Gerichtshilfe

bei den Sozialen Diensten der Justiz

Gerichtshilfe, was ist das?

Paragraphenzeichen auf Tastatur
Bild: Thomas Vogt- Fotolia.com

Das Strafrecht sieht im Rahmen von Strafverfahren vor, dass die persönlichen Lebensumstände der von einem Ermittlungs- und/oder Strafverfahren Betroffenen zu berücksichtigen sind.

Deshalb beauftragen Staats-/Amtsanwaltschaft, Gerichte oder Gnadenstelle die Gerichtshilfe, über persönliche Lebensverhältnisse zu berichten und Umstände zu ermitteln, die insbesondere für:

  • die Strafzumessung
  • die Strafaussetzung zur Bewährung
  • die Einstellung des Verfahrens
  • die Bewilligung von Zahlungserleichterungen

von Bedeutung sein können.

Darüber hinaus berät die Gerichtshilfe über die verschiedenen Möglichkeiten der Tilgung von Geldstrafen und Geldbußen sowie die Erfüllung von anderen gerichtlichen Auflagen und Weisungen.

Gerichtshelferinnen und Gerichtshelfer informieren im Bedarfsfalle auch über weitere Hilfsangebote. Unabhängig vom Auftrag der Staats-/Amtsanwaltschaft, der Gerichte oder der Gnadenstelle können die Betroffenen selbst Kontakt zur Gerichtshilfe aufnehmen. Die Gerichtshilfe ist allerdings keine Rechtsberatung.

Die Zusammenarbeit mit der Gerichtshilfe ist freiwillig!

Flyer Gerichtshilfe

Hier können Sie sich unseren Flyer zur Gerichtshilfe mit weiteren Infos anschauen oder herunterladen.

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