Vereine: Anerkennung der sportlichen Förderungswürdigkeit

Die Anerkennung der sportlichen Förderungswürdigkeit richtet sich nach dem Gesetz über die Förderung des Sports im Lande Berlin (Sportförderungsgesetz-SportFG) vom 6.Januar 1989 (GVBl. S. 122), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.12.2010 (GVBl. S. 560).
Nach § 3 Absatz 1 SportFG können Sportorganisationen gefördert werden, wenn sie durch das für den Sport zuständige Mitglied des Senats als förderungswürdig anerkannt sind. Die Voraussetzungen für die Anerkennung sind in § 3 Abs. 2 SportFG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 SportFG geregelt. Demnach kann eine Sportorganisation anerkannt werden, wenn sie

  • gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung durch Förderung des Sports verfolgt
  • dies durch einen Freistellungsbescheid zur Körperschaftsteuer nachweist
  • auf ihrem Fachgebiet sachgerechte, zweckentsprechende und wirtschaftliche Arbeit leistet
  • die Gewähr für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung bietet
  • Der innere Aufbau und die Tätigkeit der Sportorganisation müssen demokratischen Grundsätzen entsprechen

Sportorganisationen im Sinne des Gesetzes sind gem. § 2 Abs. 1 SportFG Vereine, deren Hauptzweck die Durchführung eines selbstorganisierten Sportbetriebes ist.
Bei anfänglichem Nichtvorliegen oder späterem Wegfall der o. g. Förderungsvoraussetzungen ist gemäß § 3 Abs. 5 SportFG der Anerkennungsbescheid zurückzunehmen oder zu widerrufen.

Die Prüfung der Förderungsvoraussetzungen erfolgt ausschließlich auf Antrag und nur bei Vorliegen aller hierfür erforderlichen Unterlagen. Kontaktdaten der zuständige Ansprechpartnerin (Frau Träger) finden Sie in der rechten Spalte.

Weitergehende Informationen über die Anerkennung der sportlichen Förderungswürdigkeit finden Sie hier

Die ordnungsgemäße Geschäftsführung von Sportvereinen und -verbänden

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Antrag auf Anerkennung der sportlichen Förderungswürdigkeit für Sportorganisationen

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Gesetz zur Förderung des Sports

PDF-Dokument (94.2 kB)