Kultur im Zug geht weiter

Pressemitteilung vom 08.12.2017

Das Kulturprogramm im Kulturzug Berlin – Breslau wird, vorbehaltlich der Zustimmung des Abgeordnetenhauses zum Haushalt, durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa für 2018 gesichert.

Der Kulturzug sollte zunächst nur 2016 fahren, dem Jahr, in dem Breslau (Wrocław) europäische Kulturhauptstadt war. Er wurde aber aufgrund seiner Erfolgsgeschichte und der hohen Nachfrage bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 verlängert. Der Betrieb des Zuges, der an den Wochenende verkehrt, wird zu jeweils einem Drittel von Land Berlin, Land Brandenburg und DB Regio finanziert.

Dass nun auch das Kulturprogramm im Zug für 2018 gesichert ist, wertet der Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, angesichts der großen Bedeutung der Verbindung zwischen Berlin und Breslau für die Oderregion als Erfolg: „Die Fahrt ist durch das Kulturprogramm gleichzeitig eine europäische Reise, eine Reise der deutsch-polnischen Verständigung und des Austauschs. Während der Fahrt und z.T. auch während der Zwischenhalte auf den Bahnhöfen finden Lesungen, Konzerte, Preisausschreiben, Sprachanimationen und noch viel mehr statt. Bei der Begegnung mit einem neuen kulturfreudigen Publikum entstehen so auch neue Kontakte zwischen Kunstschaffenden und Institutionen in beiden Ländern. So wird der Gedanke der europäischen Verständigung durch kulturelle Initiativen auf vielfältige Weise mit Leben erfüllt. Das ist großartig, nicht zuletzt für das Netzwerk der Oder-Partnerschaft.“

An der erfolgreichen Umsetzung des Kulturprogramms beteiligt sind viele Akteure der Kunst- und Kulturszene und der deutsch-polnischen Community aus Berlin und der Region, unter dem Dach der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V.

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa unterstützt den Wunsch der Länder, die Direktverbindung Berlin – Breslau nach 2018 wieder zu einer regulären Verbindung zu machen.