Ukraine

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів: berlin.de/ukraine

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie weiterhin unter: berlin.de/corona

Warnung und Information der Bevölkerung in Gefahrenlagen

Grafik Warnung Bombenfund

Warntag 2022

Bundesweiter Warntag

  • Die Sirenen, die aktuell in Berlin errichtet werden, können zum Warntag noch nicht angesteuert werden. Die erforderliche Technik für die Anbindung an das Modulare Warnsystem wird vom Bund bereitgestellt und ist gemäß aktueller Einschätzung (August 2022) erst im Jahr 2024 betriebsbereit.
  • Am Warntag werden in Berlin insbesondere Meldungen im Rundfunk (Radio und Fernsehen) sowie in den Mobilfunknetzen veröffentlicht. Im Mobilfunk können Meldungen mit den WarnApps NINA und KATWARN empfangen werden.
    Außerdem wird der Warnkanal Cell Broadcast getestet. Damit können einige Mobilfunkgeräte auch Warnungen empfangen, ohne dass eine besondere App erforderlich ist.
  • Der Bund betreibt eine zentrale Webseite mit Informationen zum Warntag
Probealarm Berlin

Wie wird in Berlin informiert oder gewarnt?

  • Aktuell stehen in Berlin noch keine Sirenen für die Warnung der Bevlkerung zur Verfügung. Bei Bedarf werden sie künftig wie die anderen Warnmittel über das Modulare Warnsystem ausgelöst. Aufgrund ihrer relativ großflächigen Wirkung, werden Sirenen in Berlin nur für herausragende Ereignisse genutzt. Bei Auslösung von Sirenen gibt es immer auch ergänzende Informationen über andere Informationskanäle.
  • In den betroffenen Gebieten wird die gefährdete Bevölkerung grundsätzlich auch durch Einsatzkräfte vor Ort informiert. Achten Sie auf Personal und Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie auf Lautsprecherdurchsagen!
  • Die zuständigen Einsatzbehörden entscheiden, ob Warnungen erforderlich sind und auf welchem Wege sie veröffentlicht werden. Nicht immer ist eine Meldung über alle verfügbaren Warnkanäle erforderlich.
Bild einer Sirene auf einem Dach in Berlin Mitte

Sirenen in Berlin

  • Die Zivilschutzsirenen wurden bis in die 90iger Jahre vom Bund betrieben und dann vor dem Hintergrund der veränderten Bedrohungslage nach dem “Kalten Krieg“ in Berlin, aber auch vielen anderen Ländern und Gemeinden, schrittweise abgebaut bzw. nicht mehr behördlich für die Bevölkerungswarnung genutzt.
  • Aktuell fördert der Bund die Errichtung bestimmter Sirenen. Mit Hilfe dieser Förderung errichtet Berlin vorrangig auf öffentlichen Gebäuden wieder Sirenen für die Bevölkerungswarnung. Die Berliner Feuerwehr wird diese künftig betreuen.
  • Die Sirenen in Berlin werden bei Bedarf über das bundesweite Modulare Warnsystem angesteuert. Hierfür entwickelt der Bund zurzeit die erforderliche Schnittstelle zum Digitalfunk und muss die einzelnen Standorte genehmigen. Das Berliner Sirenennetz kann voraussichtlich im Jahr 2024 für die Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden.
  • Da Sirenensignale alleine keine zielgerichteten Informationen übermitteln, werden beim Einsatz von Sirenen immer auch andere Warnkanäle bedient. Im Falle von Sirenensignalen sollten daher z.B. der Rundfunk und/oder WarnApps genutzt werden, um hierüber ausführlichere Hinweise zu erhalten.
NINA

Individuelle Informationsmöglichkeiten:

  • In Berlin werden als persönliche Informationsmöglichkeit die Smartphone-Apps ‘NINA’ oder ‘KATWARN’ empfohlen. Dort können Gebiete ausgewählt werden, für die im Falle einer Gefahr oder wichtigen Information eine Meldung empfangen werden soll.
  • KATWARN ist ein ergänzendes Warnsystem.
    Weitere Informationen erhalten Sie bei der Berliner Feuerwehr.

Verhaltenshinweise

  • Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind unbedingt für akute Hilfebedarfe freizuhalten.
  • Nutzen Sie Informationsquellen wie Apps, das Internet und den Rundfunk.
  • Nutzen Sie für Auskünfte und Hinweise ohne eine akute Notlage nach Möglichkeit speziell eingerichtete Rufnummern. Achten Sie auf entsprechende Hinweise z.B. im Rundfunk.
  • Falls Sie z.B. bei einem Stromausfall nicht mehr telefonieren können, sprechen Sie in Notfällen Einsatzkräfte auf der Straße sowie Betriebspersonal von Bussen, Bahnhöfen oder auch Taxis an. Meistens kann von dort über Funk Hilfe angefordert werden.
  • Denken Sie bei Stromausfall auch an Autoradios als Informationsquelle.
  • Gefahrensituationen können sich schnell verändern. Den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort ist immer Folge zu leisten!
  • Informieren und helfen Sie sich gegenseitig in der Nachbarschaft, wenn Sie von Gefahren im unmittelbaren Umfeld wissen.
  • Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr. Behindern Sie nicht die Arbeit der Einsatzkräfte.
Symbolgrafik Warnung Satellitensystem

Weitere Informationen zur Warnung in Deutschland

  • Das besonders abgesicherte “Modulare Warnsystem” (MoWaS) stellt die technische Basisinfrastruktur für die wichtigsten Informationskanäle zur Verfügung und wird fortlaufend weiterentwickelt. Es handelt sich um ein satellitengestütztes Multikanalsystem, das 2001 etabliert wurde. Betrieben wird MoWaS vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe