Lisa Marei Schmidt wird neue Leiterin des Brücke-Museums

Pressemitteilung vom 13.06.2017

Lisa Marei Schmidt übernimmt zum 1. Oktober 2017 die Leitung des Berliner Brücke-Museums. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Magdalena Moeller an, die das Brücke-Museum seit 1988 leitet und Ende September in den Ruhestand geht. Das Brücke-Museum feiert am 15. September 50jähriges Jubiläum und ist das Berliner Landesmuseum für die Kunst der Künstlergruppe Brücke.

Frau Schmidt, geboren 1978 in Frechen bei Köln, hat in Marburg, Amsterdam und Berlin (HU) Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literatur studiert sowie einen Master of Arts vom Royal College of Art, London. Sie war zuletzt Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart. Davor absolvierte sie u.a. Stationen an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und am Museum Folkwang.

Kultursenator Dr. Klaus Lederer: „Mein Dank gilt zunächst Frau Prof. Dr. Moeller, die die Sammlung des Brücke-Museums in den vergangenen fast 30 Jahren kontinuierlich mit ihrer herausragenden Expertise ausgebaut hat, so dass das Brücke-Museum heute u.a. den größten Kirchner-Bestand Deutschlands aufweist.

Von Frau Schmidt erhoffe ich mir, dass sie das Haus auch für neue Publikumsschichten öffnet. Sie hat die Findungskommission nicht zuletzt durch kluge strategische Überlegungen und gute Ideen für die Programmatik überzeugt. Frau Schmidt bringt alle Voraussetzungen mit, das Haus in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Lisa Marei Schmidt: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und fühle mich geehrt dieses wunderbare Künstlermuseum in Berlin-Dahlem von Frau Prof. Dr. Moeller übernehmen zu dürfen. Ich möchte an ihre über Jahrzehnte hinweg kontinuierliche und international anerkannte Arbeit anknüpfen und gleichzeitig neue Schwerpunkte setzen. Es liegt mir insbesondere daran zu zeigen, wie gegenwärtig und relevant die Arbeit der Brücke-Künstler heute ist. BesucherInnen, WissenschaftlerInnen, Kulturschaffenden und KünstlerInnen sollen das Brücke-Museum mit seiner einzigartigen Sammlung und inspirierenden Architektur als offenen Ort schätzen und kennenlernen.“