Erneuerung der A 114 - Fragen und Antworten

Sowohl nach der ersten Informationsveranstaltung im März 2016 als auch nach der zweiten Informationsveranstaltung im Oktober 2019 gab es online die Möglichkeit, Fragen zu äußern oder Anregungen weiterzugeben.

Diese wurden teilweise persönlich beantwortet (Hier ging es vorwiegend um konkrete Grundstücksfragen). Andere Informationen möchten wir gerne allen Interessierten zugänglich machen. Sie finden deshalb hier weitere Erläuterungen zum Bauvorhaben A 114.

Fragen und Antworten im Ergebnis der Öffentlichkeitstermine (Stand Dezember 2019)

Fragen und Antworten zu den aktuellen Arbeiten und den weiteren Planungen für die A 114

Die derzeitige Situation ist neben den Baumaßnahmen auf der A114 (drei Brückenbaumaßnahmen) in hohem Maße der Baumaßnahme „B109 Schönerlinder Straße“ (Vollsperrungen für den Bau der Anschlussstelle), sowie den Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße geschuldet, welche jedoch kurzfristig abgeschlossen werden sollen.

Im Jahr 2019 wurde der Knotenpunkt Bucher Straße/ Schönerlinder Straße/Triftstraße erneuert und aufgeweitet sowie mit einer „intelligenten“ Lichtsignalanlage ausgestattet. Unmittelbar vor Baubeginn der Hauptbaumaßnahmen A 114 werden weitere Maßnahmen entlang der Entlastungsstrecke umgesetzt:

  • Umprogrammierungen von vorhandenen Lichtsignalanlagen an Knotenpunkten entlang der Entlastungsstrecke sowie im Umfeld der A 114.
  • Errichtung von provisorischen Lichtsignalanlagen mit zugehörigen Markierungsarbeiten. Die Lichtsignalanlagen werden während des Baugeschehens auf der A 114 in regelmäßigen Abständen kontrolliert und optimiert.
  • Darüber hinaus wurden weitere dringende Infrastrukturmaßnahmen im Nebennetz zeitlich nachfolgend zur Baumaßnahme A114 eingeordnet.

Darüber hinaus gehende kapazitätserhöhende Maßnahmen, auch im ÖPNV, sind derzeit nicht geplant. Eine diesbezügliche Anfrage ergab keine möglichen Mehrleistungen bei der S-Bahn und nur geringfügiges Potential im Regionalverkehr mit fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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Sowohl die oben beschriebene Entlastungsstrecke als auch die angrenzenden Straßen werden im Verlauf der Baumaßnahmen beobachtet und kontrolliert. Neben potentiell möglichen Optimierungen im Verlauf der Entlastungsstrecke sind ggf. Maßnahmen zur Unterbindung eventueller Schleichverkehre umzusetzen.

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Aufgrund paralleler Bauvorhaben im Umfeld der A 114 (insbesondere B 109 und Löffelbrücke sowie DB-Projekt „Nordkreuz Karow“) sowie notwendiger Vorabmaßnahmen im Nebennetz (Ertüchtigung Entlastungsstrecke) konnte der Streckenbau der A 114 bisher noch nicht starten. Aufgrund der aktuellen Marktlage in der Bauwirtschaft und der detaillierteren Planungen werden die Prognosen für auszuschreibende Bauleistungen angepasst. Sämtliche Bauleistungen werden im Wettbewerb öffentlich ausgeschrieben und somit auf Grundlage der aktuellen Marktlage eingekauft.

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Die Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe an der Krugstege sowie die Baumaßnahmen in der westlichen Bahnhofstraße sollen vor Baubeginn der Streckenbaumaßnahme A 114 fertiggestellt sein. Im Ergebnis einer verkehrstechnischen Untersuchung wurde besonderes Augenmerk auf die westlich der A 114 gelegene Entlastungsstrecke gesetzt. Es ist aber auch vorgesehen, auf der Ostseite der A 114 bei Bedarf Ampelschaltungen zu optimieren. Aufgrund des nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Ausweichraumes können hier jedoch nur operativ durch die Verkehrslenkung Berlin, in Abstimmung mit Bezirk und Polizei Anpassungen an den vorhandenen Ampelanlagen vorgenommen werden. Knotenpunktsaufweitungen ähnlich der Entlastungsstrecke mit neuen bzw. provisorischen Ampelanlagen sind bisher nicht planerisch vorgesehen.

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Nach derzeitigem Kenntnisstand ist, in Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin (VLB), keine längerfristige Sperrung dieser Anschlussstelle geplant. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die VLB/Autobahnpolizei aus Gründen der Verkehrssicherheit (Rückstaubildung/ erhöhte Unfallhäufigkeit) einzelne Rampen schließen wird. Es gilt der Grundsatz, dass während der Bauausführung auf der Strecke A 114 alle drei Anschlussstellen der A 114 offen zu halten sind, und nur für den Bau der Rampen selbst Sperrungen, vorzugsweise im Nachgang des Streckenbaus A 114, einzuplanen sind.

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Das Verkehrsgebiet Pankow Nord ist hinsichtlich der Straßennetzstruktur – mit größtenteils nur zweistreifigen Fahrbahnen mit hohem Verkehrsaufkommen – bei Eingriffen grundsätzlich sehr störanfällig und staugefährdet. Über viele Jahre wurden infolge der Investitionssperre leider keine Verbesserungen der Infrastruktur durchgeführt. Dies wirkt sich nunmehr bei Einschränkungen im Straßennetz infolge notwendiger Baumaßnahmen negativ auf die Verkehrsabläufe und das Verkehrsgebiet insgesamt aus. Zur Erhaltung der Versorgungsfunktionen (Wasser, Gas, etc.) sind die gegenwärtig laufenden und geplanten Leitungsbauarbeiten teilweise unaufschiebbar notwendig. Und leider auch im Ergebnis der über viele Jahre nicht stattgefundenen Sanierungsarbeiten der gesamten Infrastruktur teilweise mit zeitlichen Überschneidungen notwendig.

Ziel ist es, die laufenden und geplanten Baumaßnahmen mit größeren, verkehrlichen Einschränkungen weitestgehend vor dem Baubeginn der A 114 abzuschließen, um während der Erneuerungsarbeiten der A 114 ein weitestgehend störungsfreies, paralleles Stadtstraßennetz zu erhalten. Hierzu zählen auch die Ertüchtigungsarbeiten für die von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) mit den Behörden festgelegte Entlastungsstrecke (Hauptstraße – Berliner Str. – Pasewalker Str.), die sowohl Fahrbahnsanierungen als auch bauliche und verkehrstechnische Anpassungen in den Knotenbereichen beinhalten.

Ein zeitliches und örtliches Einordnen der umfangreich vorliegenden Anträge von Baumaßnahmen mit Verkehrseinschränkungen aufgrund von Arbeitsstellen findet zwar statt, dies kann leider aber infolge fehlender Leistungs- und Kapazitätsreserven des Straßennetzes und trotz Optimierung betroffener Ampelanlagen die negativen Auswirkungen auf die Verkehrsabläufe nicht immer ausreichend vermeiden.

Ein Verzögern bzw. Verschieben von notwendigen, baulichen Eingriffen kann in allen Fällen auch nicht immer erfolgen, weil die Gefahr eines Versagens der Infrastruktur ausgeschlossen werden muss.

Zwischen der SenUVK, dem Bezirk, der Polizei, der BVG und DB, der Straßenverkehrsbehörde, der DEGES, den Behörden im Land Brandenburg und den für die Bauvorhaben zuständigen Behörden/ Leitungsverwaltungen finden hierzu umfangreiche Abstimmungen statt, um die einzelnen Planungen und Genehmigungen hinsichtlich der zeitlichen und örtlichen Abhängigkeiten einzuordnen. Dass das nicht immer reibungslos funktioniert, ist teilweise baubedingt begründet, weil mitunter Baumaßnahmen länger dauern als geplant oder unvorhergesehene Havarien auftreten, die Vorrang in der Abarbeitung bzw. in der Erteilung einer straßenverkehrsbehördlichen Genehmigung erhalten.

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Alle Baumaßnahmen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur geplanten Erneuerung der Autobahn A 114 in den kommenden Jahren anstehen, werden durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz registriert. Das gilt ebenso für alle Maßnahmen, die räumlich weiter entfernt liegen, aber trotzdem Einfluss auf den Verkehr im Projektgebiet haben – wie das genannte Beispiel „Ausbau der A 10 am Barnimer Dreieck). Die Senatsverwaltung erfasst alle Maßnahmen und kontaktiert den jeweiligen Vorhabenträger, um eine Optimierung der Abläufe zu ermöglichen. Dennoch ist es aufgrund der Dringlichkeit einiger Vorhaben unvermeidbar, dass sich Arbeiten und Maßnahmen überschneiden.

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Wie in der obigen Antwort beschrieben, finden bereits Gespräche mit den Verantwortlichen aller bekannten Maßnahmen bis 2022 rund um die Autobahn A 114 statt. Die Dringlichkeit einiger Vorhaben ist so hoch, dass Sperrungen drohen.

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Aktuell befinden sich Maßnahmen verschiedener Vorhabenträger in der Umsetzung. Wir haben die Ansprechpartner für Sie notiert:

Erneuerung der A 114 / Streckenbaumaßnahmen einschließlich Rampen:
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung Tiefbau, Frau Knoche

Ausbau Autobahndreieck Pankow Autobahn A 10 und A114:
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg
Dezernat Planung, Frau Fincke

Erneuerung der Bundesstraße 109 Schönerlinder Straße:
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung Tiefbau, Frau Renner

Ersatzneubau der Löffelbrücke:
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung Tiefbau, Herr Betker

Provisorische Ertüchtigung und Ersatzneubau der Bahnbrücke auf der Autobahn A 114:
DEGES GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Herr Urbank

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Wie die oben stehenden Antworten zeigen, sind neben den üblichen Untersuchungen hier sehr komplexe Untersuchungen und Abstimmungen mit vielen weiteren Vorhabenträgern nötig. Zudem gestaltet sich die Personalsituation sowohl bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als auch in den Planungs- und Ingenieurbüros aktuell schwierig.

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Vermutlich war in dieser Bürgeranfrage die Staumeldeanlage an der Hebammensteigbrücke gemeint. Diese wird demnächst demontiert. Ob es einen Ersatz im Zuge des Ersatzneubaus des Brückenwerks geben wird, wird aktuell geprüft.

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Ihre Anregungen zur Erneuerung der Bundesautobahn A 114

Die Schaffung von P+R-Standorten setzt eine entsprechende planerische, genehmigungsrechtliche und finanzielle Klärung voraus. Dies ist aufgrund der angespannten Haushalts- und Personallage und der langen Vorlaufzeiten schwierig umzusetzen und konnte für die Baumaßnahme A 114 leider nicht weiter verfolgt werden.

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Die Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe an der Krugstege sowie die Baumaßnahmen in der westlichen Bahnhofstraße sollen vor Baubeginn der Streckenbaumaßnahme A 114 fertiggestellt sein. Im Ergebnis einer verkehrstechnischen Untersuchung wurde das Augenmerk auf die westlich der A 114 gelegenen Entlastungsstrecke gesetzt. Es ist aber auch vorgesehen, auf der Ostseite der A 114 bei Bedarf Ampelschaltungen zu optimieren. Aufgrund des nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Ausweichraums können hier jedoch nur operativ durch die Verkehrslenkung Berlin, in Abstimmung mit Bezirk und Polizei Anpassungen an der Ampelanlage vorgenommen werden.

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Für die Bahnhofstraßenbrücke an der A 114 liegt uns von der zuständigen Abteilung leider keine Bestellung für eine Straßenbahnquerung berücksichtigende Planung vor. Dementsprechend wird hier leider keine spätere Nachrüstungsmöglichkeit vorgesehen.

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Die Festsetzung der Höchstgeschwindigkeit während der Bauzeit obliegt der Verkehrsbehörde VLB. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, insbesondere durch die zunehmenden Baustellen, Ein- und Ausfahrten sowie der dichten Folge von Anschlussstellen und geänderten Verkehrsführungen, ist eine Anordnung von 60 km/h erforderlich.

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Grundsätzlich wird der Verkehr während der Bauzeit mit je einer Fahrspur pro Richtung auf der Autobahn aufrechterhalten. Für die Bucher Straßen Brücke wird für die Dauer der Bauzeit eine zweispurige Behelfsbrücke errichtet, die den Verkehr aufnehmen kann.

Weitergehende Konzepte der Verkehrsführung sowohl für den öffentlichen Verkehr als auch für den Baustellenverkehr befinden sich gegenwärtig in Bearbeitung und Abstimmung.

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Das Schalltechnische Gutachten wird derzeit überarbeitet. Weiterführende Informationen bitten wir der Seite Lärmschutz zu entnehmen. Wenn Sie sich für den Newsletter-Verteiler angemeldet haben, erhalten Sie eine Mail, wir bitten Sie sich noch ein wenig zu gedulden.

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Ihre Fragen, die konkrete Grundstücke betreffen, haben wir Ihnen in persönlichen Mails beantwortet.

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Die Komplettierung der Anschlussstelle Bucher Straße um die beiden fehlenden Rampen ist Bestandteil eines Antrages, der Anfang 2016 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt an das zuständige Bundesministerium gerichtet wurde. Erst nach Vorliegen einer positiven Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur können anschließend die Planungen für den Vollanschluss mit dem Ziel der Erlangung von Baurecht initiiert werden. Dazu ist ein eigenständiges Planfeststellungsverfahren erforderlich. Die vorgesehene Erneuerung der A 114 berücksichtigt die Komplettierung der Anschlussstelle Bucher Straße, indem die Brücke im Zuge der Bucher Straße über die A 114 hinsichtlich ihrer Dimensionierung eine spätere Vollanschlussstelle ermöglicht. Wegen des erforderlichen Planfeststellungsverfahrens kann ein zeitlicher Zusammenhang weder im Planungs-noch im Bauablauf hergestellt werden, d.h. die Herstellung der Vollanschlussstelle wird der Erneuerung der A 114 zeitlich nachlaufen.

Für die Bucher Straße ist das Bezirksamt Pankow der zuständige Straßenbaulastträger, hier sind für den Bereich Bucher Straße/ Schönerlinder Straße/ Hauptstraße/ Triftstraße ab 2018 umfangreiche Umbaumaßnahmen geplant. Für Planungs-und Baumaßnahmen an der Bucher / Pankgrafenstraße liegt die Zuständigkeit ebenfalls beim Bezirksamt Pankow. In einer Rücksprache mit der entsprechenden Fachabteilung des Straßen-und Grünflächenamtes wurde mitgeteilt, dass optional eine Erneuerung der Bucher Straße / Hobrechtsfelder Chaussee beabsichtigt ist. In diesem Zusammenhang werden dann auch Maßnahmen zu betrachten sein, die die Verkehrssituation im genannten Bereich verbessern.

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Der mittelfristig erforderliche Ersatzneubau der Heinersdorfer Brücke am S-Bahnhof Pankow- Heinersdorf einschließlich der zugehörigen Nebenanlagen (Fußgängertunnel, Stützwand) wird im Rahmen eines gesonderten Projektes durchgeführt. Durch Rückbau, Entwicklung oder Erschließung des Rangierbahnhofes Pankow ist nicht auszuschließen, dass sich das Bauwerk in seiner Geometrie ändern wird. Dies betrifft dann auch die Gestaltung der Anschlussbereiche Pasewalker Straße, weshalb hier kein konkreter Zeitpunkt genannt werden kann.

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Für die Bucher Straßen Brücke wird während der Bauzeit eine Behelfsbrücke errichtet, die den Verkehr aufnehmen kann. Die Abfahrt von der Bucher Straße zu den anliegenden Grundstücken wird beibehalten.

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Die Planungen zur Renaturierung der Panke fanden sowohl hinsichtlich des geplanten neuen Gewässerlaufes als auch der bauzeitlichen Zuwegung Berücksichtigung.

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Im Zuge der Erneuerungsmaßnahmen der A 114 erfolgt für die Brücke über die Panke ein Ersatzneubau. Der Querschnitt unter dem Neubau wird mit einer ottergerechten Profilierung geplant. Im Bereich des Bauwerkes sind die Böschungen gemäß dem ottergerechten Ausbau mit einer Neigung von 1:2 ausgebildet. Die Gestaltung der Böschungen und Bermen erfolgt analog des Projektes ‘Pankerenaturierung’.

Das vorhandene Bauwerk über die Laake wird im Rahmen des abschnittsweisen Ausbaus der A 114 instandgesetzt. Die Bauleistungen umfassen hier u.a. Betoninstandsetzungsarbeiten, den Einbau neuer Schutzeinrichtungen auf dem Mittelstreifen, die Erneuerung der Abdichtung und des Belags, d.h. eine Änderung des Querschnittes zur ottergerechten Gestaltung ist nicht möglich.

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Eine Fußgängerquerung unter dem Brückenbauwerk Panke bedingt eine Querschnittsaufweitung des Brückenbauwerkes. Die daraus resultierenden Mehrkosten sind durch das Land Berlin zu tragen und stehen derzeit leider nicht zur Verfügung.

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Ihre während der Informationsveranstaltung und über das Online-Formular geäußerte Anregung zur Errichtung von stationären Radaranlagen an der A 114 haben wir an die zuständige Behörde weitergeleitet.

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Rückblick: Zweite Informationsveranstaltung am 23. Oktober 2019 und Feedback zur Veranstaltung

Zweite Informationsveranstaltung zur A 114
Informationsveranstaltung
Bild: SenUVK

Rund 100 Interessierte waren gekommen, um zunächst anhand von Vorträgen etwas über die anstehenden Maßnahmen an der Autobahn zu erfahren.

Im Anschluss an die Präsentationen konnten weitere Fragen und Anregungen im persönlichen Gespräch mit dem Projektteam besprochen werden. Die Präsentation des Abends finden Sie hier:

Feedback zur Veranstaltung
Bis zum 15.11.2019 konnten Sie Ihr Feedback zu den anstehenden Baumaßnahmen der A 114 mitteilen. Neben Fragen zur Verkehrsführung während der Baumaßnahme, zu Lärmschutz, Rad- und Fußwegen oder zu möglichen Geschwindigkeitsbegrenzungen beispielsweise gab es auch viele Fragen, die nur das eigene Grundstück einer Anwohnerin oder eines Anwohners betrafen. Neben zahlreichen persönlichen Antwortmails, die versandt wurden, stellen wir Ihnen die für die Allgemeinheit interessanten Aspekte oberhalb unter Fragen und Antworten zur Verfügung.

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Rückblick: Erste Informationsveranstaltung am 17. März 2016

Ca. 160 Interessierte folgten an diesem Abend im Max Delbrück Communications Center auf dem Campus Berlin-Buch den detaillierten Ausführungen des Vorhabenträgers, vertreten durch die Projektleiterin Frau Knoche. Im Anschluss gaben die für das Projekt beauftragten Lärmgutachter Herr Imelmann (Lärmvorsorge) und Herr Baumgärtel (Lärmsanierung), Auskunft zum Thema Lärmschutz.

Die Senatsverwaltung will die Anwohner und Anwohnerinnen sowie die Nutzerinnen und Nutzer der A 114 frühzeitig und umfassend über die Planungen informieren. Neben den ausführlichen Vorträgen bot sich den Anwesenden deshalb während der Veranstaltung auch die Chance, mit den Verantwortlichen in den konstruktiven Dialog zu treten. Viele Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher nutzten diese Gelegenheit. Dabei lag der Schwerpunkt auf den Themen Lärmschutz und Verkehrsführung bzw. Verkehrskoordinierung während der Bauzeit.

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