Sicher Surfen

Schriftzug online mit Computermaus
Bild: mmaxer/Depositphotos.com

Beim Surfen im Internet sollte für Verbraucherinnen und Verbraucher die Sicherheit im Vordergrund stehen. Um diese zu gewährleisten, sollten mindestens die empfohlenen Sicherheitsupdates installiert werden und die Virenschutzprogramme für das zum Surfen verwendete Gerät immer auf dem neuesten Stand sein. Ein sicheres Passwort für über den Browser genutzte Dienste ist Voraussetzung für Sicherheit beim Surfen.

Sicherheit durch Updates und Virenschutz

Damit der Computer oder Laptop vor Sicherheitsrisiken z. B. durch Phishing oder Schadprogramme geschützt ist, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher die vom Herstellerunternehmen empfohlenen Sicherheitsupdates zeitnah installieren. Außerdem sollte ein aktuelles Virenschutzprogramm installiert sein und regelmäßig ausgeführt werden. Umfassende Informationen zum sicheren Surfen am PC oder Laptop stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Verfügung.

Sicher Surfen mit dem Handy

Beim Surfen mit dem Handy oder Smartphone sollten Verbraucherinnen und Verbraucher grundsätzlich genauso vorsichtig sein wie beim Surfen mit einem PC. Zusätzlich sollten drahtlose Schnittstellen wie WLAN oder Bluetooth deaktiviert werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Sonst ist ein Hacker-Angriff auf das Telefon sehr einfach. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat auf seinen Seiten eine Übersicht zu den Sicherheitsmaßnahmen beim Surfen mit dem Smartphone oder Handy zusammengestellt.

Sicher Surfen für Kinder

Drei Mädchen liegen auf einer Wiese und sehen in ein Handy
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Damit Kinder sicher im Netz unterwegs sind, gibt es einige Seiten, die sowohl Kinder als auch deren Eltern gezielt über Gefahren im Netz aufklären oder speziell für Kinder gemacht sind. So stellt das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bei “Surfen ohne Risiko” Eltern leicht verständliche Informationen über die verschiedenen Internetdienste zur Verfügung. “Klicksafe”, eine Initiative der Europäischen Union für sicheres Surfen, richtet sich in zwei getrennten Bereichen sowohl an Kinder als auch Erwachsene. Die Suchmaschine “fragFINN” liefert nur geprüfte, kindgerechte Sucherergebnisse aus.

Sichere Passwörter verwenden

Wer über seinen Browser passwortgeschützte Onlinedienste nutzt, kann über die Wahl seines Passworts einen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten. Sofern es keine konkreten Anforderungen seitens des Anbieters gibt, sollte ein sicheres Passwort aus mindestens acht Zeichen inklusive Groß-und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Dabei ist es empfehlenswert, das Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern. Idealerweise wird für jeden Onlinedienst ein eigenes Passwort angelegt.

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
Bild: Jan Engel - Fotolia.com

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) umfassend über sicheres Surfen informieren. Bei Verdacht auf rechtswidrige Inhalte im Internet steht die Internet-Beschwerdestelle als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Verbraucherzentrale berät ebenfalls zum sicheren Surfen im Internet.