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1.000 Grüne Dächer Programm

Dachbegrünung
Bild: Pflanzenschutzamt Berlin

Mehr grüne Dächer für Berlin

Berlin ist eine der grünsten Städte Deutschlands. Parks, zentrumsnahe Seen, Straßenbäume und die vielen Kleingärten tragen zum grünen Bild unserer Stadt bei.

Auch die vielen grünen Dächer sind ein wichtiger Teil des Berliner Stadtgrüns. Sie sorgen für ein besseres Klima, weil hier im Sommer Wasser verdunstet und so die Umgebung kühlt. Zudem helfen begrünte Dächer, bei Starkregen die Kanalisation vor Überflutung zu schützen, weil sie das Wasser zurückhalten. Nicht zuletzt sind sie wichtige Oasen für die Tiere und Pflanzen unserer Stadt und Wohlfühlräume für viele Berlinerinnen und Berliner.

Grüne Dächer sind wichtig für die Lebensqualität in einer wachsenden und sich ständig weiter verdichtenden Metropole wie Berlin.

Grüne Dächer sind wichtig für die Lebensqualität in einer wachsenden und sich ständig weiter verdichtenden Metropole wie Berlin.

Deshalb fördert die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ab sofort die Begrünung von Dächern vor allem in dicht bebauten Quartieren, denn dort ist mehr Grün besonders nötig.

Details zu den Förderkonditionen sind in der Förderrichtlinie zum Programm “1.000 grüne Dächer” nachzulesen.

Förderrichtlinie zum Programm "1.000 grüne Dächer"

PDF-Dokument (2.2 MB)

Eine Förderung kann unter www.gruendachplus.de beantragt werden.

Flyer: Grüne Dächer machen Berlin klimarobust

PDF-Dokument (4.5 MB)

Fragen und Antworten

Das Förderprogramm ist zweigeteilt. Es beinhaltet eine “reguläre Förderung” und eine “Green Roof LAB” Förderung.

Mit dem Green Roof LAB wird ein Experimentierbaukasten geschaffen, mit dem innovative, experimentelle oder gemeinwohl-orientierte Projekte gefördert werden.

Die Berliner Regenwasseragentur bietet eine kostenlose Beratung zur Dachbegrünung an.

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Von dem Förderprogramm sollen vor allem jene Quartiere profitieren, in denen es relativ wenig Stadtgrün gibt, wo sich die Hitze im Sommer besonders staut und die Luft weniger sauber ist als an anderen Orten in Berlin. Gleichzeitig sollen Flächen begrünt werden, die für die Rückhaltung von Regenwasser und damit zur Entlastung der Kanalisation wichtig sind.

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Antragsberechtigt sind

  • Grundeigentümerinnen und -eigentümer;
  • sonstige Verfügungsberechtigte wie Erbbauberechtigte;
  • Initiativgruppen, Interessengruppen, Vereine, Begegnungsstätten, Seniorenheime etc. (mit Erlaubnis der Verfügungsberechtigten)
  • im Regelfall sind nur Flächen auf Bestandsgebäuden förderberechtigt.
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Es gibt zwei Varianten:

  1. Die reguläre Förderung
  2. Die Förderung Green Roof LAB

1. Die reguläre Förderung

Für die Reguläre Förderung gibt es folgende Kriterien:
  • min. 100 m² Grünfläche
  • mehrschichtiger Gründachaufbau
  • Bestandsgebäude
  • Objekt muss innerhalb des Fördergebiets liegen
Die Förderung wird als Zuschuss ausbezahlt, der nicht zurückbezahlt werden muss:
  • 75 % der anrechenbaren Kosten,
  • max. 60.000 € je Gebäude,
  • max. 60 €/m²,
  • zusätzlich werden bis zu 50%, jedoch maximal 10.000 € der Beratungs- und Planungskosten übernommen,
  • eine Kombination aus Dachbegrünung und Solaranlagen ist möglich.

2. Die Förderung Green Roof LAB

Für die Förderung Green Roof LAB müssen die Mindestkriterien der “Regulären Förderung” erfüllt sein. Über weitere Fördermöglichkeiten entscheidet ein Ausschuss. Dieser Ausschuss besteht aus VertreterInnen folgender Institutionen:

  • Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Investitionsbank Berlin, Wissenschaft, Kammern und Verbänden sowie der Regenwasseragentur

Förderberechtigt sind innovative und hochwertige Gesamtkonzepte für Bauwerksbegrünungen. Eine höhere Förderung als bei der “Regulären Förderung” bis zu 100% der Kosten ist möglich, wenn sie fachlich begründet ist. Die Begrünung von Dächern und Fassaden von Neubauten kann ebenfalls gefördert werden.

Gesamtkonzepte, für die eine Förderung nach Green Roof LAB beantragt wird, werden nach folgenden Kriterien geprüft:

  • Innovation: Klimaanpassung und Regenwassermanagement, Biodiversität, Ausgleichsleistung, produktive Stadt (wie z.B. urbanes Gärtnern) können Merkmale innovativer Projekte sein.
  • Experimenteller Ansatz: Die Dachbegrünung ist kein Standard, sondern es werden neue Techniken, besondere Orte oder die Kombination mit anderen Elementen wie Kultur, Mehrfachnutzungen und Inklusion ausprobiert.
  • Offene Dachgärten: Die Einbeziehung von Bürger und Bürgerinnen, der Nachbarschaft oder die Zugänglichkeit für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist gewünscht.
  • Gesellschaftlicher Nutzen: Umweltbildung, soziale Komponenten, Hitzevorsorge, Überflutungsminderung bzw. Überflutungsvorsorge.
  • Vorbildcharakter: Das Projekt soll als Botschafter für Berliner Gründächer dienen. Eine exponierte Lage des Gebäudes bzw. Fläche kann dabei hilfreich sein.
  • Qualität: Es sollen hochwertige, vorrangig intensive Dachbegrünungen hergestellt werden.
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Die Investitionsbank Berlin (IBB) prüft die Anträge und erteilt den Förderbescheid bzw. informiert über die Ablehnung. Die IBB Business Team GmbH ist eine 100%ige Tochter der IBB Berlin und ist für das Antragsverfahren, die Bewilligung und Auszahlung der Fördermittel zuständig.

Eine Förderung kann unter www.gruendachplus.de beantragt werden.

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Presse

Förderprogramm GründachPLUS
Mit 2,7 Millionen Euro Fördermitteln werden neue Gründächer gefördert. Anträge können ab sofort eingereicht werden.

Klimaanpassung in der Metropole:
Berlin legt Förderprogramm “1.000 Grüne Dächer” auf