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Corona in Berlin - Fragen und Antworten aus dem Bereich Soziales

Leichte Sprache
Bild: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
Die Fragen und Antworten aus dem Bereich Soziales finden Sie unter den folgenden Links auch in leichter Sprache:

Senioren, Ehrenamt, Beratung und Hilfe

Informationen werden im Berliner Ehrenamtsportal „bürgeraktiv“ bei berlin.de gebündelt:
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An die Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Corona-Hilfe in Ihrem Bezirk: An ein Stadtteilzentrum in Ihrer Nähe: An eine der bezirklichen Koordinierungsstellen für Nachbarschaftshilfe: An das Nachbarschaftsportal nebenan.de: Eine Einkaufshilfe für Menschen ab 60 bieten derzeit die Berliner Mobilitätshilfedienste an:
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Die Berliner Stadtteilzentren bieten umfangreiche niedrigschwellige Beratungen am Telefon zu folgenden Themen:
  • Allgemeine Sozialberatung
  • Beratungen für Migrantinnen und Migranten
  • Beratung rund um die Selbsthilfe
  • Engagement rund um die häusliche Pflege und für pflegende Angehörige
  • Mieterberatung
  • Rechtsberatung
  • Rentenberatung
  • SchreiBabyAmbulanz
  • Schuldnerberatung
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Wenn Sie sich einsam fühlen oder nicht mehr wissen, wie Sie mit der aktuellen Situation umgehen sollen, finden Sie bei den folgenden Anbietern ein offenes Ohr:
  • Corona-Seelsorgetelefon: (030) 403 665 885
  • Muslimisches Seelsorge-Telefon: (030) 443 509 821
  • Malteser „Redezeit“: (030) 348 003 269
  • Russischsprachige Telefon-Seelsorge: (030) 440 308 454
  • Offenes Ohr (Sorgentelefon) der Berliner Stadtteilzentren:
  • Webseite des Sorgentelefons der Berliner Stadtteilzentren
Angebote für Seniorinnen und Senioren:
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Menschen mit Behinderungen

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache und in Gebärdensprache finden Sie auf folgenden Seiten:

Corona-Informationsseite des Bundesgesundheitsministeriums in Leichter Sprache: Corona-Informationsseite und Youtube-Channel des Bundesgesundheitsministeriums mit Gebärdensprach-Videos: Corona-Informationsseite der Aktion Mensch: Corona-Virus-Informationsseite der Lebenshilfe:
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Ihre Leistungen werden Sie weiterhin erhalten. Ausschlaggebend hierfür ist Ihr Bescheid. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus können aber ggf. persönliche Kontakte mit Ihnen eingeschränkt werden.
Wenn Ihr Bescheid für eine Leistung verlängert werden muss oder Sie erstmals Eingliederungshilfe beantragen wollen, können Sie unter Einhaltung der Hygienevorgaben persönlich Ihre Ansprechperson im (bezirklichen) Haus der Teilhabe aufsuchen. Daneben bleiben die anderen Möglichkeiten (z.B. Telefon, Post, E-Mail) gegeben.

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Wichtig ist, dass Ihre Versorgung nicht gefährdet wird. Die Ämter für Soziales sollen derzeit befristet auch Lösungen zuzulassen, welche die Betreuung durch geeignete und verfügbare Personen sicherstellt (z. B. Studierende, Freunde).

Dieses Vorgehen ist im Rundschreiben Soz Nr. 15/2020 – “Über den Umgang mit COVID-19 im Rahmen der Eingliederungshilfe II” geregelt:
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Wie bisher dürfen Werkstätten,Tages-und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen bis einschließlich 30.09.2020 nicht vollumfänglich öffnen. Die Leistungserbringung ist nur gestattet, wenn die Menschen mit Behinderung einer Wiederaufnahme der Leistungserbringung zugestimmt haben. In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist die Zahl der gleichzeitig genutzten Arbeits- und Betreuungsplätze auf bis zu 90 Prozent der am 17.03.2020 in einer Werkstatt vorhandenen Plätze begrenzt. Die Leistungserbringer mit Verträgen nach § 123 Abs. 1 SGB IX stellen die Ünterstützung der Menschen mit Behinderungen sicher.

Den vollständigen Text der Verordnung in ihrer aktuellen Fassung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin:
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Die Werkstätten und Tagesstätten müssen nach derzeitigem Stand ab dem 01.10.2020 wieder vollumfänglich öffnen, unter Beachtung der bestehenden Hygienemaßnahmen.

Den vollständigen Text der Verordnung in ihrer aktuellen Fassung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin:
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Während die bisher geltende Eindämmungsmaßnahmeverordnung Besuchseinschränkungen vorsah, sind diese in der neuen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung auf grundsätzliche Pflichten (Abstandsgebot, Mund-Nasenschutz, Schutz- und Hygienekonzepte) beschränkt. Gemäß § 2 Abs. 3 SARS-CoV-2 Infektionsschutzverordnung können darüber hinaus weitere Zutritts- und Besuchsregelungen von der zuständigen Senatsverwaltung im Einvernehmen mit der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung bestimmt werden.
Nach derzeitigem Stand ist auf Basis des aktuellem Auftretens der Pandemie eine solche Regelung nicht beabsichtigt. Die Leitung einer besonderen Wohnform kann im Rahmen einer Gefährdungseinschätzung für die Bewohnerinnen und Bewohner nur im Ausnahmefall einer bestätigten Covid-19-Infektion andere Besuchsregelungen festlegen. Dabei wirkt das zuständige Gesundheitsamt mit.

Den vollständigen Text der Verordnung in ihrer aktuellen Fassung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin: und im Rundschreiben Soz Nr. 15/2020 – “Über den Umgang mit COVID-19 im Rahmen der Eingliederungshilfe II” unter:
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Die Entscheidung trifft das zuständige Gesundheitsamt. Voraussetzung könnte z. B. sein, dass eine räumliche Isolierung möglich ist. Wenn z. B. aufgrund der Schwere der Erkrankung, wegen fehlender Schutzausrüstung oder Personalmangel eine Betreuung zu Hause nicht sichergestellt werden kann, kommt eine Verlegung in ein Krankenhaus oder eine Unterbringung in einem anderen Wohnangebot in Betracht.

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Wenn Ihr Bescheid für eine Leistung verlängert werden muss oder Sie erstmals Eingliederungshilfe beantragen wollen, können Sie unter Einhaltung der Hygienevorgaben persönlich Ihre Ansprechperson im (bezirklichen) Haus der Teilhabe aufsuchen. Daneben bleiben die anderen Möglichkeiten (z.B. Telefon, Post, E-Mail) gegeben.

Weitere Informationen finden Sie im Rundschreiben Soz Nr. 15/2020 – “Über den Umgang mit COVID-19 im Rahmen der Eingliederungshilfe II” unter: Den vollständigen Text der Verordnung in ihrer aktuellen Fassung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin:
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Voraussetzung für die Anerkennung des Mehrbedarfs ist eine gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in der Werkstatt. Wenn aufgrund der Schließung der Werkstatt mindestens für die Dauer eines Monats kein gemeinschaftliches Mittagessen angeboten wird, muss für das Mittagessen dort nicht bezahlt werden. In diesem Fall darf die Pauschale nicht behalten werden. Der Betrag wird durch die Grundsicherung zurückgefordert oder wird in den Folgenmonaten mit der laufenden Grundsicherung verrechnet.

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Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 23.06.2020 greift nur noch bestimmte Verbote heraus und beschränkt sich im Übrigen auf allgemeine Infektionsschutzregelungen. Alle Handlungen die nicht ausdrücklich verboten sind, sind erlaubt. Gleiches gilt für das den Handlungen gleichgestellte Unterlassen. Die Infektionsschutzverordnung beschränkt sich auf grundsätzliche Pflichten (Abstandsgebot, Mund-Nasenschutz, Schutz- und Hygienekonzepte. Grundsätzlich ist es erlaubt, über Nacht das Angebot zu verlassen z.B. Urlaub oder Besuche. Ein Coronatest bei Rückkehr wird in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI) nur dann empfohlen, wenn der Betroffene sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder mit einem Covid-19 Fall in Berührung gekommen ist. Eine Testung auf SARS-CoV-2 wird vor allem empfohlen, wenn Krankheitszeichen einer Atemwegsinfektion (auch wenn diese nur leicht sind) oder andere Anzeichen einer COVID-19 Erkrankung vorliegen.

Die Empfehlungen des RKI finden Sie unter dem folgendem Link: Den vollständigen Text der Verordnung in ihrer aktuellen Fassung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin:
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Hausbesuche sind unter Beachtung der Regelungen der SARS-CoV-2 Infektionsschutzverordnung möglich.

Den vollständigen Text der Verordnung in ihrer aktuellen Fassung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin:
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Integrationsfachdienste beraten Menschen mit Behinderung und deren Arbeitgeber.
Bei Fragen zur Beteiligung der IFD an Maßnahmen zur Teilhabe schwerbehinderter und behinderter Menschen am Arbeitsleben können sich Berliner Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiterhin an die Berliner Integrationsfachdienste wenden. Die IFD sind derzeit aber nur schriftlich oder telefonisch erreichen.

Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo):
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Soziale Sicherung

In den Ämtern für Soziales sind Anfragen und Antragsstellungen derzeit in der Regel nur postalisch, telefonisch und per E-Mail möglich. Für Notfälle, neue Fälle, wohnungslose und mittellose Personen gibt es Notsprechstunden. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, vermeiden Sie bitte – zu Ihrem eigenen und zum Schutz der Mitarbeitenden – eine persönliche Vorsprache.

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Bereits ausgestellte berlinpässe behalten bis vorerst 31. August 2020 ihre Gültigkeit. Damit können Sie unverändert das Berlin-Ticket S erwerben. Neue berlinpässe werden derzeit nicht ausgestellt. Es gilt übergangsweise bis vorerst 31. August 2020 der aktuelle Leistungsbescheid als Nachweis für den Anspruch auf das Berlin-Tickt S. Dafür müssen Sie Ihr Aktenzeichen, die Wohngeldnummer oder die Bedarfsgemeinschaftsnummer auf dem Berlin-Ticket S eintragen.

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Im Rahmen der Leistungsgewährung werden für Leistungsanträge mit Leistungsbeginn zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.06.2020 die tatsächlichen Mietkosten als angemessen anerkannt. Auch Menschen, die bereits vom Jobcenter oder Sozialamt zur Senkung ihrer Mietkosten aufgefordert wurden, erhalten für ein weiteres halbes Jahr die tatsächlichen Mietkosten im Rahmen des Leistungsbezuges. Voraussetzung dafür ist, dass bisher die tatsächlichen Mietkosten berücksichtigt wurden, eine Kostensenkung somit noch nicht umgesetzt wurde und der aktuelle Bewilligungszeitraum zwischen dem 31.03.2020 und vor dem 31.08.2020 endet.

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Aktuell gelten aufgrund der Corona-Pandemie Erleichterungen bei der Vermögensanrechnung. Bei Anträgen auf Grundsicherung für Arbeitssuchende (nach dem SGB II), auf Sozialhilfe (nach dem SGB XII) und auf Leistungen für Geflüchtete (nach § 2 AsylbLG), die zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.06.2020 gestellt werden, findet keine Vermögensprüfung statt. Die Aussetzung der Vermögensprüfung gilt für jeweils die ersten sechs Monate der Bewilligungszeiträume. Der Antrag wirkt auf den Monatsersten zurück.

Für den Verzicht auf die Vermögensanrechnung ist es unerheblich, ob erstmalig Leistungen beantragt werden oder es sich um einen Folgeantrag handelt. Auch nach Ablauf der sechs Monate wird keine rückwirkende Prüfung durchgeführt.

Sie müssen Ihr Vermögen also während der sechs Monate nicht verbrauchen und auch keine entsprechenden Vorbereitungen treffen.

Wenn Sie nach Ablauf der sechs Monate weiterhin Leistungen erhalten wollen, wird Ihr Vermögen für eine weitere Leistungsbewilligung wieder regulär entsprechend der Bestimmungen für den Einsatz des Vermögens nach dem SGB II bzw. SGB XII geprüft.

ACHTUNG: Der Verzicht auf Vermögensanrechnung gilt nicht bei erheblichem Vermögen – d. h. bei Vermögen, das 60 000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied und 30 000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied übersteigt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur:
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Sie können einen Antrag auf Grundsicherung stellen, wenn klar oder jedenfalls sehr wahrscheinlich ist, dass Ihr Einkommen nicht ausreichen wird, um den Lebensunterhalt zu decken. Wenn Sie noch nicht genau beziffern können, wieviel Sie in den nächsten Monaten verdienen werden, wird zunächst eine vorläufige Entscheidung zu Ihrem Antrag getroffen.
Normalerweise müssen Sie nach Ende des Bewilligungszeitraumes nachweisen, wie hoch Ihr Einkommen tatsächlich war.
Aktuell gilt aber eine Sonderregelung. Für vorläufig bewilligte Leistungen, deren Bewilligungszeitraum in der Zeit vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 beginnt, prüft das Sozialamt nur dann, ob Ihr geschätztes Einkommen vom tatsächlichen erzielten Einkommen abweicht, wenn Sie selbst einen abschließenden Bescheid beantragen. Wer aktuell vorläufige Leistungen erhält, muss sich also keine Sorgen machen, wegen einer nicht genau zutreffenden Einkommensschätzung später Leistungen zurückzahlen zu müssen. Andererseits können Sie als Leistungsberechtigter aber eine abschließende Entscheidung beantragen, wenn Ihr Einkommen niedriger ausfällt als geschätzt. In diesem Fall können Sie durch einen abschließenden Bescheid eine Nachzahlung erhalten.

Ihre üblichen Mitwirkungspflichten bestehen trotzdem weiter: Wenn Sie z. B. bei Antragsstellung davon ausgegangen sind, kein Einkommen zu haben, müssen Sie sich beim Jobcenter melden, wenn Sie später im Bewilligungszeitraum doch Einkommen erzielen. In diesem Fall werden die Leistungen für die Zukunft angepasst.

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Wenn die aktuelle Bewilligung Ihrer Leistungen der Grundsicherung in der Zeit vom 31. März 2020 bis vor dem 31. August 2020 endet, gilt eine Sonderregelung. Die Leistungen werden automatisch in der bisherigen Höhe für zwölf Monate weiter bewilligt. Hierfür brauchen Sie keinen neuen Antrag zu stellen. Der zuletzt gestellte Antrag gilt also einmal für einen weiteren Bewilligungszeitraum fort. Ist der vorherige Bewilligungsbescheid vorläufig ergangen, wird für weitere sechs Monate weiterbewilligt. Diese Bewilligung erfolgt dann ebenfalls vorläufig. Beispiel:
  • Wer von Mai 2019 bis Mai 2020 endgültig festgesetzte Leistungen erhalten hat, bekommt diese bis Mai 2021 ohne Weiterbewilligungsantrag endgültig weiterbewilligt.
  • Wer von Dezember 2019 bis Mai 2020 Leistungen vorläufig erhalten hat, weil z. B. das Einkommen im Bewilligungszeitraum noch nicht feststand, bekommt diese bis November vorläufig weiterbewilligt.
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Geflüchtete Menschen

Wenn Sie die Leistungen auf Ihr Konto überwiesen bekommen, werden die Leistungen über weitere sechs Monate überwiesen.
Wenn Sie Barleistungen erhalten, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem LAF.

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Das BAMF nimmt weiter Asylanträge an. Die Anhörung wird jedoch erst nach einer 14 tägigen häuslichen Quarantäne durchgeführt.
Wenn Sie noch keiner Behörde mitgeteilt haben, dass Sie Asyl beantragen möchten, kommen Sie bitte ins Ankunftszentrum in der Oranienburger Straße 285 in Reinickendorf. Der Einlass zum Ankunftszentrum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Haus 2. Dort werden Sie medizinisch untersucht und anschließend in der Bundesallee registriert. Bleiben Sie auch nach Ihrer Registrierung in Berlin, erhalten Sie nach Prüfung der Voraussetzungen eine Unterkunft und auch Leistungen.

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Nein. Es besteht eine Wohnverpflichtung. Sie müssen im Ankunftszentrum bleiben bzw. in einer Einrichtung, in die Sie geschickt werden.

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Ja. Aktuell erhalten Sie vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) weiterhin Leistungen, auch wenn z. B. eine Duldung oder Aufenthaltsgestattung nicht mehr gültig ist. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollen möglichst wenige persönliche Behördentermine stattfinden. Auch sind die Behörden derzeit nicht voll besetzt. Auch die Sozialämter sind darum gebeten worden, Leistungen weiter zu zahlen, wenn Dokumente ungültig geworden sind.
Wegen der Verlängerung z. B. einer Duldung wenden Sie sich bitte per E-Mail oder schriftlich an das Landesamt für Einwanderung.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
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Wenn Sie ein Konto haben, werden Ihre Leistungen für zunächst weitere sechs Monate auf Ihr Konto überwiesen. Alle notwendigen Bescheide und eine neue Terminkarte werden per Post an Ihre Wohnadresse bzw. Unterkunft geschickt. Bitte holen Sie regelmäßig Ihre Post ab. Wir bitten Sie, nach Möglichkeit von Nachfragen abzusehen.
Wenn Sie kein Konto haben, sondern Barleistungen erhalten, vereinbaren Sie bitte einen Vorsprachetermin bei Ihrer Leistungsbehörde (Sozialamt). Sollten Sie bereits einen Termin beim LAF haben, um diese Fragen zu klären, nehmen Sie diesen bitte auch wahr.

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Bitte wenden Sie sich an die Behörde, von der Sie Ihre Leistungen erhalten. Auf Ihrem Bescheid finden Sie entsprechende Kontaktinformationen.

Jobcenter, Ämter für Sozialen und das LAF sind aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nur eingeschränkt erreichbar. In dringenden Fällen können Sie sich per E-Mail oder Telefon an die zuständige Behörde wenden.

Wenn sich Ihre Frage an das LAF richtet, verwenden Sie bitte die Team-Postfächer.
Die Adressen finden Sie auf Ihren Bescheiden.

Wenn Ihr Anliegen keine sofortige Entscheidung braucht, wenden Sie sich bitte erst an die Behörde, wenn die Einschränkungen wegen der Corona-Maßnahmen aufgehoben sind. Damit helfen Sie den Behörden. Und Menschen, die kein Geld oder keine Unterkunft haben, erhalten so schneller notwendige Hilfe

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Bitte lassen Sie sich zunächst beim Jobcenter beraten, ob Sie Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld erhalten können. Wenn Sie diese Leistungen nicht bekommen können oder diese Leistungen nicht ausreichend sind, können Sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem Sozialgesetzbuch erhalten. Besitzen Sie eine Aufenthaltsgestattung, dann wenden Sie sich bitte telefonisch an das LAF. Wenn Sie eine Duldung oder eine Aufenthaltserlaubnis haben, rufen Sie bitte das Sozialamt an Ihrem Wohnort an.

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Ihr Unterkunftsplatznachweis wird vom LAF per Post an (den Betreiber) Ihre/r Unterkunft gesendet. Die Rechnung wird ebenfalls per Post in die Unterkunft gesendet. Die Rechnung wird Ihnen dann in der Unterkunft zugestellt. Bezahlen Sie bitte Ihre Rechnung für Ihren Unterkunftsplatz.

Wenn bisher das Jobcenter oder das Sozialamt einen Teil der Kosten für Sie übernommen hat, wird dies auch weiterhin gewährleistet. Sie erhalten dann per Post eine Rechnung nur über den Eigenanteil, den Sie selbst bezahlen müssen. Melden Sie sich bitte bei Veränderungen bei Ihrem Jobcenter oder Sozialamt, z. B. wenn Sie Ihre Arbeit verlieren und deshalb kein Geld mehr bekommen sollten. Dann kann es sein, dass Sie auch keinen Eigenanteil für Ihre Unterkunft mehr bezahlen müssen.

Das Schuldanerkenntnis müssen Sie während der Corona-Maßnahmen nicht unterschreiben.

Bitte haben Sie Verständnis: Persönliche Termine finden vorerst nicht statt. Aktuelle Informationen zur Arbeit des LAF finden Sie auf der LAF-Webseite: Mit Ihren Fragen zur Leistungsgewährung wenden Sie sich bitte telefonisch, per E-Mail oder mit dem e-service an Ihr Jobcenter:
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Derzeit sind aufgrund der Corona-Pandemie viele internationale Reisewege nicht zugänglich. Eine Ausreise im Rahmen der Freiwilligen Rückkehr ist daher deutlich erschwert und es kann zu starken Verzögerungen kommen. Die Beratungen zur freiwilligen Rückkehr finden im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten derzeit grundsätzlich nur telefonisch oder per E- Mail statt.
Bitte richten Sie Ihre Anfrage an:
rueckkehrberatung@laf.berlin.de

In besonderen Einzelfällen richten Sie Ihre Anfrage bitte an:
Hannelore.Thoelldte@laf.berlin.de für eine Zusatzberatung.

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Informationen zu Hygienemaßnahmen und Quarantäne in Unterkünften für Geflüchtete finden Sie auf der Webseite des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF):
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Wohnungslose Menschen

Das Coronavirus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, gilt daher wie für alle Infektionskrankheiten: gute Handhygiene sowie ein Mindestabstand von 1,50m zu anderen Personen halten.

Eine Übertragung über importierte Lebensmittel und andere importierte Waren wie beispielsweise Spielzeug ist bisher nicht dokumentiert. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft kann das Virus auch nicht von Haustieren auf Menschen oder von Menschen auf Haustieren übertragen werden.

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Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber: Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu diesen Symptome führen. Einige Betroffene klagen auch über Durchfall. Auch Atemproblemen und Lungenentzündung sind möglich. Die Anzeichen ähneln oft denen einer Erkältung oder Grippe.

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Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Ältere Personen (ab etwa 60 Jahren), Raucher und Raucherinnen sowie Menschen mit Vorerkrankungen (Lunge) sind eher betroffen. Für diese Gruppen ist es besonders wichtig, das Risiko einer Infektion zu mindern. Wichtig daher: Hände waschen, Abstand halten und soziale Kontakte reduzieren.

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Wer persönlichen Kontakt zu einer Person hatte, bei der das Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollte sich unverzüglich bei einem Arzt oder einer Abklärungsstelle in Berlin (z.B. Charité in Mitte, Wenckebach-Klinikum Tempelhof, DRK Klinik Westend) zunächst telefonisch melden. Gehen Sie bitte nicht direkt in Hausarztpraxis in das Wartezimmer! Sie können sich auch telefonisch an das Gesundheitsamt des Bezirkes, in dem Sie sich aufhalten, wenden.

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Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

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So lange Sie nicht an Corona erkrankt sind, dürfen Sie weiter auf der Straße leben. Bitte beachten Sie dabei unbedingt, dass Sie zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,50 Metern halten sollten, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Auch sollen Sie sich nicht in Gruppen aufhalten. Husten und niesen Sie möglichst in Ihre Ellenbeuge. Teilen Sie Ihre Flasche, andere Trinkgefäße oder Bestecke nicht mit anderen.

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Welche Angebote noch geöffnet sind, erfahren Sie tagesaktuell unter: https://www.kaeltehilfe-berlin.de/

Hier sind auch die Standorte der Gabenzäune ersichtlich, an denen Sie sich mit dem Nötigsten versorgen können:
https://kaeltehilfe-berlin.de/images/Essensausgaben_Wochenübersicht.pdf

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Das Coronavirus hat eine Pandemie ausgelöst. Weltweit erkranken und sterben täglich Menschen an diesem neuartigen Virus. Das Virus kann alle Menschen unabhängig von Geschlecht und Alter gleichermaßen treffen. Bei Menschen mit Vorerkrankungen und schwachem Immunsystem und bei älteren Menschen können die Symptome besonders schwer ausfallen. Sie gehören deshalb zu der Risikogruppe. Auch wenn man nicht an dem Virus erkrankt, kann man ihn übertragen und stellt eine Gefahr für andere dar. Daher gilt für alle Menschen: Hände oft und gründlich waschen, Wohnung sauber halten, Mindestabstand von 1,50m zu den Mitmenschen einhalten und körperlichen Kontakt so weit wie möglich vermeiden.

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Wenn ein Mensch in der Unterkunft an dem Virus erkrankt ist, wird das dem Amt für Gesundheit gemeldet. Die Ärzte dort können dann die Kontakte nach draußen für 2 Wochen verbieten: Man darf dann die Unterkunft nicht verlassen, also nicht zur Arbeit, zur Schule oder Ausbildungsstelle gehen, auch nicht einkaufen oder sich mit Freunden treffen. Das nennt man Quarantäne.

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Bitte kommen Sie bei Quarantäne nicht zum Termin in die Ämter. Bitte schreiben Sie eine Mail oder sprechen Sie mit dem Betreiber, der die Behörden informiert.

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Die Mitarbeiter der Unterkunft haben die Anweisung, Verstöße gegen die Quarantäne zu melden. Das Brechen der Quarantäne kann mit einer Geldstraße oder Gefängnis bis zu zwei Jahren bestraft werden. Sollte sich jemand anstecken, droht dazu eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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Wenn ich in einer Unterkunft bin, die nicht nur eine Übernachtung anbietet:

Aufgrund der hohen Gefahr einer Ansteckung ist es sehr zu empfehlen, dass alle Menschen in der Unterkunft möglichst in ihren Zimmern bleiben. Das gilt für alle in der Unterkunft, auch für die Kinder und Jugendlichen. Diese können sich beim Spielen untereinander anstecken.

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Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus zu verlassen und selbst einkaufen zu gehen. Das Frühstück, Mittag- und Abendessen wird für die Menschen in der Zeit der Quarantäne eventuell nach Absprache mit Ihrem Betreiber geliefert.

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Ihr Arbeitgeber muss über die Quarantäne telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp informiert werden. Erst nach der Quarantäne muss eine schriftliche Bestätigung des Quarantänezeitraums an den Arbeitgeber ausgehändigt werden. Die Bestätigung wird auf Nachfrage vom Gesundheitsamt ausgestellt. Sie haben keine Nachteile zu befürchten, was Ihren Vertrag angeht.

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Menschen, die dauerhaft Medikamente brauchen, sollen diese auch weiterhin bekommen. Bitte informieren Sie das Gesundheitsamt und Ihren Betreiber über Ihren Bedarf.

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Ihr Betreiber ist in der Regel auch bei der Bestellung von Hygieneartikeln wie Windeln und Waschpulver, aber auch von Tabakwaren behilflich. Geliefert werden diese von Supermärkten. Die Preise werden vor der Bestellung bekannt gegeben. Bitte fragen Sie Ihren Betreiber.

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Es gibt viele verschiedene Quellen, einige sind nicht seriös. Empfehlenswerte Seiten sind:
https://www.berlin.de/corona/

Weitere mehrsprachige Informationen zu Corona finden Sie auf der Homepage der Integrationsbeauftragten:
https://www.berlin.de/lb/intmig/service/corona-info/

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