BSR will bis 2025 weitere 67.000 Tonnen CO2 einsparen

BSR-Vorstandsvorsitzende Dr. Tanja Wielgoß und Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow
BSR-Vorstandsvorsitzende Dr. Tanja Wielgoß und Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow haben die dritte Klimaschutzvereinbarung unterzeichnet.
Bild: BSR
Pressemitteilung vom 20.04.2017

BSR und Land Berlin schließen dritte Klimaschutzvereinbarung ab

BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß und der Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow, setzten heute ihre Unterschrift unter die dritte Klimaschutzvereinbarung des Unternehmens mit dem Land Berlin. Auf freiwilliger Basis verpflichtet sich darin die BSR zum dritten Mal in Folge, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. So soll durch gezielte Investitionen und Maßnahmen in verschiedenen Bereichen bis 2025 eine CO2-Entlastung von 67.000 Tonnen erreicht werden.

Weltweit ziehen immer mehr Menschen in die Städte, deswegen ist der Beitrag der Metropolen zum Klimaschutz entscheidend. Berlin will bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssen viele Berliner Akteure gemeinsam handeln. Klimaschutzvereinbarungen mit landeseigenen Unternehmen wie der BSR setzen ein Zeichen für diese gemeinsame Anstrengung für mehr Klimaschutz in Berlin.

Die BSR war vor zehn Jahren das erste landeseigene Unternehmen, das mit dem Land Berlin eine Klimaschutzvereinbarung abgeschlossen hatte. Seither hat das Unternehmen die CO2-Emissionen um insgesamt 237.000 Tonnen reduziert. An diesen Erfolg knüpft die neue Verpflichtung nahtlos an.

Dazu gehören BSR-Beschäftigte, die als Klimalotsen in ihren jeweiligen Organisationseinheiten für „Gutes Klima“ sorgen, indem sie die Energiesparziele der BSR mit Tipps und Kniffs vor Ort voranbringen: 2014 bis 2016 beispielsweise hat die Projektgruppe „Gutes Klima“ mit den Klimalotsen insgesamt für Einsparungen von 647.834 kWh Strom und Wärmeenergie auf den Liegenschaften gesorgt.

Zum neuen Einsparziel trägt unter anderem bei, dass die Außenbeleuchtung auf den BSR-Liegenschaften auf LED umgestellt (260 Tonnen CO2) und die Steuerung des Saugzuggebläses im Müllheizkraftwerk Ruhleben optimiert wird (1.600 Tonnen weniger CO2 pro Jahr).

Auch im Fuhrpark wird weiter am Klimaschutz gearbeitet: Ende 2016 beträgt der Anteil von PKW mit alternativen Antrieben bei der BSR knapp 40 Prozent. Weitere Fahrzeuge mit alternativem Antrieb werden folgen, z.B. Fahrräder und auch ein erster E-Lasten-Roller, weitere PKWs und leichtere Nutzfahrzeuge. Aber auch bei Müllsammelfahrzeugen wird sich etwas tun, zum Beispiel mit Fahrzeugen, bei denen der Aufbau zum Laden und Pressen elektrisch angetrieben wird. Ein solches Fahrzeug ist bei der BSR bereits im regelmäßigen Einsatz.

Stefan Tidow erklärt: „Die BSR bleibt ein verlässlicher Partner des Landes. Das gilt auch, wenn es darum geht, die ehrgeizigen klimapolitischen Ziele Berlins zu erreichen. So wird die BSR ihrer Vorreiterrolle als kommunales Unternehmen gerecht und unterstützt damit das Land bei der Erfüllung der Vorgaben des Berliner Energiewendegesetzes.“

Für BSR-Chefin Dr. Tanja Wielgoß ist Klimaschutz Teil der Strategie des Unternehmens: „Wir ruhen uns nicht auf den Erfolgen der letzten Jahre aus, sondern legen nochmal eine Schippe drauf. Das ist nicht einfach, nachdem schon zwei Klimaschutzperioden hinter uns liegen. Wir müssen uns mittlerweile sehr strecken, um auch an die höher hängenden Früchte zu kommen. Dafür werden wir in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro investieren.“

BSR und Land Berlin schließen dritte Klimaschutzvereinbarung ab

zur Bildergalerie