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Gedenken an die Opfer des Mykonos-Attentats von 1992

Pressemitteilung vom 15.09.2017

Vor 25 Jahren, am Abend des 17. September 1992, wurden vier kurdisch-iranische Oppositionspolitiker Opfer eines Attentats im Berliner Restaurant „Mykonos“. Der Mordanschlag geschah auf Geheiß der damaligen iranischen Führung, ausgeführt vom iranischen Geheimdienst.

Der Senat von Berlin gedenkt den Opfern jenes Terroraktes.

Vor 25 Jahren fehlte es an klarer Sprache und deutlichen Worten. Damals wurde vertuscht und verschleiert, statt zu benennen, was die Tat war: ein Akt von Staatsterrorismus.
In Zeiten von Gewalt und Terror gegen Menschen, die Opfer werden, nur weil sie anders denken, anders glauben, anders leben, – wie vermutlich heute auch in London – ist es notwendig, deutlich Position gegen den Hass zu beziehen.

Seit April 2004 erinnert eine Gedenktafel am Anschlagsort an die Opfer. Dort, in der Prager Straße 2 in 10779 Berlin, wird am kommenden Sonntag, 17. September 2017, um 13.00 Uhr, der Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, im Namen des Berliner Senats mit einer Kranzniederlegung der Opfer gedenken.