Rekordjahr beim Hochbau

Pressemitteilung vom 08.01.2025

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen schließt das Jahr 2024 mit dem höchsten Mittelabfluss im Bereich Hochbau im 10-Jahres-Vergleich ab. Die bereits 2023 verbauten Mitteln von rund 688 Millionen Euro wurden 2024 mit rund 814 Millionen Euro abermals getoppt. Bei den insgesamt 263 Maßnahmen bedeutet das eine Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Schwerpunkte waren Investitionen im Bereich Schulbau mit rund 530 Millionen Euro (159 Maßnahmen) und der Wissenschaftsbau mit zirka 150 Millionen Euro (23 Maßnahmen). Unter anderem verzeichnen auch die Bereiche Inneres mit rund 40 Millionen Euro und Kultur mit rund 52 Millionen Euro einen deutlichen Aufwuchs.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen:
„2024 ist ein Rekordjahr an öffentlichen Investitionen durch die Hochbauabteilung des Senats. Allein durch die Berliner Schulbauoffensive werden 139 Sanierungs- und Neubaumaßnahmen umgesetzt, um die Lernsituation unserer Kinder zu verbessern. Das haben wir durch geeignete Maßnahmen wie Typenbauten und der Verschlankung der Planungs- und Bauprozesse sowie einer aktiven Verwaltung erreicht. Auch der Bau des Instituts für Lebensmittelsicherheit und –hygiene der Freien Universität oder des Forschungsneubaus Simulation Mathematik IMoS der Technischen Universität zeigen, dass weiter in den Wissenschaftsstandort Berlin investiert wird.“

Auch für 2025 sollen die Hochbau-Aktivitäten in diesem Maße fortgeführt werden. Dazu gehören weitere Grundsteinlegungen für Holzcompartementschulen und dreizügige Grundschulen. Geplant sind unter anderem die Baustarts für den Forschungsneubau „Optobiologie“ an der Humboldt Universität und eine neue Teilanstalt in der JVA Tegel.