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WorkE – Energiesparen am Arbeitsplatz

Beleuchteter Büroflur, Zimmerpflanzen auf der Heizung
Beleuchteter Büroflur, Zimmerpflanzen auf der Heizung
Bild: Berliner Energieagentur

Das Land Berlin hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die CO2-Emissionen um mindestens 85 Prozent reduziert werden (im Vergleich zu 1990) – bei der Energieversorgung, bei Gebäuden und in der Stadtentwicklung, in der Wirtschaft und im Verkehr.

Ein wichtiges Handlungsfeld ist dabei auch die Nutzung von Strom und Wärme am Arbeitsplatz. Hier setzt das Projekt “WorkE” an, das die Berliner Energieagentur im Rahmen des Berliner ImpulsE-Programms umgesetzt hat.

Das Projekt “WorkE” stärkt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung darin, in ihrem Arbeitsalltag Energie bewusst zu nutzen, den Verbrauch an Strom und Wärme zu senken und somit zur Minderung der CO2-Emissionen beizutragen.

Das Projekt wendet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Senatsverwaltungen und fokussiert nutzerbedingte Energieeinsparpotenziale. Dabei ist die Grundidee des Projekts WorkE einfach: Wer seine Handlungsspielräume gut kennt und motiviert ist, kann durch sein energiebewusstes Verhalten viel für den Klimaschutz erreichen.

Vier Bausteine gehörten zum Projekt “WorkE”:

  • eine energetische Bestandsaufnahmen in den Gebäuden,
  • ein Workshop
  • ein Ideen-Wettbewerb für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • sowie ein Maßnahmenplan mit Empfehlungen für Energieeinsparmaßnahmen am Arbeitsplatz.

Die Auswertung des Projekts “WorkE” zeigt auf, dass verschiedene Energiesparansätze bestehen, die teilweise ohne Investitionen realisiert werden können.

Projektergebnisse "WorkE – Energiesparen am Arbeitsplatz"

PDF-Dokument (3.5 MB)

Das Berliner Energiewendegesetz sieht vor, dass die Landesverwaltung bereits bis zum Jahr 2030 weitgehend CO2-neutral zu organisieren ist.

Im Rahmen der Erstellung eines Maßnahmenplans CO2-neutrale Verwaltung für das Land Berlin werden die bestehenden Energiesparansätze weiter verfolgt.