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Fragen zur Beratung - leichte Sprache

Welche Beratungen gibt es?

Gesetzbuch

Sie wollen eine Beratung zur Eingliederungs-Hilfe.
Der Teilhabe-Fach-Dienst Soziales macht die Beratung.
Dazu ist der Fach-Dienst vom Gesetz verpflichtet.
Die Mitarbeiter schauen mit Ihnen:
• Wie möchten Sie Ihr Leben gestalten?
• Welche Unterstützung brauchen Sie?
• Welche Unterstützung wollen Sie?

Drei Personen sitzen an einem Tisch

Und es gibt die:
Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung.
Kurz: EUTB.
Die EUTB berät Sie:
• Vor der Teilhabe-Planung,
• Und während der Teilhabe-Planung.

Zwei Personen sitzen an einem Tisch

Viele Berater vom EUTB haben selber eine Behinderung .
Menschen mit Behinderung beraten
andere Menschen mit Behinderung.
Das Fach-Wort dafür heißt: Peer Counseling.
Das ist ein englisches Wort.
Peer Counseling wird so ausgesprochen: Pier Kaunzeling.
Counseling heißt Beratung.
Peer ist das englische Wort für: Kollege.
Peer bedeutet auch: mit jemand etwas gemeinsam haben.

Was ist die Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung? Kurz: EUTB

Gruppe unterschiedlicher Menschen mit Behinderung

EUTB ist Beratung über Teilhabe in der Gesellschaft.
Die Beratung:
• Kostet nichts,
• Ist für Menschen mit Behinderung,
• Oder für Menschen, denen eine Behinderung droht,
Zum Beispiel: Wenn ein Mensch langsam blind wird .
• Oder für Angehörige von Menschen mit Behinderung.

Person zeigt auf sich selbst

Die Berater sind unabhängig.
Das heißt: Die Berater sind niemandem verpflichtet.
Sie entscheiden Sachen selbst.
Mit Ihnen zusammen.

Zwei Personen sitzen an einem Tisch

Viele Beratungs-Stellen arbeiten mit Peers .
Peer ist das englische Wort für: Kollege.
Die Peers verstehen andere Menschen besser.
Sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht.
Weil sie selbst eine Behinderung haben.
Peers wissen genau:
So fühlen sich Menschen mit Behinderung.
Darum können Peers Menschen mit Behinderung gut beraten.

Faltblatt

Weitere Infos über Beratungs-Stellen finden Sie:

Auf der Internet-Seite der Fach-Stelle EUTB:
EUTB

Info-Blatt zum EUTB In Berlin:
Faltblatt der EUTB

Amtsgebäude

1. Ämter für Soziales:
Die Teilhabe-Fach-Dienste sind in den Ämtern für Soziales.
Die Fach-Dienste sind zuständig für die Eingliederungs-Hilfe
von erwachsenen Menschen mit Behinderung.
Die Menschen bekommen dort Beratung.
Und die Leistungen der Eingliederungs-Hilfe von nur einem Amt.

Sozial-Ämter

2. Jugend-Ämter:
In den Jugend-Ämtern gibt es auch Teilhabe-Fach-Dienste.
Die Fach-Dienste sind zuständig für die Eingliederungs-Hilfe
von Kindern und Jugendlichen.

Jugend-Ämter

EEG

3. Sozial-Psychiatrische Dienste der Gesundheits-Ämter:
Hier bekommen erwachsene Menschen Hilfe:
• Die eine psychischen Erkrankung haben,
• Die eine Sucht-Erkrankung haben,
• Die eine geistige Behinderung haben.

“Gesundheits-Ämter”:
www.berlin.de/lb/psychiatrie/hilfe-in-krisen/sozialpsychiatrische-dienste-der-bezirke

Frau im Rollstuhl

4. Beratungs-Stellen der Gesundheits-Ämter:
Die Beratungs-Stellen bieten Hilfe für
Menschen mit einer körperlichen Erkrankung an.

Beratungs-Stellen der Gesundheits-Ämter

Zwei Personen sitzen an einem Tisch

5. EUTB: Ergänzende unabhängigen Teilhabe-Beratung
Beratungs-Stellen für Menschen mit Behinderung.
Und für ihre Angehörigen.

EUTB

Gesetzbuch

6. Senats-Verwaltung Integration, Arbeit und Soziales
Bei der Senats-Verwaltung bekommen Sie Infos:
Zum Bundes-Teilhabe-Gesetz.
Und wie es in Berlin umgesetzt wird.

Senats-Verwaltung Integration, Arbeit und Soziales