Corona in Berlin - Fragen und Antworten aus dem Bereich Soziales

Leichte Sprache
Bild: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
Die Fragen und Antworten aus dem Bereich Soziales finden Sie unter den folgenden Links auch in leichter Sprache:

Senioren, Ehrenamt, Beratung und Hilfe

Informationen werden im Berliner Ehrenamtsportal „bürgeraktiv“ bei berlin.de gebündelt:
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An die Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Corona-Hilfe in Ihrem Bezirk: An ein Stadtteilzentrum in Ihrer Nähe: An eine der bezirklichen Koordinierungsstellen für Nachbarschaftshilfe: An das Nachbarschaftsportal nebenan.de: Eine Einkaufshilfe für Menschen ab 60 bieten derzeit die Berliner Mobilitätshilfedienste an:
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Die Berliner Stadtteilzentren bieten umfangreiche niedrigschwellige Beratungen am Telefon zu folgenden Themen:
  • Allgemeine Sozialberatung
  • Beratungen für Migrantinnen und Migranten
  • Beratung rund um die Selbsthilfe
  • Engagement rund um die häusliche Pflege und für pflegende Angehörige
  • Mieterberatung
  • Rechtsberatung
  • Rentenberatung
  • SchreiBabyAmbulanz
  • Schuldnerberatung
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Wenn Sie sich einsam fühlen oder nicht mehr wissen, wie Sie mit der aktuellen Situation umgehen sollen, finden Sie bei den folgenden Anbietern ein offenes Ohr:
  • Corona-Seelsorgetelefon: (030) 403 665 885
  • Muslimisches Seelsorge-Telefon: (030) 443 509 821
  • Malteser „Redezeit“: (030) 348 003 269
  • Russischsprachige Telefon-Seelsorge: (030) 440 308 454
  • Offenes Ohr (Sorgentelefon) der Berliner Stadtteilzentren:
  • Webseite des Sorgentelefons der Berliner Stadtteilzentren
Angebote für Seniorinnen und Senioren:
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Menschen mit Behinderungen

Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache und in Gebärdensprache finden Sie auf folgenden Seiten:

Corona-Informationsseite des Bundesgesundheitsministeriums in Leichter Sprache: Corona-Informationsseite und Youtube-Channel des Bundesgesundheitsministeriums mit Gebärdensprach-Videos: Corona-Informationsseite der Aktion Mensch: Corona-Virus-Informationsseite der Lebenshilfe:
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Ihre Leistungen werden Sie weiterhin erhalten. Ausschlaggebend hierfür ist Ihr Bescheid. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus können aber ggf. persönliche Kontakte mit Ihnen eingeschränkt werden.
Wenn Ihr Bescheid für eine Leistung verlängert werden muss oder Sie erstmals Eingliederungshilfe beantragen wollen, können Sie die Mitarbeitenden in den Ämtern für Soziales anrufen oder per Mail oder Brief kontaktieren. Bitte verzichten Sie zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz der Mitarbeitenden auf den persönlichen Besuch beim Amt.

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Wichtig ist, dass Ihre Versorgung nicht gefährdet wird. Die Ämter für Soziales sollen derzeit befristet auch Lösungen zuzulassen, welche die Betreuung durch geeignete und verfügbare Personen sicherstellt (z. B. Studierende, Freunde).

Dieses Vorgehen ist im Rundschreiben über den Umgang mit COVID-19 im Rahmen der Eingliederungshilfe geregelt:
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Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind derzeit geschlossen. Diese Regelung gilt mit folgenden Ausnahmen:

1. Die Werkstatt bzw. Tagesförderstätte bleibt offen, wenn Menschen mit Behinderung notbetreut werden müssen. Eine Notbetreuung ist für Menschen mit Behinderung vorgesehen:
a. für die es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt (z. B. durch Angehörige, in ambulanten oder besonderen Wohnformen),
b. deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens insbesondere im Bereich der Gesundheit, Pflege, der öffentlichen Sicherheit und Versorgung erforderlich ist oder
c. für die im Einzelfall die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes dringend erforderlich ist.

2. Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind von der Regelung ausgenommen, wenn sie im Zusammenhang mit medizinischen und/oder pflegerelevanten Produkten Leistungen oder Unterstützungsarbeiten erbringen (z. B. Wäschereien).

Weitere Informationen finden Sie unter „Bestimmungen für Leistungen der Eingliederungshilfe und für Leistungen nach dem 8. Kapitel des SGB XII“ in der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin:
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Die Schließung der Werkstätten und der Beschäftigungs- und Förderbereiche richtet sich nach der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin. Diese gilt zunächst bis zum 10.05.2020. Die Verordnung kann noch verlängert werden. In diesem Fall werden Sie von der Werkstatt oder dem Beschäftigungs- und Förderbereich informiert.

Den Text der Verordnung finden Sie auf der Corona-Informationsseite des Landes Berlin:
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Bewohnerinnen und Bewohner, die in einem Pflegeheim oder einer besonderen Wohnform leben, dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen. Keinen Besuch dürfen sie jedoch von Kindern unter 16 Jahren oder von Menschen mit Atemwegsinfektionen empfangen.

Weitere Informationen zu dieser Regelung finden Sie unter „Besuchsregelungen“ in der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin:
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Die Entscheidung trifft das zuständige Gesundheitsamt. Voraussetzung könnte z. B. sein, dass eine räumliche Isolierung möglich ist. Wenn z. B. aufgrund der Schwere der Erkrankung, wegen fehlender Schutzausrüstung oder Personalmangel eine Betreuung zu Hause nicht sichergestellt werden kann, kommt eine Verlegung in ein Krankenhaus oder eine Unterbringung in einem anderen Wohnangebot in Betracht.

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Zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus sollen Antragstellung und Bearbeitung ohne persönliche Kontaktaufnahme erfolgen. Zur Antragstellung wenden Sie sich bitte telefonisch, per Post oder per E-Mail an Ihren Teilhabefachdienst Soziales (ehemals Sozialamt). Bei bereits bewilligten Leistungen, die während des Krisenzeitraums auslaufen, haben die Ämter die Möglichkeit, eine Weiterzahlung zu veranlassen.

Weitere Informationen finden Sie im Rundschreiben über den Umgang mit COVID-19 im Rahmen der Eingliederungshilfe:
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Voraussetzung für die Anerkennung des Mehrbedarfs ist eine gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in der Werkstatt. Wenn aufgrund der Schließung der Werkstatt mindestens für die Dauer eines Monats kein gemeinschaftliches Mittagessen angeboten wird, muss für das Mittagessen dort nicht bezahlt werden. In diesem Fall darf die Pauschale nicht behalten werden. Der Betrag wird durch die Grundsicherung zurückgefordert oder wird in den Folgenmonaten mit der laufenden Grundsicherung verrechnet.

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Zur Eindämmung des Coronavirus haben sich alle Bewohner Berlins ständig in ihrer Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft aufzuhalten. Dies gilt auch für Menschen, die in besonderen Wohnformen leben. Arztbesuche, Einkäufe zum persönlichen Bedarf und sportliche Aktivitäten sind jedoch erlaubt, soweit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Hierzu ist die Absprache mit den Mitarbeitenden des Betreuungsangebotes zwingend erforderlich.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin:
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Wegen der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus haben die Mitarbeitenden der Ämter für Soziales die Auflage, keine Hausbesuche zu machen oder sich an anderen Orten außerhalb der Einrichtung zu treffen. Auch bereits ausgesprochene Einladungen müssen abgesagt werden.

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Integrationsfachdienste beraten Menschen mit Behinderung und deren Arbeitgeber.
Bei Fragen zur Beteiligung der IFD an Maßnahmen zur Teilhabe schwerbehinderter und behinderter Menschen am Arbeitsleben können sich Berliner Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiterhin an die Berliner Integrationsfachdienste wenden. Die IFD sind derzeit aber nur schriftlich oder telefonisch erreichen.

Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo):
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Soziale Sicherung

In den Ämtern für Soziales sind Anfragen und Antragsstellungen derzeit in der Regel nur postalisch, telefonisch und per E-Mail möglich. Für Notfälle, neue Fälle, wohnungslose und mittellose Personen gibt es Notsprechstunden. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, vermeiden Sie bitte – zu Ihrem eigenen und zum Schutz der Mitarbeitenden – eine persönliche Vorsprache.

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Bereits ausgestellte berlinpässe behalten bis vorerst 31. Mai 2020 ihre Gültigkeit. Damit können Sie unverändert das Berlin-Ticket S erwerben. Neue berlinpässe werden derzeit nicht ausgestellt. Es gilt übergangsweise bis vorerst 31. Mai 2020 der aktuelle Leistungsbescheid als Nachweis für den Anspruch auf das Berlin-Tickt S. Dafür müssen Sie Ihr Aktenzeichen, die Wohngeldnummer oder die Bedarfsgemeinschaftsnummer auf dem Berlin-Ticket S eintragen.

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Im Rahmen der Leistungsgewährung werden für Leistungsanträge mit Leistungsbeginn zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.06.2020 die tatsächlichen Mietkosten als angemessen anerkannt. Auch Menschen, die bereits vom Jobcenter oder Sozialamt zur Senkung ihrer Mietkosten aufgefordert wurden, erhalten für ein weiteres halbes Jahr die tatsächlichen Mietkosten im Rahmen des Leistungsbezuges. Voraussetzung dafür ist, dass bisher die tatsächlichen Mietkosten berücksichtigt wurden, eine Kostensenkung somit noch nicht umgesetzt wurde und der aktuelle Bewilligungszeitraum zwischen dem 31.03.2020 und vor dem 31.08.2020 endet.

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Aktuell gelten aufgrund der Corona-Pandemie Erleichterungen bei der Vermögensanrechnung. Bei Anträgen auf Grundsicherung für Arbeitssuchende (nach dem SGB II), auf Sozialhilfe (nach dem SGB XII) und auf Leistungen für Geflüchtete (nach § 2 AsylbLG), die zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.06.2020 gestellt werden, findet keine Vermögensprüfung statt. Die Aussetzung der Vermögensprüfung gilt für jeweils die ersten sechs Monate der Bewilligungszeiträume. Der Antrag wirkt auf den Monatsersten zurück.

Für den Verzicht auf die Vermögensanrechnung ist es unerheblich, ob erstmalig Leistungen beantragt werden oder es sich um einen Folgeantrag handelt. Auch nach Ablauf der sechs Monate wird keine rückwirkende Prüfung durchgeführt.

Sie müssen Ihr Vermögen also während der sechs Monate nicht verbrauchen und auch keine entsprechenden Vorbereitungen treffen.

Wenn Sie nach Ablauf der sechs Monate weiterhin Leistungen erhalten wollen, wird Ihr Vermögen für eine weitere Leistungsbewilligung wieder regulär entsprechend der Bestimmungen für den Einsatz des Vermögens nach dem SGB II bzw. SGB XII geprüft.

ACHTUNG: Der Verzicht auf Vermögensanrechnung gilt nicht bei erheblichem Vermögen – d. h. bei Vermögen, das 60 000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied und 30 000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied übersteigt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur:
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Sie können einen Antrag auf Grundsicherung stellen, wenn klar oder jedenfalls sehr wahrscheinlich ist, dass Ihr Einkommen nicht ausreichen wird, um den Lebensunterhalt zu decken. Wenn Sie noch nicht genau beziffern können, wieviel Sie in den nächsten Monaten verdienen werden, wird zunächst eine vorläufige Entscheidung zu Ihrem Antrag getroffen.
Normalerweise müssen Sie nach Ende des Bewilligungszeitraumes nachweisen, wie hoch Ihr Einkommen tatsächlich war.
Aktuell gilt aber eine Sonderregelung. Für vorläufig bewilligte Leistungen, deren Bewilligungszeitraum in der Zeit vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 beginnt, prüft das Sozialamt nur dann, ob Ihr geschätztes Einkommen vom tatsächlichen erzielten Einkommen abweicht, wenn Sie selbst einen abschließenden Bescheid beantragen. Wer aktuell vorläufige Leistungen erhält, muss sich also keine Sorgen machen, wegen einer nicht genau zutreffenden Einkommensschätzung später Leistungen zurückzahlen zu müssen. Andererseits können Sie als Leistungsberechtigter aber eine abschließende Entscheidung beantragen, wenn Ihr Einkommen niedriger ausfällt als geschätzt. In diesem Fall können Sie durch einen abschließenden Bescheid eine Nachzahlung erhalten.

Ihre üblichen Mitwirkungspflichten bestehen trotzdem weiter: Wenn Sie z. B. bei Antragsstellung davon ausgegangen sind, kein Einkommen zu haben, müssen Sie sich beim Jobcenter melden, wenn Sie später im Bewilligungszeitraum doch Einkommen erzielen. In diesem Fall werden die Leistungen für die Zukunft angepasst.

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Wenn die aktuelle Bewilligung Ihrer Leistungen der Grundsicherung in der Zeit vom 31. März 2020 bis vor dem 31. August 2020 endet, gilt eine Sonderregelung. Die Leistungen werden automatisch in der bisherigen Höhe für zwölf Monate weiter bewilligt. Hierfür brauchen Sie keinen neuen Antrag zu stellen. Der zuletzt gestellte Antrag gilt also einmal für einen weiteren Bewilligungszeitraum fort. Ist der vorherige Bewilligungsbescheid vorläufig ergangen, wird für weitere sechs Monate weiterbewilligt. Diese Bewilligung erfolgt dann ebenfalls vorläufig. Beispiel:
  • Wer von Mai 2019 bis Mai 2020 endgültig festgesetzte Leistungen erhalten hat, bekommt diese bis Mai 2021 ohne Weiterbewilligungsantrag endgültig weiterbewilligt.
  • Wer von Dezember 2019 bis Mai 2020 Leistungen vorläufig erhalten hat, weil z. B. das Einkommen im Bewilligungszeitraum noch nicht feststand, bekommt diese bis November vorläufig weiterbewilligt.
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Geflüchtete Menschen

Wenn Sie die Leistungen auf Ihr Konto überwiesen bekommen, werden die Leistungen über weitere sechs Monate überwiesen.
Wenn Sie Barleistungen erhalten, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit dem LAF.

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Das BAMF nimmt weiter Asylanträge an. Die Anhörung wird jedoch erst nach einer 14 tägigen häuslichen Quarantäne durchgeführt.
Wenn Sie noch keiner Behörde mitgeteilt haben, dass Sie Asyl beantragen möchten, kommen Sie bitte ins Ankunftszentrum in der Oranienburger Straße 285 in Reinickendorf. Der Einlass zum Ankunftszentrum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Haus 2. Dort werden Sie medizinisch untersucht und anschließend in der Bundesallee registriert. Bleiben Sie auch nach Ihrer Registrierung in Berlin, erhalten Sie nach Prüfung der Voraussetzungen eine Unterkunft und auch Leistungen.

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Nein. Es besteht eine Wohnverpflichtung. Sie müssen im Ankunftszentrum bleiben bzw. in einer Einrichtung, in die Sie geschickt werden.

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Ja. Aktuell erhalten Sie vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) weiterhin Leistungen, auch wenn z. B. eine Duldung oder Aufenthaltsgestattung nicht mehr gültig ist. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollen möglichst wenige persönliche Behördentermine stattfinden. Auch sind die Behörden derzeit nicht voll besetzt. Auch die Sozialämter sind darum gebeten worden, Leistungen weiter zu zahlen, wenn Dokumente ungültig geworden sind.
Wegen der Verlängerung z. B. einer Duldung wenden Sie sich bitte per E-Mail oder schriftlich an das Landesamt für Einwanderung.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
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Wenn Sie ein Konto haben, werden Ihre Leistungen für zunächst weitere sechs Monate auf Ihr Konto überwiesen. Alle notwendigen Bescheide und eine neue Terminkarte werden per Post an Ihre Wohnadresse bzw. Unterkunft geschickt. Bitte holen Sie regelmäßig Ihre Post ab. Wir bitten Sie, nach Möglichkeit von Nachfragen abzusehen.
Wenn Sie kein Konto haben, sondern Barleistungen erhalten, vereinbaren Sie bitte einen Vorsprachetermin bei Ihrer Leistungsbehörde (Sozialamt). Sollten Sie bereits einen Termin beim LAF haben, um diese Fragen zu klären, nehmen Sie diesen bitte auch wahr.

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Bitte wenden Sie sich an die Behörde, von der Sie Ihre Leistungen erhalten. Auf Ihrem Bescheid finden Sie entsprechende Kontaktinformationen.

Jobcenter, Ämter für Sozialen und das LAF sind aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nur eingeschränkt erreichbar. In dringenden Fällen können Sie sich per E-Mail oder Telefon an die zuständige Behörde wenden.

Wenn sich Ihre Frage an das LAF richtet, verwenden Sie bitte die Team-Postfächer.
Die Adressen finden Sie auf Ihren Bescheiden.

Wenn Ihr Anliegen keine sofortige Entscheidung braucht, wenden Sie sich bitte erst an die Behörde, wenn die Einschränkungen wegen der Corona-Maßnahmen aufgehoben sind. Damit helfen Sie den Behörden. Und Menschen, die kein Geld oder keine Unterkunft haben, erhalten so schneller notwendige Hilfe

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Bitte lassen Sie sich zunächst beim Jobcenter beraten, ob Sie Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld erhalten können. Wenn Sie diese Leistungen nicht bekommen können oder diese Leistungen nicht ausreichend sind, können Sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder dem Sozialgesetzbuch erhalten. Besitzen Sie eine Aufenthaltsgestattung, dann wenden Sie sich bitte telefonisch an das LAF. Wenn Sie eine Duldung oder eine Aufenthaltserlaubnis haben, rufen Sie bitte das Sozialamt an Ihrem Wohnort an.

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Ihr Unterkunftsplatznachweis wird vom LAF per Post an (den Betreiber) Ihre/r Unterkunft gesendet. Die Rechnung wird ebenfalls per Post in die Unterkunft gesendet. Die Rechnung wird Ihnen dann in der Unterkunft zugestellt. Bezahlen Sie bitte Ihre Rechnung für Ihren Unterkunftsplatz.

Wenn bisher das Jobcenter oder das Sozialamt einen Teil der Kosten für Sie übernommen hat, wird dies auch weiterhin gewährleistet. Sie erhalten dann per Post eine Rechnung nur über den Eigenanteil, den Sie selbst bezahlen müssen. Melden Sie sich bitte bei Veränderungen bei Ihrem Jobcenter oder Sozialamt, z. B. wenn Sie Ihre Arbeit verlieren und deshalb kein Geld mehr bekommen sollten. Dann kann es sein, dass Sie auch keinen Eigenanteil für Ihre Unterkunft mehr bezahlen müssen.

Das Schuldanerkenntnis müssen Sie während der Corona-Maßnahmen nicht unterschreiben.

Bitte haben Sie Verständnis: Persönliche Termine finden vorerst nicht statt. Aktuelle Informationen zur Arbeit des LAF finden Sie auf der LAF-Webseite: Mit Ihren Fragen zur Leistungsgewährung wenden Sie sich bitte telefonisch, per E-Mail oder mit dem e-service an Ihr Jobcenter:
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Derzeit sind aufgrund der Corona-Pandemie viele internationale Reisewege nicht zugänglich. Eine Ausreise im Rahmen der Freiwilligen Rückkehr ist daher deutlich erschwert und es kann zu starken Verzögerungen kommen. Die Beratungen zur freiwilligen Rückkehr finden im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten derzeit grundsätzlich nur telefonisch oder per E- Mail statt.
Bitte richten Sie Ihre Anfrage an:
rueckkehrberatung@laf.berlin.de

In besonderen Einzelfällen richten Sie Ihre Anfrage bitte an:
Hannelore.Thoelldte@laf.berlin.de für eine Zusatzberatung.

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Informationen zu Hygienemaßnahmen und Quarantäne in Unterkünften für Geflüchtete finden Sie auf der Webseite des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF):
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