Förderung von Lastenrädern durch das Land Berlin

Lastenfahrrad
Bild: DLR
Pressemitteilung vom 13.04.2018

Kinder, Kisten, Krempel – fast alles passt auf Lastenräder

Lastenräder können viele Aufgaben im Alltag übernehmen. Mit Elektro-Unterstützung sind sogar weite Strecken und der Transport schwerer Lasten möglich. Lastenräder sind eine echte Alternative zu Auto und Lieferwagen: Sie schonen die Nerven, weil die Parkplatzsuche entfällt und den Geldbeutel, weil der Unterhalt günstig ist.

Damit der Kauf noch attraktiver wird und mehr Berlinerinnen und Berliner auf diese umweltfreundlichen, leisen und platzsparenden Gefährte umsteigen, will der Senat Neuanschaffungen im Jahr 2018 mit 200.000 Euro und im Jahr 2019 mit 500.000 Euro fördern.

„Lastenräder werden immer beliebter im privaten und beruflichen Alltag. Die Transporträder sind praktisch, umweltfreundlich und eine preiswerte Alternative zum Auto in der Stadt. Mit Elektrounterstützung ist der Fahrspaß auch auf längeren Strecken und mit schwereren Lasten garantiert.“
Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Was sind die Details der Förderung?

  • 200.000 Euro sind in diesem Jahr für eine Förderung von Lastenrädern vorgesehen: davon entfallen 130.000 Euro auf private Antragsteller und 70.000 auf gewerbliche/freiberufliche Antragsteller.
  • Es gibt einen Zuschuss von 33 Prozent der Kaufsumme bzw.
    maximal 1.000 Euro für den Kauf eines elektrischen Lastenrades
    maximal 500 Euro für den Kauf eines Lastenrades ohne Elektromotor
  • Es gilt das Windhund-Prinzip: Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und bewilligt. Wessen Antrag zuerst bewilligt wird, der kann sich die Förderung sichern.
  • Ab Mai können Förderanträge gestellt werden, dafür stehen ab Anfang Mai die Anträge im Internet unter https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/rad/lastenraeder/ zur Verfügung.

Die Förderung beginnt, sobald der der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses die Gelder freigegeben hat. Den Start der Lastenradförderung wird über die Website der Senatsverwaltung und in der Presse kommuniziert.

Mit den gesammelten Erfahrungen aus diesem Jahr wird das Förderprogramm gegebenenfalls optimiert und im nächsten Jahr fortgeführt.