Umbau der Karl-Marx-Allee zwischen Otto-Braun-Straße und Strausberger Platz

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Bild: SenUVK

Ausführungsphase

Die Erneuerung des gesamten Straßenbereichs der Karl-Marx-Allee zwischen Otto-Braun-Straße und Strausberger Platz, in der Nähe des “Alex”, ist Teil der denkmalgerechten Aufwertung der Berliner Mitte.

Im laufendem Bauprozess reagiert Berlin nach der 2018 kommunizierten Querschnittsänderung im Ergebnis des Mobilitätsgesetzes aktuell mit einer weiteren Planungsänderung auf die Klimaherausforderungen unserer Zeit:

Der 10 Meter breite Mittelstreifen wird überwiegend begrünt. Dies zielt darauf ab, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und auf die geänderten Anforderungen hinsichtlich des Klimawandels zu reagieren. Im Nachgang zu der am 10.02.2020 stattgefundenen Bürgerinformationsveranstaltung wurde im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt und dem Bezirk Mitte vereinbart, aus Gründen des Denkmalschutzes drei Mittelstreifenareale auch weiterhin zu befestigen.

Die Karl-Marx-Allee einschließlich der benachbarten Bebauung steht als Ensemble unter Denkmalschutz und bleibt in seiner Charakteristik auch nach den Planungsänderungen weitestgehend unverändert. Die Neugestaltung bewahrt den Charakter der besonderen Magistrale Berlins mit einem Zugewinn an Aufenthaltsqualität und Nachhaltigkeit.

Seit der Erstbebauung gab es keinerlei Sanierungen. Schäden an den Straßen und Gehwegen machen die Erneuerung in diesem etwa 800 Meter langen Bereich notwendig. Im Zuge der Erneuerung wird die Straße stadtverträglich umgestaltet. Nach dem Umbau wird es für den Kfz-Verkehr zukünftig nur noch zwei Fahrstreifen je Richtung und Parkmöglichkeiten unmittelbar neben den Fahrstreifen geben. In den Kreuzungsbereichen werden zusätzliche Abbiegespuren für einen besseren Verkehrsfluss vorgesehen.

Zur Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr werden in der Karl-Marx-Allee zukünftig komfortable Radverkehrsanlagen errichtet, die vor widerrechtlichem Befahren durch den Kfz-Verkehr geschützt sind. Im Rahmen eines Versuchs zur Errichtung “Geschützter Radfahrstreifen” werden unmittelbar am Fahrbahnrand bis zu 4 Meter breite Radfahrstreifen angelegt, die durch einen mit Anfahrschwellen versehenen Sicherheitsstreifen von 1,5 Meter Breite von den links daneben liegenden Parkstreifen bzw. Fahrstreifen getrennt sind.

Die neuen Gehwege werden für mobilitätseingeschränkte Menschen ausgestattet. Die Gestaltung der landeseigenen Grünflächen und eine neue Beleuchtung sind weitere Bestandteile des Umbaus.

Den Berliner Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gästen Berlins kann nach Fertigstellung der Straßenbauarbeiten im südlichen Gehweg ein erster Eindruck der Baumaßnahme vermittelt werden. Die Fotogalerie zeigt einige prägnante Details.

Fotos vor Beginn der Baumaßnahme

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Fotos während der Baumaßnahme im November 2019

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Stadtplan Berlin.de

Planung

Folgende Maßnahmen sind geplant bzw. wurden anteilig realisiert:

  • Neubau von zwei Richtungsfahrbahnen jeweils 15 Meter breit mit zwei Fahrspuren, Längsparkstreifen für 144 Kfz und einem geschützten bis zu vier Meter breiten Radfahrstreifen zuzüglich eines 1,5 Meter breiten mit Anfahrschwellen versehenen Sicherheitsstreifens zum parkenden Verkehr.
  • 10 Meter breiter Mittelstreifen, wobei der überwiegende Anteil als artenreiche Wiese begrünt wird. In drei Arealen des Mittelstreifens, d.h. unmittelbar am Alexanderplatz, im Mittelbereich zwischen Schillingstraße und Berolinastraße und vor dem Strausberger Platz wird auf ca. 250 m mit befestigten, zum Teil versickerungsfähigen Flächen dem Denkmalschutz Rechnung getragen. Hierdurch kann weiterhin die Ursprungsgestaltung ablesbar gemacht werden. Gegenüber der bisherigen Planung entfallen auch mit der Teilbefestigung 165 Kfz-Parkstände vollständig. Um unbefugtes Befahren des Mittelstreifens zu unterbinden, wird eine Bordstufe mit einer Gesamthöhe von maximal 16 cm eingebaut.
  • Umbau der Gehwegflächen im westlichen Bereich in Anlehnung an den historischen Bestand und im östlichen Bereich als “Historisches Fenster” unter Verwendung historischer, wieder verwendbarer Materialien, u. a. Gehwegplatten der 1960er Jahre.
  • Neupflanzung von 29 Bäumen und Erhalt der Bestandsbäume mithilfe von Standortverbesserungs­maßnahmen. Pflanzung einer Hecke in Anlehnung an die 1960er Jahre und Aufwertung der Hochbeete mit Schmuckpflanzungen.
  • Aufstellung von 35 Sitzbänken und Einbau von Fahrradbügeln
  • Neubau der Straßenbeleuchtung im Design der 1960er Jahre und zusätzlich schlichte Lichtstelen in den Gehwegen

Im Zusammenhang mit der Straßenbaumaßnahme werden umfangreiche Leitungsbauarbeiten – insbesondere durch die Berliner Wasserbetriebe und die Stromnetz Berlin GmbH – durchgeführt.

Für die Bauausführung wird die Gesamtmaßnahme in Abhängigkeit von Funktionalität und Verkehrsführung in drei Bauphasen unterteilt, welche zeitversetzt ausgeführt werden.

Lagepläne

In den vier Lageplänen der Ausführungs­planung (Stand: 29.11.2019) sind die Bauleistungen des Straßenbaus, der Freianlagen und der Beleuchtung dargestellt.

Die braunen Linien bilden den Zustand vor Baubeginn zum Zeitpunkt der Vermessung ab.

Lageplan 1

PDF-Dokument (1.2 MB)

Lageplan 2

PDF-Dokument (909.0 kB)

Lageplan 3

PDF-Dokument (1.3 MB)

Lageplan 4

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Präsentation Leuchte

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Ausgangspunkt der Gestaltung

Die Seitenbereiche entlang der Karl-Marx-Allee werden in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt in zwei unterschiedlichen Gestaltungs­typologien hergestellt:

  • Der westliche Abschnitt der Karl-Marx-Allee zwischen Knotenpunkt Alexanderstraße / Otto-Braun-Straße und der Einmündung Karl-Marx-Allee / Schillingstraße bzw. Berolinastraße, wird in Anlehnung an den historischen Bestand weitestgehend mit neuem Material gebaut.
  • Der östliche Abschnitt wird als “Historisches Fenster” bezeichnet. Dieser Bereich ist als Zeitdokument der “Moderne” und als Ensemble in seinem Erscheinungsbild der 1960er Jahre zu erhalten. Daher werden hier im Seitenbereich so viele alte Materialien wie möglich wieder eingebaut. Große Einzelbaumscheiben unterstreichen den Gestaltungsaspekt.
  • Die Gehwege werden straßenseitig auf ganzer Länge einen 1,5 Meter breiten befestigten Streifen erhalten. Daneben ist die Anpflanzung einer Hecke vorgesehen. Im Bereich vor dem Filmtheater International und dem Restaurant Moskau erfolgt keine Heckenpflanzung. Hier ist eine freie Sicht auf die denkmalgeschützten Gebäude gewährleistet.
  • Im westlichen Abschnitt werden die vorhandenen und die in dieser Flucht neu zu pflanzenden Bäume in breite Grünflächen eingebunden.
  • Die Platzfläche neben dem denkmalgeschützten Haus des Lehrers wurde entsprechend dem Workshopverfahren Alexanderplatz 2015 als “Satellitenplatz” neu gestaltet.

Städtebau, Denkmalschutz und Ökologie

Bildvergrößerung: Karl-Marx-Allee vom Strausberger Platz aus
Karl-Marx-Allee vom Strausberger Platz aus
Bild: SenUVK

Folgende Maßnahmen sind zu den Themen Städtebau, Denkmalschutz und Ökologie u. a. geplant:

  • Vollständige Einbeziehung der öffentlichen Flächen in die Neugestaltung der als Ensemble denkmalgeschützten Straße
  • Teilung der Seitenraumbereiche in zwei Gestaltungstypologien:
  • westlicher Abschnitt in Anlehnung an den historischen Bestand,
  • östlicher Bereich als “Historisches Fenster” mit Verwendung historischer, wieder verwendungsfähiger Materialien, u. a. der Gehwegplatten der 1960er Jahre.
  • Teil-Begrünung des breiten Mittelstreifens als Maßnahme zur Aufwertung öffentlicher Grün- und Freiflächen für bestäubende Insekten. Für das nachgewiesene Vorkommen von Erdbienen auf den straßenbegleitenden Beeten der Karl-Marx-Allee wird hiermit ein potentieller Lebensraum angeboten – siehe auch Berlins biologische Vielfalt.
  • Das Projekt Karl-Marx-Allee ist ein erster Schritt im Rahmen neuer Strategien zur Verbindung von Straßenbau, Denkmalschutz und Förderung der biologischen Vielfalt. Die Entsiegelung hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf das Mikroklima. Der Klimawandel mit immer heißeren Sommern bedarf einer Vielzahl von Grünflächen, die für eine bessere Umgebungs­kühlung sorgen. Zusätzlich kann Wasser aus heftigen Regenfällen dem Grundwasser über Versickerung direkt zugeleitet werden.
  • Auch die befestigten Mittelstreifenbereiche am Bauanfang/-Ende werden so hergestellt, dass eine Versickerung des Regenwassers stattfinden kann.
  • Neupflanzung von 29 Bäumen
  • Erhalt der öffentlichen Bäume aus den 1960er Jahren mithilfe von Standort­verbesserungs­maßnahmen (Bodenaustausch, Kronenschnitt)
  • Begrünung der breiten Gehwegbereiche im westlichen Abschnitt mit Rasen in sogenannten Rasentableaus mit Blumenzwiebeln (5.600 m²)
  • Pflanzung einer mittelhohen Hecke (1.000 m = 1.500 m² Pflanzfläche) in Anlehnung an die Gestaltung in den 1960er Jahren
  • Freie Sicht auf das denkmalgeschützte Filmtheater International durch Wegfall von Baumstandorten
  • Insgesamt wurden 24 Baumfällungen notwendig, davon 15 mit einem Stammumfang unter 80 cm.
  • Aufwertung der zwei Hochbeete vor der Karl-Marx-Allee 38-44 (Südseite) und 37-43 (Nordseite) mit Schmuckpflanzungen (180 m²)
  • Barrierefreie Erschließung der Gebäude neben den Hochbeeten
  • 35 Sitzbänke mit Armlehnen – in Längen von 2 bis 4 Meter zum Verweilen, am Haus des Lehrers drei lange Bänke
  • Neubau der Beleuchtung: Zusätzlich zu den Straßenleuchten im Design der 1960er Jahre mit moderner Lichttechnik leuchten schlichte Lichtstelen die Gehwege unter den dichten Baumkronen aus. Unmittelbar westlich der Hochhäuser am Strausberger Platz werden zwei 4-Arm-Kandelaber nach historischem Vorbild im Stil der Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor, dem sogenannten 1. Bauabschnitt, wieder ihren Platz finden.

Nachbauten der DDR-Lampen

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Studienarbeit über die Straßen­be­leuchtung in der Karl-Marx-Allee

PDF-Dokument (8.0 MB)

Verkehr

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Karl-Marx-Allee - Querschnitt
Bild: Bengsch Werbeagentur (angepasst)

Folgende verkehrliche Maßnahmen sind u. a. geplant:

  • Länge des Ausbaubereiches der Karl-Marx-Allee: etwa 800 Meter
  • Neubau von zwei Richtungsfahrbahnen je 15 Meter Breite mit zwei Fahrstreifen, Parkstreifen für 144 Kfz und geschützten Radfahrstreifen (protected bike lane)
  • 10 Meter breiter Mittelstreifen – ohne Kfz-Parkstände
  • Parkstreifen zwischen den rechten Fahrstreifen und den geschützten Radfahrstreifen
  • Schließung der Mittelstreifen­überfahrt in Höhe Schillingstraße / Berolinastraße zur Vermeidung von Schleichverkehr in das Wohngebiet südlich der Karl-Marx-Allee
  • Herstellung von Wendemöglichkeiten über den Mittelstreifen vor dem Strausberger Platz und der Kreuzung der Karl-Marx-Allee / Otto-Braun-Straße – Alexanderstraße
  • Schaffung von Fußgänger-Querungsmöglichkeiten an den lichtsignal­geregelten Knotenpunkten mit der Otto-Braun-Straße / Alexanderstraße, Schillingstraße / Berolinastraße und am Strausberger Platz, darüber hinaus unsignalisierte Querungen am westlichen Ausgang des U-Bahnhofes Schillingstraße und ca. mittig zwischen Berolinastraße und Strausberger Platz
  • Komfortabler Radfahrstreifen, bis zu 4 Meter breit, der in den Aufmerksamkeits­bereichen der Knotenpunkte mittels roter Markierung gekennzeichnet wird. Darüber hinaus erfolgt eine vollflächige Grünmarkierung über ca. 50 Meter Länge im Anschluss an die Rotmarkierung. Weiße Fahrradsymbole auf der gesamten Strecke ergänzen diese Kennzeichnung.
  • Der 1,50 Meter breite Sicherheitsstreifen zum Parkstreifen bzw. Kfz-Verkehr wird mit Anfahrschwellen als einer Variante von Protektionselementen ausgestattet.
  • Errichtung von 73 Fahrradbügeln am Fahrbahnrand, d.h. sichere Fahrradabstell­möglichkeiten für 146 Fahrräder
  • Neubau einer Lichtsignalanlage in Höhe Schillingstraße / Berolinastraße. Für Radfahrende ist dabei die Querung der Karl-Marx-Allee durch eine gesonderte Führung erlaubt.
  • Für mobilitätseingeschränkte Personen werden je zwei Schwerbehinderten-Stellplätze in der Schillingstraße und der Berolinastraße geschaffen.

Bauausführung

Der Straßenbau erfolgt grundhaft. In Teilbereichen wird die vorhandene Betontrag­schicht je nach Bauzustand ausgebaut bzw. erhalten. Im Zuge der Baumaßnahme werden die Versorgungs­unternehmen – u. a. die Berliner Wasserbetriebe und die Stromnetz Berlin GmbH – ihre Leitungen erneuern. Die Prüfung der BVG zur Sanierung der U-Bahn-Tunneldecke hat ergeben, dass keine Sanierung in diesem Teil der Karl-Marx-Allee notwendig ist. Daher wird, nach aktueller Schätzung, von einer Bauzeit von ca. 26 Monaten ausgegangen.

Baustellenfotos

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Bauphasen

Die Ausführung geschieht in drei Bauphasen:

Für die Baudurchführung wird die Gesamtmaßnahme in Abhängigkeit von Funktionalität und Verkehrsführung in drei Bauhauptphasen unterteilt, welche zeitversetzt ausgeführt werden. So können die verkehrlichen Auswirkungen auf die angrenzenden Straßen bzw. Knotenpunkte während der Bauzeit reduziert werden.

Bauphase 1

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Verkehrsführung in Bauphase 1
Bild: SenUVK

Bau der südlichen Fahrbahn einschließlich Gehweg und Einmündung Schillingstraße. Die Aus- und Einfahrt Schillingstraße zur/von der Karl-Marx-Allee ist voll gesperrt.

Für die Bauphase 1 wurde der komplette südliche Seitenraum sowie die südliche Richtungsfahrbahn von Alexanderstraße bis Strausberger Platz zur Baustelle.

Bauphase 2

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Verkehrsführung in Bauphase 2
Bild: SenUVK

Bau der nördlichen Fahrbahn einschließlich Gehweg und Einmündung Berolinastraße. Die Aus- und Einfahrt Berolinastraße zur/von der Karl-Marx-Allee ist voll gesperrt.

Bei der Bauphase 2 wird der komplette nördliche Seitenraum sowie die nördliche Richtungsfahrbahn von Otto-Braun-Straße bis Strausberger Platz zur Baustelle.

Bauphase 3

Bildvergrößerung: Verkehrsführung in Bauphase 3
Verkehrsführung in Bauphase 3
Bild: SenUVK

Bau des Mittelstreifens

Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr mit zwei Fahrstreifen je Richtung und beidseitigen Radfahrstreifen aufrechterhalten. Die Fußgänger werden mit entsprechender Sicherung durch das jeweilige Baufeld geführt. Die Nachtbuslinie N 5 verbleibt in der Karl-Marx-Allee. Dazu werden provisorische Haltestellen eingerichtet.
Dafür ist es notwendig die jeweilige Fahrbahnseite für den öffentlichen Verkehr voll zu sperren.

Die Karl-Marx-Allee ist seit dem 29.09.2020 komplett beräumt. Es finden noch restliche Markierungsarbeiten, wie beispielsweise grün- und rot-Beschichtung der Radwege, statt.
Die Lichtsignalanlagen im Bereich der Schillingstraße und Berolinastraße sind in Betrieb. Ebenso ist die Ein- und Ausfahrt in die Schillingstraße wieder möglich.

Während der gesamten Bauzeit stehen in der Karl-Marx-Allee keine Parkplätze zur Verfügung.

Baubeginn

Im Januar 2018 erfolgten die Baumschnittarbeiten zur Baufeldfreimachung. Der Beginn des Straßenbaus war am 18.06.2018 mit der Einrichtung der Verkehrsführung während der Bauzeit für die 1. Bauphase.

Bauphase 2

Die 2. Bauphase wurde am 26.06.2020 abgeschlossen. Der nördliche Gehweg wurde vom Vorhabenträger (SenUVK Abteilung V) an den Straßenbaulastträger (Bezirksamt Mitte) übergeben.

Bauphase 3

Am 29.06.2020 erfolgte die Verkehrsumstellung auf den 3. Bauabschnitt, der den Bau des Mittelstreifens umfasst. Dieser 10 Meter breite Mittelstreifen wird überwiegend begrünt, aus Gründen des Denkmalschutzes werden drei Mittelstreifenareale mit Gehwegplatten befestigt.

Gleichzeitig werden die Berliner Wasserbetriebe und weitere Versorgungsunternehmen Arbeiten zur Erneuerung ihrer Leitungsnetze durchführen. Die Lichtsignalanlage im Bereich der Schillingstraße / Berolinastraße wird mit zwei signalisierten Fußgängerüberwegen erneuert.

Danach erfolgt der Einbau der Deckschicht in der nördlichen und südlichen Richtungsfahrbahn mit lärmminderndem Asphalt und die Ausführung der Markierungs- und Beschilderungsleistungen.

Fertigstellung

Die Karl-Marx-Allee ist seit dem 29.09.2020 komplett beräumt. Die Beschilderungsarbeiten und die Freigabemarkierung werden bis 24.10.2020 abgeschlossen.

Im Frühjahr 2021 muss noch die endgültige Markierung hergestellt werden. Dies ist gem. gültiger Vorschriften dann erst möglich.

Zahlen und Daten

Baukosten

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme – Straßenbau, Baumpflanzungen, Neubau der Beleuchtungsanlage und der Lichtsignalanlagen – betragen rund 13,2 Mio. Euro. Die Kosten für den Aus-, Um- und Neubau der Ver- und Entsorgungsanlagen kommen noch hinzu.