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Auf unserer Sonderseite informieren wir über alles, was für Künstler*innen von Nutzen sein kann und hier finden Sie die aktuellen Informationen des Landes Berlin.

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FAQ

Alte Münze von hinten
Alte Münze
Bild: BIM GmbH/Eckel

Die Alte Münze soll mit dem Profil eines Kultur- und Kreativstandortes gesichert und entwickelt werden. Der Entwicklungsprozess muss im Kontext kulturpolitischer Bedarfe in der wachsenden Stadt Berlin verortet werden, für die Abgeordnetenhaus und Senat einen klaren strategischen Rahmen gesetzt haben. Die Koalitionsvereinbarung 2016-2021 und die Richtlinien der Regierungspolitik verdeutlichen die hohe Priorität des Themas „Räume“. Mit Maßnahmen wie dem Arbeitsraumprogramm, Neubauvorhaben, Ankäufen von Liegenschaften oder der Nutzung von Landesliegenschaften für kulturelle Zwecke gibt es klare Lösungsansätze, um Räume für Kultur zu erhalten und der Verdrängung zu begegnen. Der Standort Alte Münze ist eine große Chance für Berlin, einen einzigartigen, lebendigen und vielfältigen Kulturort zu entwickeln.

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Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ist federführend für die Ausgestaltung der kulturellen Nutzung (Bedarfsträgerin). Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH ist federführend für die bauliche Sanierung. Beide arbeiten bei der Realisierung eng zusammen.
Im Rahmen der transparenten Liegenschaftspolitik stimmen sie sich im Steuerungsausschuss Konzeptverfahren ab, in dem außerdem die Senatsverwaltungen für Finanzen, für Stadtentwicklung und Wohnen, für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die Senatskanzlei und der zuständige Bezirk als ständige Mitglieder vertreten sind.
Nutzungsvorschläge des für Kultur zuständigen Ministerium des Bundes wurden ebenso einbezogen wie Vorschläge von Vertreter*innen der freien Musikszene, der aktuellen Zwischennutzer*innen, der Koalition der freien Szene und der Stadtgesellschaft.
Die Alte Münze steht unter Denkmalsschutz. Deshalb wird das Denkmalschutzamt einbezogen.

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Ergebnis des Beteiligungsverfahrens 2019 ist ein Nutzungsprofil für den Gesamtstandort, das u.a. die Verortung von Nutzungen nach sogenannten „Raumtalenten“ des Bestandsgebäudes vorsieht. Es wurden Nutzungskategorien festgelegt, aber keine konkreten Nutzenden benannt. Das Nutzungskonzept der Alten Münze ist darüber hinaus bewusst nutzerneutral bzw. nutzer-offen gehalten, um aufgrund der erwarteten frühesten Fertigstellung der Baumaßnahmen in 2026 längerfristig auf Nutzungsbedarfe reagieren zu können und trotzdem zügig mit den Bauplanungen zu beginnen.
Siehe auch Nutzungskonzept.

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Betreiber der Alten Münze soll eine gemeinwohlorientierter Träger werden. Die Vergabekriterien für die Nutzungen sollen von den in der Trägerstruktur zuständigen Gremien verabschiedet werden.

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Die Entwicklung eines Kultur- und Kreativstandortes impliziert einen besonderen kulturfachlichen Bedarf nach kulturverträglichen Mieten. Der Beschluss des Abgeordnetenhauses sieht eine nachhaltige kostendeckende Bewirtschaftung des Gebäudekomplexes vor. Ziel sind daher die Entwicklung einer optimal auf das vorliegende Nutzungskonzept abgestimmten Betriebs- und Organisationsstruktur und eine übergeordnete Steuerung durch das Land Berlin, die die Kulturnutzung am Standort dauerhaft, d.h. langfristig, nachhaltig und bedarfsgerecht sichert.
Die Betreiberorganisation muss darüber hinaus profilbildende Maßnahmen am Standort übernehmen können, d.h. sowohl betriebswirtschaftliche als auch künstlerisch-programmatische Expertise aufweisen.
Die konkrete Entwicklung der Betriebs- und Organisationsstruktur erfolgt nach Abschluss der Bedarfsplanung.

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Die Erstellung eines Raum- und Funktionsprogramms als Teil der Bedarfsplanung setzt eine Bedarfsformulierung voraus. Dabei handelt es sich um konkrete Angaben u.a. zu den Nutzungsanforderungen an Räume, Funktionszusammenhänge und Ausstattung voraus. Diese Aufgabe wird bei Bauaufgaben der Senatsverwaltung für Kultur und Europa üblicherweise von den Nutzenden wahrgenommen, die es für die Alte Münze noch nicht gibt.
Das Raum- und Funktionsprogramm wird aus diesen Gründen von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa als Bedarfsträgerin, dem Planungsbüro und unter Hinzuziehung von externem kulturfachlichem Sachverstand (sogenannte „Pat*innen“) entwickelt.
Die Pat*innen fungieren als Vertreter*innen der späteren Nutzenden und bringen konkrete Bedarfe aus einer Nutzungsperspektive in die Bedarfsplanung ein, unter Wahrung der größtmöglichen Offenheit, was die späteren Nutzungsmöglichkeiten angeht.
Die Tätigkeit erfolgt abhängig von der Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Pat*innen, in ständiger Abstimmung und gemeinsamen Terminen mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der BIM sowie dem beauftragten Planungsbüro. Die abschließende Bewertung der Bedarfe obliegt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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Grundsätzlich ist ein Bau- bzw. Sanierungsprozess so gestaltet, dass vertiefte Bauplanungen zu vertieften Erkenntnissen führen, die Anpassungen nach sich ziehen. Die Einpassung von Nutzungen in bestehende Gebäudestrukturen erfordern außerdem immer eine iterative Vorgehensweise. Insbesondere technische, baurechtliche und statische Anforderungen müssen immer wieder mit dem Raumprogramm rückgekoppelt werden. Da die Alte Münze einen Musikschwerpunkt haben soll, ist hier das Thema Schallschutz hervorzuheben. Zum Zeitpunkt des Beteiligungsverfahrens 2019, das vor Beginn der Bauplanungsphasen stattfand, konnten ein Nutzungsprofil und ein daraus resultierendes Nutzungskonzept für den Gesamtstandort entwickelt werden, auf dem die weitere Planung basiert.

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Die Entwicklung eines Kultur- und Kreativstandortes impliziert einen besonderen kulturfachlichen Bedarf nach kulturverträglichen Mieten. Der Beschluss des Abgeordnetenhauses sieht eine nachhaltige kostendeckende Bewirtschaftung des Gebäudekomplexes vor. Ziel sind daher die Entwicklung einer optimal auf das vorliegende Nutzungskonzept abgestimmten Betriebs- und Organisationsstruktur und eine übergeordnete Steuerung durch das Land Berlin, die die Kulturnutzung am Standort dauerhaft, d.h. langfristig, nachhaltig und bedarfsgerecht sichert.
Die Betreiberorganisation muss darüber hinaus profilbildende Maßnahmen am Standort übernehmen können, d.h. sowohl betriebswirtschaftliche als auch künstlerisch-programmatische Expertise aufweisen.
Die konkrete Entwicklung der Betriebs- und Organisationsstruktur erfolgt nach Abschluss der Bedarfsplanung.

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Eine Bewerbung ist derzeit nicht möglich. Die Alte Münze ist an Zwischennutzer*innen vermietet. Die Sanierung ist voraussichtlich 2026 abgeschlossen.

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Der Beginn der Sanierungsmaßnahmen am Gebäudebestand ist auf Grund des zeitlichen Vorlaufs für Planung, Genehmigungsverfahren und Auftragsvergaben erst ab 2023 vorgesehen. Gleichwohl sind bereits immer wieder vermeintliche Bauaktivitäten vor Ort festzustellen.
 Hierbei handelt es sich um bauvorbereitende Untersuchungen im Zusammenhang mit der Erstellung von Gutachten zu Klärung von Detailfragen der Fachplaner.

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