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Fragen zu Werkstätten

Ja, Menschen mit Behinderungen, die auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt gehen und sich zum Beispiel für eine Förderung durch das Budget für Arbeit ( Link zu den Fragen zum Budget für Arbeit ) entscheiden, haben ein garantiertes Rückkehrrecht in die Werkstatt. Das heißt, ist der Wechsel auf den ersten Arbeitsmarkt nicht erfolgreich, kann der Mensch mit Behinderung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in die Werkstatt zurückkehren. Das gilt auch, wenn jemand bei einem anderen Leistungsanbieter ist und lieber wieder in einer Werkstatt arbeiten möchte.

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Wenn der Mensch in seiner Werkstatt oder in der Einrichtung seines Beschäftigungs- und Förderbereichs (BFBTS) essen möchte, muss er oder sie für das Mittagessen zukünftig selbst zahlen, weil das Mittagessen keine Eingliederungshilfe ist.

Ab 2020 bekommen Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt oder einem Beschäftigungs- und Förderbereich arbeiten, ihr gesamtes Einkommen (Werkstatteinkommen, Rente o.ä.) auf das Konto überwiesen. Die Mitarbeitenden in den Teilhabefachdiensten schauen sich an, wie viel ein Mensch verdient und wie viel er noch zusätzlich zum Leben braucht. Wenn der leistungsberechtigte Mensch kein ausreichendes Einkommen hat, um sein Mittagessen in der Werkstatt zu bezahlen, kann er einen Zuschuss (einen sogenannten Mehrbedarfszuschlag) erhalten. Diese Leistung wird mit einem festgelegten Betrag bezahlt.

Die Regelung gilt sowohl für Menschen in einer besonderen Wohnform, als auch in der eigenen Wohnung.

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