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So muss Europa! Sozialer, gerechter, solidarischer.

Pressemitteilung vom 11.10.2018

Das soziale Europa? In den Ohren vieler Bürger und Bürgerinnen klingt das mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen geradezu absurd. Liegt es an einer EU-Regelung, dass auf Berliner Baustellen unterschiedliche Löhne gezahlt werden? Ist der Binnenmarkt schuld daran, wenn Arbeit, etwa in der Kreativ-Branche, Ausbeutung bedeutet? Und wie kann es sein, dass Frauen für denselben Job in Italien rund fünf, in Deutschland sogar rund 20 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen?

Am 18. Oktober 2018, 17.30 Uhr laden die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Europäische Akademie Berlin gemeinsam zu einer Veranstaltung zu diesen Fragen ein: Was tut die EU, was kann sie tun, um Arbeit in Europa fair, gerecht und sicher zu gestalten? Was bedeutet die Europäische Säule sozialer Rechte, die im November 2017 von den EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde?

An Thementischen zu:

  • mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt
  • mehr Gerechtigkeit – nicht nur für Frauen
  • Arbeiten für Crowd & Co.: Fairwork in einem entgrenzten Europa

werden die Möglichkeiten und Chancen der Europäischen Säule sozialer Rechte diskutiert und das Instrument auf den Prüfstand gestellt.

Unterstützt wird die Diskussion von Robert Spiller (Referatsleiter EU Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, Deutscher Gewerkschaftsbund), Stefanie Lohaus, Mitgründerin und Herausgeberin des Missy-Magazins und Christine Gerber, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektgruppe Globalisierung, Arbeit und Produktion, im Wissenschaftszentrum Berlin.

Anmeldungen könnten per E-Mail (db@eab-berlin.eu) oder telefonisch erfolgen: Tel. 895951-29. Für diese Veranstaltung wird bei Bedarf eine Kinderbetreuung angeboten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung die Anzahl der Kinder und das Alter an. Die Veranstaltung findet in der Weiberwirtschaft, Anklamer Str. 38, 10115 Berlin statt.