Strategiekonferenzen Wohnungslosenhilfe

1. Strategiekonferenz der Wohnungslosenhilfe - Blick in den gefüllten Konferenzssaal
Bild: SenIAS

Die steigende Wohnungslosigkeit stellt eine der großen Herausforderungen des Landes Berlin dar. Die Situation verschärft sich zunehmend, unter anderem wegen des angespannten Wohnungsmarktes, des allgemeinen Zuzugs in die Stadt und wegen migrationsspezifischer Besonderheiten wie der sozialhilferechtlichen Stellung von EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie der steigenden Anzahl anerkannter Geflüchteter mit Wechsel des Rechtskreises in das Sozialgesetzbuch II oder XII.

Die bestehenden Leitlinien der Wohnungslosenhilfe/-politik stammen aus dem Jahr 1999 und müssen sowohl aus fachlichen Gründen als auch wegen der veränderten Rechtslage überarbeitet werden. Der Berliner Senat plant, neue Leitlinien zu verabschieden. Diese sollen unter breiter Beteiligung der Akteurinnen und Akteure der Wohnungslosenhilfe entwickelt werden.

Der gemeinsame Arbeitsprozess wird 2018 und 2019 in Form von Strategiekonferenzen organisiert. Ziel der Konferenzen ist es, die Herausforderungen und Handlungserfordernisse zu identifizieren, die der Senat bei der Konzeption einer bedarfsgerechten gesamtstädtischen Strategie der Wohnungslosenhilfe berücksichtigen sollte. Arbeitsgrundlage ist ein erster Entwurf für neue Leitlinien, der als Positionspapier des Berliner Senats bei der 1. Berliner Strategiekonferenz Wohnungslosenhilfe vorgestellt wurde.

Die 2. Berliner Strategiekonferenz Wohnungslosenhilfe

Die 2. Berliner Strategiekonferenz Wohnungslosenhilfe wird am 10. Oktober 2018 stattfinden. Diskutiert werden dort die Ergebnisse der bisherigen Tätigkeit von neun Arbeitsgruppen. Diese Erkenntnisse sollen in die neuen Leitlinien für die Wohnungslosenpolitik einfließen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte gesamtstädtische Strategie der Wohnungslosenhilfe zu entwickeln und umzusetzen.

2. BERLINER STRATEGIEKONFERENZ ZUR WOHNUNGSLOSENHILFE

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