Projektförderung zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes im Jahr 2021 ausgeschrieben

Pressemitteilung vom 06.08.2020

Projektförderung zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes im Jahr 2021 ausgeschrieben

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergibt – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – im Jahr 2021 erneut Projektmittel für die Digitalisierung des Kulturerbes.

Gefördert wird spartenübergreifend die Digitalisierung von Objekten aus Kulturerbeeinrichtungen, das heißt,aus Archiven, Bibliotheken, Museen, Gedenkstätten etc. mit Sitz in Berlin. Im Mittelpunkt des Förderprogramms steht der Zugang für die interessierte Öffentlichkeit zu Informationen und Objekten des kulturellen Erbes von Berlin – auch mit Blick auf deren Präsentation in der Deutschen Digitalen Bibliothek.

Ein Ziel des Förderprogramms ist die Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und wenn möglich unbeschränkte Nachnutzbarkeit der erstellten Datensätze (Digitalisate und Metadaten) durch Dritte unter Verwendung von offenen Standards und Lizenzen.

Digitalisierungsprojekte zum kulturellen Erbe, die Vermittlungsaspekte mitberücksichtigen, sind auf Grund der besonderen Bedingungen in der Coronazeit, möglich. Kooperative Projektanträge (Verbundprojekte), die Objekte verschiedener Einrichtungen virtuell gemeinsam nutzbar und sichtbar machen, sind auch im Wettbewerb 2021 möglich. Kooperationen können dabei zwei und mehr Kultureinrichtungen umfassen. Die maximale Fördersumme ist hiervon unberührt. Darüber hinaus können notwendige konservatorische Maßnahmen im Rahmen des Projektes mitbeantragt werden.

Bewerben können sich Kultureinrichtungen, die in Berlin der Öffentlichkeit Kulturgüter zur Verfügung stellen. Einrichtungen in unmittelbarer oder mittelbarer Trägerschaft des Landes Berlin werden – unabhängig von ihrer Rechtsform – vorrangig berücksichtigt.

Die Begleitung des Ausschreibungsverfahrens und die fachliche Vorbereitung der Juryempfehlung erfolgt durch das Forschungs- und Kompetenzzentrum Berlin (digiS) am Zuse-Institut Berlin (ZIB) im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Eine unabhängige Jury gibt bis Ende des Jahres eine Empfehlung über die Vergabe der Projektmittel.

Der Link zur Ausschreibung in Form der Förderrichtlinie kann im Internet unter http://www.digis-berlin.de aufgerufen werden.

Die auf Einzelprojekte (auch im Verbund) entfallende Förderung kann maximal 150.000 Euro betragen. Die maximale Projektlaufzeit beträgt ein Kalenderjahr.

Rückfragen sind an die digiS: 030 – 84185 363 / -200 zu richten.

Bewerbungsschluss ist der 25. September 2020.