Geldanlagen

Stapel von Münzen mit einer Hand
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Es gibt viele unterschiedliche Arten der Geldanlage wie z. B. Sparbuch, Tagesgeldkonto, Festgeld, Investmentfonds oder Aktien. Welche die passende Anlageform ist, hängt von den individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher ab. So spielen beispielsweise die Risikobereitschaft der Anleger und die Laufzeit der Geldanlage eine Rolle bei der Entscheidung für eine Geldanlage, ebenso wie das Zinsniveau.

Geldanlageform passend wählen

Eine Geldanlage sollte je nach persönlicher Situation und nach persönlichen Zielen der Anlegerinnen und Anleger ausgewählt werden. Vor der Entscheidung für eine bestimmte Geldanlage sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher z. B. die folgenden Fragen stellen: Soll die Geldanlage als Altersvorsorge dienen? Welche Ziele genau sind mit der Geldanlage verbunden? Wie lange soll das Geld angelegt werden? Soll das Geld jederzeit verfügbar sein? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sollten vor der Entscheidung für eine Anlageform in einem Beratungsgespräch beantwortet werden.

Produktinformationsblatt für Anlageprodukte

Logo mit Aufschrift Bitte beachten
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In der EU-Verordnung Nr. 1286/2014 zu Basisinformationsblättern für Kleinanleger wird mehr Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher festgelegt. In Deutschland ist das Produktinformationsblatt (PIB) im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in § 31 gesetzlich vorgeschrieben und muss Verbraucherinnen und Verbraucher leicht verständlich über die Inhalte, die Ertragsaussichten und die mit der Anlage verbundenen Kosten informieren.

Was muss im PIB stehen?
Das PIB muss klare Aussagen über die für eine Anlageentscheidung wesentlichen Beurteilungskriterien wie Rendite, Risiko und Kosten der Anlageempfehlung enthalten. Es darf nicht mehr als zwei DIN A4 Seiten umfassen, in Ausnahmefällen nicht mehr als drei Seiten, etwa bei Derivaten und Termingeschäften. Es muss insbesondere folgende Angaben enthalten:
- die Art des Anlageprodukts
- seine Funktionsweise
- die damit verbundenen Risiken
- die Aussichten für die Kapitalrückzahlung und Erträge unter verschiedenen Marktbedingungen
- die mit der Anlage verbundenen Kosten

Beratung und Beschwerden

Illustration Sprechblasen mit Fragezeichen und Info
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Bei Beschwerden und Reklamationen ist der Vertragspartner zur Geldanlage der erste Ansprechpartner. In Streitfällen zwischen Kreditinstituten und Kunden oder bei Beschwerden stellt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Informationen zu Ansprechpartnern zur Verfügung.