Corona-Informationen

Die Kitas sind seit dem 21. Juni 2021 im Regelbetrieb mit vollem Betreuungsumfang. Die Schulen sind bis 6. August 2021 in den Sommerferien.
Inhaltsspalte

Landeskommission Kinder- und Familienarmut

zwei Kinderhände halten einander
Bild: SenBJW

Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut

Die Zahl der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen ist in Berlin sehr hoch. Fast jedes dritte Kind lebt in einer Familie, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen ist. Finanzielle Armut kann dabei unterschiedliche negative Folgen haben: Beispielsweise für die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, aber auch ihre Gesundheit oder die Teilhabe an sozialen Aktivitäten.

Damit künftig weniger Familien von Armut betroffen sind und Kinder und Jugendliche gute Startbedingungen vorfinden, wurde im April 2017 eine Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut eingerichtet. Ziel der Landeskommission ist es, eine gesamtstädtische Strategie zur Verbesserung der Lage von armutsgefährdeten Kindern, Jugendlichen und deren Familien in Berlin zu entwickeln.

Die Landeskommission arbeitet ressortübergreifend unter dem Vorsitz der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba. Andere Senatsverwaltungen, Vertretungen aus den Berliner Bezirken sowie zahlreiche weitere Akteure, wie die Landesarmutskonferenz, die LIGA der Wohlfahrtsverbände, der Berliner Beirat für Familienfragen und die Regionaldirektion der Bundesanstalt für Arbeit sind in der Landeskommission vertreten.

Stärkung der Armutssensibilität

Im Zuge ihrer ersten Arbeitsphase hat die Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut ein Fachpapier zum Thema Armutssensibilität in Auftrag gegeben. Das vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. (ISS) erstellte Papier ist nun veröffentlicht.

Die Publikation von Gerda Holz thematisiert die Bedeutung von Armutssensibilität für eine wirksame Armutspräventionsarbeit. Sie bildet den Auftakt in der neuen Schriftenreihe der Landeskommission.

Was brauchen Alleinerziehende?

Die Landeskommission hat eine Studie in Auftrag gegeben, um mehr über die Lebensrealitäten und Bedarfe von Alleinerziehenden in prekären Lebenslagen in Berlin zu erfahren. Für die Studie wurden qualitative Interviews mit 15 Alleinerziehenden sowie mit Expertinnen geführt.

Die Befragten benannten Unterstützungsbedarfe für die Kinderbetreuung, die Bewältigung gesundheitlicher Belastungen, die Integration in Arbeit und den Zugang zu finanziellen Unterstützungsleistungen. Außerdem wurde angemerkt, dass Ämter und Beratungsstellen häufig nicht sensibel für die Belange von Alleinerziehenden seien.

Strategische Ziele: Prävention von Kinder- und Familienarmut

PDF-Dokument (248.3 kB)

Alleinerziehende wirksam unterstützen

Stellungnahme der Landeskommission zur Verbesserung der Lebenssituation von Alleinerziehenden

PDF-Dokument (164.3 kB) - Stand: 09.11.2018

Familien brauchen ein bezahlbares Dach über dem Kopf

Stellungnahme der Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut

PDF-Dokument (227.8 kB) - Stand: 04.07.2018