Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen 2018 mit erhöhtem Preisgeld ausgeschrieben

Pressemitteilung vom 16.01.2018

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa verleiht auch im Jahr 2018 Preise zur Auszeichnung von in Berlin ansässigen, künstlerischen, selbstorganisierten Projekträumen und -initiativen, die in einer Kunstsparte (Bildende Kunst, Musik oder Literatur) verankert sind, aber interdisziplinär arbeiten.

In den Haushaltsberatungen 2018/2019 ist es gelungen, zusätzliche Mittel für diese wichtige Fördermaßnahme zu akquirieren, so dass das Preisgeld im Jahr 2018 auf 37.000€ erhöht werden kann. Auf Vorschlag einer unabhängigen Jury sollen weiterhin 20 Preise für auszeichnungswürdige Programmarbeit vergeben werden. Der Jury 2018 gehören an: Anna Bromley, Nele Heinvetter, Hubi W. Jäger, Regine Rapp und Bettina Weiß.

Mit der Preisvergabe wird das Engagement und die Arbeit der Betreiber/innen der Projekträume und –initiativen gewürdigt. Die Preisvergabe dient dazu, sie zu unterstützen und die vorhandene Vielfalt zu sichern. Darüber hinaus sollen die Aktivitäten der künstlerischen Projekträume und -initiativen in Berlin sichtbarer werden.

Mit dem Preis werden hervorragende unabhängige Kunstorte und –initiativen ausgezeichnet, die meist von Einzelpersonen oder Vereinen betrieben werden und insbesondere das Spektrum der Bildenden Kunst, aber auch der Musik und Literatur, durch experimentelle und originäre Programme bereichern.

Besonders interdisziplinäre, spartenübergreifende, künstlerische Ansätze und innovative Vermittlungspositionen sollen ausgezeichnet werden.

Bewerben können sich Projekträume und -initiativen, die der beschriebenen Zielgruppe zuzuordnen sind, sofern sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie existieren seit mindestens 2 Jahren (rückwirkend ab 03.01.2018).
  • Sie können im Zeitraum von 3 Jahren (rückwirkend ab 03.01.2018) kontinuierliche Aktivitäten über 24 Monate verteilt oder am Stück in Berlin nachweisen.
  • Sie haben ihren Sitz und ihre Hauptaktivitäten in Berlin.
  • Sie erhalten keine Regelförderung (institutionelle Förderung).
  • Ihre Aktivitäten und Projekte sind nicht marktorientiert.
  • Sie eröffnen innerhalb des Kunstkontextes Raum für Projekte, Diskurse und Aktivitäten Dritter.

Das elektronische Antragsformular sowie die Möglichkeit zum Hochladen der erforderlichen Anlagen finden Sie im Internet unter: https://fms.verwalt-berlin.de/egokuef/

Eine zusätzliche Abgabe von Unterlagen in Papierform ist nicht notwendig.

Die Bewerbungsfrist endet am 20. Februar 2018 um 18.00 Uhr.