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Fragen zum Budget für Arbeit

Das Budget für Arbeit unterstützt Menschen mit Behinderungen, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten zu können. Menschen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten oder voll erwerbsgeminderte Menschen, sollen mit dem Budget für Arbeit eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufnehmen können.

Der Mensch mit Behinderungen ist im Rahmen seiner Beschäftigung kranken-, pflege- und rentenversichert.

Die Unterstützung vom Land Berlin umfasst einen Lohnkostenzuschuss an den Arbeitgeber und Leistungen für die notwendige Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz.

Weitere Informationen zum Budget für Arbeit: Link zur Webseite des Budget für Arbeits

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Damit ein Budget für Arbeit bewilligt werden kann, muss ein Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen oder einer Organisation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorliegen.

Ein Budget für Arbeit erhalten Menschen mit Behinderungen:
die den Berufsbildungsbereich in einer Werkstatt absolviert haben und die in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder bei einem anderen Leistungsanbieter arbeiten oder
dauerhaft voll erwerbsgeminderte Menschen, die mindestens ein Jahr auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gearbeitet haben.

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Der Mensch mit Behinderung erhält Unterstützung an seinem Arbeitsplatz. Zum Beispiel besuchen Fachkräfte des Integrationsfachdienstes den Arbeitsplatz und schauen, ob alles in Ordnung ist. Die Fachkräfte sprechen auch mit Kolleginnen und Kollegen. Sie beantworten Fragen und geben Ratschläge, wie die Arbeitssituation des Menschen mit Behinderungen verbessert werden kann.

Ein Unternehmen erhält einen Zuschuss zum Lohn, den die Menschen mit Behinderung erhalten. Zusätzlich unterstützt der Integrationsfachdienst oder andere geeignete Fachkräfte (z. B. von Werkstätten für behinderte Menschen) das Unternehmen bei Fragen rund um die Auswirkungen der Behinderungen am geförderten Arbeitsplatz.

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Der Mensch mit Behinderung ist im Rahmen seiner Beschäftigung rentenversichert.
Wenn er das Budget für Arbeit nutzen möchte, sollte er vorher mit seiner Rentenversicherung sprechen. In einem Beratungsgespräch findet er heraus, ob sich das Budget für Arbeit für die spätere Rente lohnt. Tatsächlich kann es manchmal vorteilhafter für die Rente sein, weiterhin in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu arbeiten.

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Beratung für Menschen mit Behinderungen: Zum Budget für Arbeit berät die jeweilige Ansprechperson im Teilhabefachdienst, in dem der Mensch mit Behinderungen seinen Wohnsitz hat. Zudem erhält man Auskunft z.B. in der Werkstatt für behinderte Menschen oder in den Integrationsfachdiensten.

Teilhabefachdienste der Ämter für Soziales: Link zu den Ämtern für Soziales
Integrationsfachdienste: Link zu den Integrationsfachdiensten im Landesamtes für Gesundheit und Soziales

Beratung für Arbeitgeber: Arbeitgeber können sich an den Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit wenden. Link zum Jobcenter

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es zusätzlich drei Projekte, die Beratungen und Unterstützungen anbieten, damit ein Budget für Arbeit zustande kommt:
Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH
Evangelisches Johannesstift
BUS gGmbH

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