Geoblocking

Europaflagge von der Sonne durchleuchtet
Bild: Lulla

Geoblocking beschreibt Geschäftspraktiken, bei denen ein Kunde z. B. aufgrund seiner Nationalität, seines Wohnortes, seines Aufenthaltsortes oder seines Firmensitzes benachteiligt wird. Konkret heißt dass, dass es beim Versuch, in ausländischen Online-Shops einzukaufen, dazu kommen kann, dass man auf eine andere Seite mit anderen Konditionen umgeleitet wird. Im schlimmsten Fall ist der Dienst einfach nicht verfügbar. Mit der Geoblocking-Verordnung soll zum einen die wohnortabhängige Diskriminierung abgeschafft, zum anderen der Binnenmarkt gefördert werden. Die Verordnung gilt seit dem 3. Dezember 2018.

Geoblocking-Verordnung

Mit der Verordnung (EU) 2018/302 soll ungerechtfertigte Diskriminierung bei Online-Käufen auf der Grundlage der Staatsangehörigkeit, des Wohnortes oder des Ortes der Niederlassung innerhalb des Binnenmarkts beendet werden. Das Verbot von Geoblocking ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt .

Die Verordnung trat zwar bereits am 23. März 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten in Kraft, wird aber erst ab dem 3. Dezember 2018 angewendet, um insbesondere kleinen Händlern die Möglichkeit zur Anpassung zu geben.

Verordnung (EU) 2018/302 vom 28. Februar 2018 über Maßnahmen gegen ungerechtfertigtes Geoblocking und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 2006/2004 und (EU) 2017/2394 sowie der Richtlinie 2009/22/EG

Pressemitteilung: Good-bye Geoblocking

Geoblocking-Verordnung wird seit dem 3. Dezember 2018 angewendet
eCommerce-Verbindungsstelle veröffentlicht Geoblocking-Broschüre

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