Sanierung Potsdamer Brücke beginnt

Potsdamer Brücke, Luftbild
Bild: Geoportal Berlin / Digitale farbige Orthophotos 2017 (DOP20RGB)
Pressemitteilung vom 14.07.2017

Behebung der Schäden duldet keinen weiteren Aufschub

Berlin steht vor einem großen Instandhaltungstau vor allem der Brücken. Damit die Stadt ein funktionierendes Straßennetz behält, müssen viele Brücken saniert werden.

Der Sanierungsbedarf der Potsdamer Brücke ist schon lange bekannt. Bei einer Bauwerksprüfung der Brücke wurden erhebliche Schäden festgestellt, die Abdichtung und der Fahrbahnbelag müssen dringend erneuert werden. Die Brücke stammt in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1966 und besteht aus 38 Spannbetonfertigteilträgern. Die porösen Fugen zwischen diesen Trägen müssen neu abgedichtet werden, damit das Gesamtbauwerk weiterhin seine Standsicherheit behält.

Diese Sanierungsarbeiten dulden keinen längeren Aufschub. Sonst drohen die Träger aufgrund der mangelhaften Abdichtung so weit geschädigt zu werden, dass ein Abriss und Neubau notwendig werden würden. Die Brücke muss daher in diesem Sommer saniert werden.

Zeitraum: Die Arbeiten werden vom 17. Juli bis 03. November 2017 ausgeführt.

Verkehrsführung: In Nord-Süd-Richtung wird die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr eine Woche nach Baubeginn voll für Kraftfahrzeuge gesperrt. Etwa ab Ende der Sommerferien wird voraussichtlich wieder eine Fahrspur vom Potsdamer Platz kommend in Richtung Süden für den Autoverkehr zur Verfügung stehen. Busse (M48, M85, N2) Radfahrer und Fußgänger sind von den Umleitungen nicht betroffen, sie können die Brücke während der Bauarbeiten passieren.

Umfahrungsmöglichkeiten stehen vom Potsdamer Platz kommend über die Bendlerbrücke sowie in der Gegenrichtung von Schöneberg kommend über die Köthener Brücke zur Verfügung. Die Ampeln an den Umfahrungsstrecken werden flexibel angepasst und provisorische Ampeln installiert.