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) möglichst schnell auf der Internetseite zu finden sind. Die AGB müssen dabei von allen beteiligten Unternehmen aufgeführt sein, also auch Fluggesellschaft und Reiseveranstalter. Seit 2008 gilt die EU-Verordnung Nr. 1008/2008, die regelt, dass dem Kunden bei der Buchung über das Internet der Gesamtreisepreis sofort angezeigt werden muss. Der Preis muss also bereits zur Werbung inklusive Steuern, Gebühren und Zuschlägen direkt angegeben werden.

Insolvenz des Reiseveranstalters

Ist ein Reiseveranstalter insolvent, können Kunden ihr Geld verlieren oder am Urlaubsort festsitzen. Reiseveranstalter müssen deshalb eine Versicherung gegen Insolvenz und Zahlungsunfähigkeit haben, als Nachweis erhält der Reisende beim Abschluss des Reisevertrags einen sogenannten Sicherungsschein. So kann er im Schadensfall seine Ansprüche gegenüber der Versicherung geltend machen.

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
Bild: Jan Engel - Fotolia.com

Der erste Ansprechpartner für Fragen zur Buchung ist der Reiseveranstalter oder das Unternehmen, bei dem die Reise gebucht wurde. Können sich Unternehmen und Reisende nicht einigen, gibt es für Online-Buchungen eine separate Anlaufstelle: die eCommerce Verbindungsstelle. Die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) ist zuständig bei Fragen zu Flug- und Fahrgastrechten.