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Breiten- und Freizeitsport

Skater
Bild: camera4

Die Basis Berlins als Sportstadt ist der Breiten- und Freizeitsport und das Engagement der Ehrenamtlichen in den Vereinen. Hier werden dem Sport neben der wesentlichen Grundlage für spätere Erfolge heute unbestritten diverse positive gesellschaftliche Effekte und Aufgaben zugeschrieben, wie beispielsweise die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, wichtige Beiträge zur Gesundheitsvorsorge, Unterstützung der Integration von Minderheiten, Gewaltprävention oder seine Bedeutung als Wirtschafts- und Standortfaktor. Sport übernimmt in einer Großstadt wie Berlin damit eine Schlüsselrolle als Anlaufstelle für ein Miteinander im Alltag und ist in seiner Vielfältigkeit ein wichtiges Stück Lebensqualität. Über eine Million Sporttreibende gibt es in Berlin. Mehr als die Hälfte davon sind in den etwa 2000 Berliner Vereinen aktiv – im Freizeitsport bis hin zum Leistungssport. Zu jeder Jahreszeit halten sich Zehntausende beispielsweise in den zahlreichen Parks und Grünanlagen, oder in den Berliner Bädern fit. Aber auch Trendsportarten, wie Skaten, oder Speed-Badminton sind in der Hauptstadt zuhause.

Sportanlagen für jeden Bedarf

Breiten- und Freizeitsporttreibende finden in Berlin vielseitige Bedingungen für Training und Wettkampf vor. Die sowohl aufwendigste als auch umfassendste Förderung des Berliner Sports ist die entgeltfreie Bereitstellung sowie die kontinuierliche Sanierung und Instandhaltung vielfältigster Sportanlagen. Diese seit Jahrzehnten bewährte Förderung ist eine effektive Grundlage für die Arbeit der Vereine, das zeigen auch die zahlreichen Erfolge in den diversen Sportarten. Die Förderung erreicht aber ebenso die vereinsungebundenen Sportlerinnen und Sportler. Seit Juni 2020 ist mit dem in Kraft treten der Neufassung der Sportanlagen-Nutzungsvorschriften die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die entgeldfreie Nutzung der Sportstätten auch in den kommenden Jahren gesichert bleibt.

Sport im Park 2021: Förderung von Sportangeboten jetzt beantragen!

Regelmäßige Bewegung tut allen gut, insbesondere in Gesellschaft und im Freien! Die meisten Menschen wissen das, aber manchmal fehlt der letzte Impuls, um wirklich aktiv zu werden. “Sport im Park“ ist ein Förderprogramm der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, an dem sich in den letzten Jahren immer mehr Sportorganisationen beteiligt haben. Es ist auch ein Baustein, um breiten- und freizeitsportliche Angebote für Bevölkerungskreise zu erschließen, die nicht in Vereinen organisiert sind. Das Programm wird aus Mitteln der Berliner Sportförderung (Teilhabeprogramm) und aus dem Aktionsprogramm Gesundheit finanziert.

Im kommenden Jahr soll “Sport im Park” unter der Voraussetzung der Durchführbarkeit ab dem Monat Mai starten. Ab sofort können sich förderungswürdige Sportorganisationen mit ihren Projekten bewerben. Abgabefrist ist der 31. Januar 2021. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier

Berliner Bäder in jedem Bezirk

Nicht nur Spaß und Bewegung – Schwimmen und der sichere Umgang mit dem Element Wasser gehören heute zu den wichtigen Grundkompetenzen in der modernen Gesellschaft. Berlin bietet mit 37 Hallenbädern, 14 Sommerbädern,
zehn Freibädern sowie vier Kombibädern eine vielfältige Bäderlandschaft. Berlins Maxime – in jedem Bezirk im Sinne der Vorsorge ein solides Angebot an attraktiven Bädern für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen – wurde bereits im Jahr 2007 durch ein “Bädersanierungsprogramm 2007-2013” mit einem Volumen von 50 Mio. € in die Tat umgesetzt. Mit zusätzlichen Mitteln aus ergänzenden Förderprogrammen (Umweltentlastungsprogramm II, Investitionspakt und Konjunkturpaket II) in Höhe von über 21 Mio.€ wurden außerdem weitere Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Schwimmhallen vorgenommen. Im Jahr 2015 verabschiedete der Senat von Berlin das „Bäderkonzept 2025“. Inhalt des Konzepts ist u. a. der Erhalt aller Bäder und vor allem eine stärker an den Bedürfnissen der unterschiedlichen Nutzer orientierte Bäderstruktur. Dazu gehören auch zwei geplante Neubauten von Multifunktionsbädern in Mariendorf und Pankow.

Förderung von speziellen Zielgruppen:

Die Sportmetrople Berlin setzt auf Vielfalt mit dem Ziel, Sport für alle Bevölkerungsgruppen zu fördern. So werden z.B. durch das Teilhabeprogramm einzelne Zielgruppen mit passgenauen Sportangeboten angesprochen. Aber auch die Berliner Vereine bieten ein vielseitiges Programm für nahezu jeden Bedarf.

Mädchen - Alle kicken mit!

Dieses Projekt des Berliner Fußballverbandes wird von der Senatssportverwaltung seit einigen Jahren gefördert und ist ein Beispiel für die zielgruppenorientierte Förderung des Sports in Berlin. Das Projekt wurde als Empfehlung der AG Integration und Sport zur Umsetzung des sportpolitischen Leitbilds für die Sportmetropole Berlin zur Realisierung ausgewählt. Es dient dem strategischen Ziel „Integration in den Sport“, berücksichtigt jedoch auch weitere Ziele, wie vor allem die Förderung des Mädchen- und Frauensports (Gender Mainstreaming) sowie die Förderung der Kooperation von Schule und (Vereins)Sport.
Mehr Informationen zum Projekt

Sport für Ältere

Regelmäßige Bewegung und Sport steigert die Lebensqualität und hilft, im Alter gesund und mobil zu bleiben. Immer mehr ältere Menschen beteiligen sich deshalb am Berliner Sportgeschehen. Die Zahl der aktiven über 60jährigen in den Vereinen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Der Sport der Älteren nimmt daher auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung im Bereich des Sports einen immer größeren Stellenwert ein.

Spricht man heutzutage von “Älteren”, so umfasst dieser Begriff inzwischen Menschen in sehr verschiedenen Altersklassen und differenzierten Lebenssituationen. Das spiegelt auch das vielseitige und abwechslungsreiche Bewegungsangebot der Sportorganisationen für diese Gruppe wider. Die sportlichen Aktivitäten in den Vereinen und anderen Sport- und Freizeitgruppen stärken dabei gleichzeitig die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Eine Übersicht der Aktivitäten und Angebote erhalten Sie auf diesen Seiten des Landessportbunds Berlin. Weiterhin gibt es auch in den vielen bezirklichen Senioreneinrichtungen zahlreiche Gruppen und ein großes Angebot an bewegungsorientierten Freizeitaktivitäten. Näheres hierzu erfahren Sie auf den Seiten der Bezirksämter unter www.berlin.de.

Trend- und Funsport

Viele Trends sind eine vorübergehende Erscheinung und werden durch neue Entwicklungen abgelöst, einige aber schaffen es, in der Vielfalt der verschiedenen Sportarten einen festen Platz einzunehmen – manche werden gar olympisch. So ist z.B. Beachvolleyball heutzutage gar nicht mehr aus dem Sportgeschehen wegzudenken. Klettern, Skaten, Biken oder Speed-Badminton haben inzwischen neben den klassischen Disziplinen in der Sportstadt Berlin ihren festen Platz. Aber Jugger, Fahrrad-Trial, Slacklinen und viele weitere werden immer beliebter.
Über die Stadt verteilt gibt es die verschiedensten speziellen Sportanlagen, aber auch Treffpunkte für Gleichgesinnte. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport steht mit den Vertretern der verschiedenen Disziplinen und den Verantwortlichen in den Bezirken in einem steten Dialog über die künftigen Ziele und Bedürfnisse. Dazu wurde auch eine Trendsport-Broschüre heraus gegeben, die einen Überblick über die verschiedenen Trends gibt.

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