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Kultursenator Lederer verleiht am 27. September 2018 in der Nikolaikirche den Hannah-Höch-Preis 2018 an Christiane Möbus und den Förderpreis an Sunah Choi

Pressemitteilung vom 24.09.2018

Der diesjährige Hannah-Höch-Preis geht an Christiane Möbus (geb. 1947 in Celle). Die Künstlerin erhält damit den bedeutendsten Kunstpreis des Landes Berlin für ihr herausragendes künstlerisches Lebenswerk.

Christiane Möbus studierte von 1966 bis 1970 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Emil Cimiotti. Für Ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Kunstpreise. Seit 1982 war sie als Professorin an verschiedenen Kunsthochschulen in Hamburg, Braunschweig, Berlin und Göteborg tätig.

Mitglieder der Förderkommission Bildende Kunst, der VertreterInnen der Berlinischen Galerie, des Georg-Kolbe-Museums, des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin, des Neuen Berliner Kunstvereins und des Stadtmuseums Berlin angehören, bestimmten Christiane Möbus einstimmig zur Preisträgerin 2018.

Der Hannah-Höch-Förderpreis wird Sunah Choi (geb. 1968 in Busan, Korea) zuerkannt. Sie studierte von 1995 bis 2001 an der Städelschule, der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Seit 1999 ist sie international durch Einzel- und Gruppenausstellungen präsent, sie erhielt zahlreiche Preise und Arbeitsstipendien, 2007 siedelte sie nach Berlin über.

Kultursenator Dr. Klaus Lederer dankt der Jury, der Prof. Else Gabriel (Kunsthochschule Berlin-Weißensee), Hannah Kruse (Goldrausch Künstlerinnenprojekt) und Prof. Dr. Dominik Bartmann (Stadtmuseum Berlin) angehörten, für die fachkundige Auswahl der Förderpreisträgerin.

Der Hauptpreis ist mit 80.000 Euro dotiert (davon 25.000 Euro Preisgeld), der Förderpreis mit 38.000 Euro (davon 10.000 Euro Preisgeld). Die Preise beinhalten jeweils eine Ausstellung und eine Publikation. Die Werke der Preisträgerinnen sind vom 28. September bis zum 25. November 2018 im Museum Nikolaikirche zu sehen.