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Arbeitsgruppentreffen

20. Sitzung der EUROCITIES Arbeitsgruppe "Barrier-free City for All" am 12. und 14. Juni 2019 in Ljubljana

Arbeitsgruppentreffen 2019, Menschen sitzen um einen Tisch auf dem viele Arbeitsblätter liegen und diskutieren
Bild: SenUVK

Vom 12. bis 14.06.2019 fand in Ljubljana eine gemeinsame Konferenz der EUROCITIES-Arbeitsgruppen „Barrier-free City for All“ und „Urban Ageing“ statt. Die verstärkte Kooperation der Arbeitsgruppen dient dem Ziel, die Kräfte zu bündeln und Synergien zu schaffen. Barrierefreiheit ist als übergeordnetes Thema nicht nur für einzelne Bereiche zu denken. Stattdessen gilt es, bei Überschneidungen zwischen den AGs zusammenzuarbeiten und gemeinsame Positionen zu entwickeln und zu vertreten.

Die Tagung begann mit einem Grußwort des Vizebürgermeisters der Gastgeberstadt Ljubljana. Dejan Crnek zeigte den Teilnehmern, dass die Stadt nicht nur einen Barrierefreiheitsplan mit verschiedenen Schwerpunkten hat (Verkehr, Wohnen, soziale Sicherung). Praktische Beispiele konnten mit der barrierefreien Innenstadt und dem barrierefreien Stadtmuseum besichtigt werden.

In der anschließenden Diskussion zeigten sich aber auch noch Verbesserungspotenziale, z.B. könnten Privatwirtschaft und Betroffenenverbände besser in die Planungen eingebunden werden.

Die Europäische Kommission bewarb den Access City Award, der am 29.11.2019 in Brüssel verliehen wird. Im Rahmen einer Weiterverfolgung des letztjährigen europäischen Jahres des kulturellen Erbes werden hervorragende Bemühungen, barrierefreie Zugänge zu Kultur zu schaffen, eine besondere Erwähnung im Rahmen der Preisverleihung finden.

Darüber hinaus ging es um den European Accessibility Act, der insbesondere Waren und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich machen soll. Nach Inkrafttreten im Juni 2019 haben die Mitgliedsstaaten drei Jahre Zeit, nationale Gesetze zu erlassen. Diese müssen spätestens nach weiteren drei Jahren verbindlich gültig sein.

Eine Frau klebt Post-Its an eine Tafel
Bild: SenUVK

Berlin stellte seine Ansätze zum Thema Wohnungspolitik allgemein und barrierefreier Wohnungen im Speziellen vor. Hier wird auf eine Kombination aus Regelungen bzw. Handbüchern und praxisorientierten Schulungen gesetzt. Beispielsweise fand ein Designwettbewerb unter Architekturstudenten der TU Berlin statt.

In der anschließenden Diskussion brachten die Teilnehmer weitere Anregungen ein: so könnte eine Datenbank eingerichtet werden, die den Bestand an barrierefreien Wohnungen erfasst. Außerdem wurden Steuervorteile für Bauunternehmer, Positivkampagnen für die bessere Umsetzung der Vorschriften sowie die Vergabe von Labels vorgeschlagen. Hierfür wäre ein Ansatz, die Zielgruppe (behinderte und ältere Menschen) gleichzeitig zur Prüfgruppe zu machen, die die Einhaltung der Kriterien kontrolliert.

Ein weiteres prominentes Thema war die Nutzung von Geoinformationssystemen (GIS) zur Erfassung barrierefreier Orte und von Hindernissen im Alltag. Hiervon profitieren neben behinderten und älteren Menschen auch Touristen mit Gepäck oder Eltern mit Kinderwagen.

Dazu informierte Dresden über eine Datenbank, die user-generated content anbietet. Mithilfe eines Fragebogens werden Informationen gesammelt und extern überprüft. Um künftig Kosten zu sparen, wird die Vernetzung mit anderen Plattformen angestrebt. Der Sozialhelden e.V. präsentierte sein Projekt „Wheelmap“, das dieses Ziel weltweit verfolgt. Deshalb unterstützt der Verein andere Projekte bei der Datenintegration. Zudem wird versucht, bei der Privatwirtschaft ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der stetig wachsenden Zielgruppe zu schaffen bzw. zu vertiefen.

Warschau wird vom 30.09. bis 02.10.2019 Gastgeber des nächsten Arbeitsgruppentreffens sein und plant, Schwerpunkte auf die Zugänglichkeit von Kultureinrichtungen und die Verbesserung der horizontalen Managementstrukturen innerhalb der Verwaltung zu legen.

Video: Building Cities Accessible to All Ages

Videobild zu Eurocities, links logo, rechts Videotitel building cities accessible to all ages

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Formate: video/youtube

Kurztext zum Video „Building Cities Accessible to All Ages“

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Bericht 20. Treffen der Arbeitsgruppe (englisch)

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19. Sitzung der EUROCITIES Arbeitsgruppe "Barrier-free City for All" am 10. und 11. Dezember 2018 in Berlin

Berlin war am 10. und 11. Dezember 2018 Gastgeber des 19. Treffens der EUROCITIES-Arbeitsgruppe „Barrier-free City for All“. Vertreter von 16 Städten aus neun Ländern kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zum Thema Barrierefreiheit zu diskutieren.

Zunächst präsentierten die Mitglieder die Neuigkeiten aus ihren Städten.

Mailand berichtete vom aktuellen Mobilitätsplan, der besonders die Belange Schwerbehinderter in den Blick nimmt. Grundlage dafür ist eine aktuelle Datenerhebung zum Zustand der Infrastruktur.

Außerdem plant man die Einrichtung eines Runden Tischs zu Themen und Aspekten der Barrierefreiheit unter Einbeziehung relevanter Verbände und Gruppen.

Aus Moskau wurde vermeldet, dass dort alle Hochschulen mit Architekturstudiengängen verpflichtet wurden, Inhalte zur Zugänglichkeit für alle in die Lehrpläne aufzunehmen.

Unterstützend wurde ein Wettbewerb zur Planung einer barrierefreien städtischen Umgebung durchgeführt, an dem über 1.000 Studenten teilnahmen. Kürzlich konnte der Sieger gekürt werden. Eine Wiederholung alle zwei Jahre ist geplant.

Die Münchner Arbeitsgruppe „Barrierefreies Planen und Bauen“ hat sich zuletzt schwerpunktmäßig um Schulbau und den Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum gekümmert. Bisher hat man rund 80 Projekte umgesetzt. Zukünftige Vorhaben sollen möglichst standardisiert nach einheitlichen Vorgaben ablaufen.

Darüber hinaus wird demnächst der 2. Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgestellt, der ein breites Spektrum an Handlungsfeldern umfasst.

Barcelona gab Einblicke ins spanische Wahlrecht, das inzwischen keinen Ausschluss behinderter Menschen mehr vorsieht. Um allen Menschen eine gleiche Wahl zu ermöglichen, hat man sich mit Betroffenen ausgetauscht. Deren Vorschläge flossen in die Umsetzung vor Ort ein.

Der „Accessibility Master Plan 2018-2026“ für Barcelona wird auf Grundlage einer Datenerhebung zum aktuellen Stand erstellt. Diese ist abgeschlossen, es läuft die Auswertung. Zu einigen Teilbereichen konnten bereits erste Ergebnisse veröffentlicht werden.

Zurzeit laufen Studien zur ökonomischen Situation behinderter Menschen und deren Gehalt. Mit Ergebnissen wird für 2019 gerechnet.

Auch Ljubljana erstellt einen Aktionsplan und zwar für 2019-2020. Dabei liegt der Fokus auf der Einbindung der Privatwirtschaft in die Umsetzung von Barrierefreiheit und Zugänglichkeit.

Zum Thema Geoinformationssysteme und Zugänglichkeit läuft in Frankreich ein Projekt zur Erstellung einheitlich aufgebauter Datenbanken. Die Ergebnisse sollen möglichst bald auf europäischer Ebene Anwendung finden.

Die Stadt Prag unterstützt ihre Stadtteile bei der barrierefreien Gestaltung öffentlicher Gebäude.

Außerdem wurde eine Übersicht über barrierefreie Parkplätze erarbeitet und online zur Verfügung gestellt.

Mit seinem Flyer zur öffentlichen Bewusstseinsbildung geht Prag einen ähnlichen Weg wie Ghent, das ebenfalls auf größere gesellschaftliche Akzeptanz durch verstärkte öffentliche Darstellung eigener Erfolgsprojekte setzt.

Zum Thema Kultur und Barrierefreiheit gab es mehrere Präsentationen zu erleben.

Das „Museum4pt0“-Projekt ist ein Zusammenschluss deutscher Museen. Sie probieren die verschiedensten Möglichkeiten aus, Kunst und Kultur für alle zugänglich und erlebbar zu machen und tauschen die Erfahrungen im Projekt aus.

Bei „capito Berlin“ werden die Neuerungen beispielsweise direkt durch Behinderte auf ihre Praxistauglichkeit getestet und ggf. Verbesserungen angeregt.

Der Förderband e.V. organisiert Projekte in Berlin zur Bewusstseinsbildung bei Museen. Die Veranstaltungen sind nach Möglichkeit paritätisch mit Behinderten und Nichtbehinderten besetzt, sodass ein Wissens- und Erfahrungsaustausch stattfinden kann.

Auch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa fördert die Teilhabe behinderter Menschen am Kulturleben, sowohl als Rezipienten, als auch als Künstler.

Im Zusammenspiel der Initiativen von Museen selbst und der Politik durch die Festlegung von Standards können große Schritte beim Abbau von Barrieren in der Kulturlandschaft gemacht werden.

Bericht 19. Treffen der Arbeitsgruppe (englisch)

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18. Sitzung der EUROCITIES Arbeitsgruppe "Barrier-free City for All" in Prag

Vertreter von 16 Städten und 3 Organisationen nahmen am 18. Treffen der EUROCITIES Arbeitsgruppe “Barrier-fre City for All” am 23. April 2018 in Prag im Rahmen des Mobility-Forums teil. Das Treffen brachte Experten aus europäischen Städten und verschiedenen Fachverbänden rund um das Thema Barrierefreiheit zusammen.

Eröffnet wurde das Treffen mit aktuellen Informationen aus den einzelnen Städten zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (UN-BRK) im Bereich der Barrierefreiheit”. Ferner wurden Berlin als Chair und Toulouse als Vice-Chair einstimmig für die Jahre 2018 – 2019 wiedergewählt.

Experten aus Gent, Berlin, Prag, Dresden und der französischen Projektgruppe “GIS and Accessi-bility” unter der Leitung von Cerema stellten aktuelle Anwendungen zur Erfassung von Barrieren im öffentlichen Raum durch die Nutzung von Open-Dataportalen vor. Die Möglichkeiten sind enorm, erfordern aber eine sehr enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure.

Das Infoportal „Barrierefreiheit“ der Stadt Dresden stellt Online vielfältige Informationen bereit. Eine öffentlich zugängliche Datenbank bietet Bewohnern und Besuchern die Möglichkeit, Daten über die Zugänglichkeit von Gebäuden in Dresden nach einem festgelegten Abfragemuster einzugeben. Die Korrektheit der Daten wird extern überprüft und korrigiert.

Die Firma TOPGIS präsentierte umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten einer mobilen Datener-fassung des öffentlichen Straßenraumes. Durch die hohe Detailgenauigkeit der Panoramabilder lassen sich Barrieren im öffentlichen Raum präzise lokalisieren. Ferner besteht die Möglichkeit, diese Daten für konkrete Ausführungsplanungen anzuwenden.

Ein Experte der Global Alliance on Accessible Technologies and Environments (GAATES) nahm ebenfalls an dem Arbeitstreffen teil. GAATES ist die führende internationale Organisation zur För-derung der Barrierefreiheit und hat Vertretungen in den Regionen: Asien-Pazifik, Arabien, Nord-amerika, Südamerika, Europa und Afrika. GAATES erhielt 2008 den Beraterstatus beim Wirt-schafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) und beim UN Department of Economic and Social Affairs (DESA). Damit war Gaates in den Habitat III Prozess eingebunden und an der Erarbeitung der New Urban Agenda der Vereinten Nationen beteiligt.

Ein wichtiges Thema waren aktuelle Normungsprozesse des europäischen Normungsinstituts CEN/CENELEC zur Barrierefreiheit der gebauten Umwelt (Mandat 420). Im Herbst 2018 soll der Entwurf einer EU-Norm mit gemeinsamen funktionalen Anforderungen an die Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit in der gebauten Umgebung vorliegen und im Rahmen öffentlicher Work-shops mit der Fachöffentlichkeit diskutiert werden. Die Expertise aus der Arbeitsgruppe “Barrier-free City for All” soll im Rahmen der öffentlichen Konsultation eingebracht werden.

Abschließend wurde die EUROCITIES-Arbeitsgruppe “Urban Ageing” vorgestellt, die sich auf den Austausch von Best Practices für aktives und gesundes Altern in Städten konzentriert. Die ge-meinsamen Schnittstellen zwischen den Arbeitsgruppen sollten für den Wissenstransfer genutzt werden und Universitäten zur Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Stadt- und Regionalplanung und Architektur ermutigt werden.

Bericht: 18. Treffen der Arbeitsgruppe (englisch)

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EUROCITIES Mobility Forum mit Herbsttagung und 17. Treffen der Arbeitsgruppe "Barrier-free City for All" am 17. Oktober 2017 in Toulouse

Die diesjährige Tagung des EUROCITIES Mobility Forums fand vom 16. bis 18. Oktober 2017 in Toulouse zum Thema “Innovative Mobilität für bessere urbane Räume” statt. Am zweiten Tag des Forums wurde das 17. Arbeitstreffen der EUROCITIES Arbeitsgruppe “Barrier-free City for All” durchgeführt.

Unter dem Vorsitz von Berlin haben sich rund 22 Experten zu den Themenfeldern barrierefreie Stadt und intelligente Mobilität ausgetauscht. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Geographischen Informationssysteme (GIS) zur barrierefreien Navigation und Kommunikation gelegt.

Ziel des Arbeitstreffens war es, Expertenwissen zum Thema GIS auszutauschen und an praktischen Beispielen die heutigen Möglichkeiten zur barrierefreien Navigation aufzuzeigen. Dazu wurde von Berlin das Leit- und Informationssystem der IGA (Internationale Gartenausstellung) vorgestellt.

In kleinen Workshops wurden die existierenden Geographischen Informationssysteme (GIS) verglichen und Kriterien für ein einheitliches System in Europa diskutiert sowie nach weiteren innovativen Lösungswegen gesucht. Dabei wurden auch die Möglichkeiten zur Datenerfassung diskutiert.

Bericht: 17. Treffen der Arbeitsgruppe (englisch)

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EUROCITIES Mobility Forum Konferenz und 16. Treffen der Arbeitsgruppe "Barrier-free City for All" am 16. und 17. März 2017 in Lissabon

Das Thema “A new mobility paradigm: build a city for all” stand im Mittelpunkt der Konferenz des Mobility Forum Meetings von EUROCITIES. Mobilitätskonzepte für den städtischen Raum werden zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Umweltbelastungen leisten müssen. Damit wird sich gleichzeitig die Lärmbelastung verringern und die Qualität des öffentlichen Raumes gesteigert. Mobilität für alle schließt dabei notwendig die Barrierefreiheit mit ein.

In einem beeindruckenden Impulsvortrag durch den Präsidenten der Verkehrsbetriebe der Stadt Lissabon wurden die Anforderungen an einen barrierefreien ÖPNV und den öffentlichen Raum mit Beispielen aus der Stadt Lissabon erläutert. Vertieft wurden diese Themen in einzelnen Workshops unter dem Aspekt: Shared mobility services, neue Trends im öffentlichen Personennahverkehr und Elektromobilität.

Insbesondere bei dem Ausbau der Elektromobilität können andere Städte von den Erfahrungen Lissabons lernen. Mit einer Mischung aus Verleihsystemen von Elektrofahrrädern, dem Verleih von Elektroautos und dem Einsatz von elektrisch betriebenen Bussen und Taxen, soll eine Mobilitätswende erreicht werden. Um Anreize zu schaffen, können privat genutzte Elektroautos in der Stadt Lissabon kostenlos aufgeladen werden und das Parken im öffentlichen Straßenland ist bisher kostenlos. Über eine spezielle App sind Informationen zu den einzelnen Ausleihstationen und der Verfügbarkeit von Elektroautos abrufbar. In den vergangenen Jahren wurden in Lissabon erhebliche Mittel in den Ausbau eines Fahrradverleihsystems investiert und Elektrofahrräder können an Ladestationen ausgeliehen werden. Der Energieversoger EDP ist Partner der Stadt Lissabon bei dem Ausbau der Elektromobilität.

Im Anschluss an die Mobility Forum Konferenz fand am 17. März 2017 das 16. Treffen der EUROCITIES Arbeitsgruppe “Barrier-free City for All” unter dem Vorsitz von Berlin statt. Von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wurden auf dem AG-Treffen die strategischen Aspekte der Berliner Verkehrsplanung, u.a. anhand des Beispiels der Umgestaltung der Maaßenstraße zur Begegnungszone, vorgestellt. Erstmals fand anschließend eine gemeinsame Sitzung mit der EUROCITIES Arbeitsgruppe “Save and active travel” statt. Aus Madrid referierte ein Vertreter der städtischen Verkehrsbetriebe über Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger im öffentlichen Raum. Ein Vertreter des International Transport Forums bei der OECD berichtete über das internationale Projekt “Safer City Streets – the global traffic safety network for liveable cities”. An diesem Projekt nehmen die Städte Bogota, Barcelona, Lyon, London, Paris, New York, Chicago, Lissabon und Kopenhagen teil. Ziel dieses Projekts ist der Aufbau einer internationalen Datenbank für die Analyse von Risikofaktoren. Auf dieser Grundlage sollen Konzepte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit entwickelt werden. Dabei zeigt sich die Bedeutung des internationalen Erfahrungsaustausches, um in der Praxis bereits bewährte Konzepte auf andere Städte zu übertragen.

Bericht: 16. Treffen der Arbeitsgruppe (englisch)

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