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Spitzensport

Patrick Hausding Wasserspringen
Bild: Jürgen Engler

Berlin steht heute immer wieder in unmittelbarer Konkurrenz zu den anderen großen Sportmetropolen in der Welt. Der Sport ist mit seinen erfolgreichen Spitzenathletinnen und -athleten und den Berliner Vereinen, aber auch durch die sportlichen Highlights, die regelmäßig in der Hauptstadt zu erleben sind, eines der bedeutendsten und am stärksten wahrgenommenen Aushängeschilder für Berlin. Unsere Spitzensportlerinnen und -sportler sind bei internationalen Wettbewerben wertvolle Botschafter für ihren Sport, aber auch für ihre Heimat.

Kaum eine Stadt hat eine so vielseitige Sportinfrastruktur auch für den Hochleistungssport zu bieten, Olympiastadion, Mercedes-Benz Arena, Max-Schmeling-Halle, Velodrom, um nur einige zu nennen. Und natürlich sind es die Topvereine Berlins, aber auch die Topsportlerinnen und Topsportler der anderen Disziplinen, wie etwa im Schwimmen, Wassersport, Eisschnelllauf oder in der Leichtathletik, die bundesweit zum positiven Image Berlins als Sportmetropole beitragen. All das hat Berlin zu einer der führenden Sportmetropolen mit Weltrang gemacht.

Übersicht:

Berlin ist Deutschlands größter Olympiastützpunkt

Berlin ist Bundesstützpunkt für eine paralympische und 19 olympische Sportarten, sowie Stützpunkt für die drei Spielsportarten Handball, Basketball und Eishockey. Mehr als 400 Bundeskaderathleten aus rund 30 Sportarten trainieren in Berlin und werden vom Olympiastützpunkt Berlin als sportartenübergreifende Serviceeinrichtung betreut. Etwa 90 Mannschaften sind derzeit in den 1.Bundesligen vertreten. Über 100 Olympiasieger kommen aus der deutschen Hauptstadt.
Aus Landesmitteln werden über 75 Trainer für die Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern im Spitzen- und im Nachwuchsbereich finanziert. Der überwiegende Teil des Trainings findet auf öffentlichen (Spezial-)Sportanlagen statt. Diese werden zum größten Teil entgeltfrei vom Land Berlin bereitgestellt.

So fördert Berlin den Spitzensport

Berlins Ressourcen sind knapp, trotzdem gilt, es bestmögliche Voraussetzungen für den Sport zu schaffen. Im Mittelpunkt der Bemühungen um die Bereitstellung optimaler Rahmenbedingungen für eine leistungssportliche Karriere stehen die Athletinnen und Athleten. Berlins wichtigste und wirkungsvollste Förderung ist in diesem Zusammenhang die unentgeltliche Bereitstellung der Sportinfrastruktur. Denn ohne leistungssporttaugliche Sportanlagen und Arenen würden hier weder Spitzenathleten trainieren können, noch wäre Berlin renommierter Gastgeber internationaler Sportveranstaltungen.

Das Land Berlin fördert zudem in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium, dem Landessportbund, der Deutschen Sporthilfe und der Sportstiftung Berlin den Leistungssport mit speziellen Programmen. Darüber hinaus wurde der Bereich mit dem Strategiepapier “Berliner Leistungssportkonzept 2024” unterfüttert. Dieses Konzept konkretisiert das vom Senat verabschiedete Grundsatzpapier “Sport in Berlin – Perspektiven der Sportmetropole 2024”.

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Leistungsportkonzept 2024

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Perspektiven der Sportmetropole 2024

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Duale Karriere - Vereinbarkeit von Sport und Beruf

Im Blick der staatlichen Förderung des Sports steht auch die schulische und berufliche Zukunft der Athletinnen und Athleten während und nach ihrer sportlichen Karriere. Da sich der Großteil der Akteure im Leistungsbereich nicht durch Sport allein selbst finanzieren kann, ist es wichtig sie bei einem Bildungs- und Berufs- oder Studienabschluss zu unterstützen. So geht es im Alltag darum, die bestmöglichen Voraussetzungen für die Vereinbarung von Bildung, Beruf und Leistungssport vorzufinden.

Berlin ist hier im Bundesvergleich gut aufgestellt und bietet mit inzwischen 8 kooperierenden Hochschulen und einigen Betrieben Möglichkeiten für die “Duale Karriere”. Die Hochschulen haben spezielle, eigens auf Spitzensportler zugeschnittene Angebote, die die besonderen Lebensumstände und die Trainingsnotwendigkeiten der Athletinnen und Athleten berücksichtigen, ohne die Qualität des Studiengangs zu schmälern. Ziel dieser Kooperationen ist unter anderem, den Übergang von der Schule zu einer betrieblichen oder akademischen Ausbildung zu erleichtern, Studien- und Fachausbildungsabbrüche zu verhindern und einen späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu fördern. Spitzenathletinnen und –athleten haben auch die Möglichkeit, unter bestimmten Zulassungsvoraussetzungen eine leistungskompatible Ausbildung im Polizeivollzugsdienst zu absolvieren.

Eliteschulen sorgen für Erfolge von morgen

Eliteschulen des Sports gewähren durch den kooperativen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen besondere Bedingungen, damit talentierte Nachwuchsathleten sich auf künftige Spitzenleistungen im Sport vorbereiten können, ohne ihre Bildungschancen zu vernachlässigen. Die Schulen besitzen jeweils ein eigenes Profil, das dem Charakter einer Spezialschule für sportlich Hochbegabte entspricht. An den Berliner Eliteschulen des Sports sind alle gängigen Abschlüsse der Berliner Schule möglich. Durch gezielte Förderung und flexible Gestaltung von Unterricht und Training werden bestmögliche Leistungen angestrebt.