Ergebnisse des Konzeptes

Die Bestandanalyse ergab 234 von der Firma Wall und 18 von anderen betriebene Toiletten, insgesamt 252. Zum Zeitpunkt der Bestandsanalyse waren 24 Prozent aller Anlagen nicht in Betrieb oder geschlossen.

Das Konzept sieht drei Versorgungsszenarien vor:

  • Im Rahmen der Grundversorgung wird es 257 öffentlichen Toiletten geben, wobei neben fünf neuen Standorten für 29 der vorhandenen, aber wenig genutzten Toiletten, bessere Standorte vorgesehen werden. (Umsetzung 2019 bis 2020).
  • Abhängig von den finanziellen Rahmenbedingungen werden in der “verbesserten Versorgung” 366 Standorte angestrebt, darunter 109 von Bezirksämtern, Behindertenvertretungen und anderen Verbänden vorgeschlagene Standorte. (Umsetzung 2021 bis 2022)
  • Nach einer Evaluierung wird eine “erweiterte Versorgung” als Option geprüft, mit 447 Standorten. Diese “erweiterte Versorgung” soll frühestens 2024 in Angriff genommen werden.
Bildvergrößerung: Öffentliche Toilette, Standort: Rungestraße, Nähe Am Köllnischen Park
Bild: SenUVK

Für die neuen Toiletten in Berlin wurden Mindestanforderungen an die Sicherheit, die Ausstattung und Umweltfreundlichkeit, an Hygiene und Instandhaltung formuliert. Mit Hilfe eines Bonus-Malus-Systems soll sichergestellt werden, dass der Betreiber seinen Wartungs- und Reinigungspflichten nachkommt.

Die Benutzungsgebühr von 50 Cent wird beibehalten werden, um Fehlnutzungen zu verhindern. Mit dem “Euro-Toilettenschlüssel” können Menschen mit Behinderung die Toiletten weiter kostenfrei nutzen. Es soll digitale Zahlungsmöglichkeiten geben, um die Nutzung auch ohne passendes Münzgeld zu ermöglichen.

Zusammenfassung Toilettenkonzept Berlin