Warnung und Information der Bevölkerung in Gefahrenlagen

Warntag 2020
Bild: BBK

Hinweise zum bundesweiten Warntag 2020

Info-Grafik Warntag 2020
Bild: BBK
  • Ab dem Jahr 2020 wird jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September ein bundesweiter Warntag stattfinden.
    Der diesjährige Warntag ist am 10. September 2020.
  • Das ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund und Ländern, an dem die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland mittels einer Probewarnung getestet wird.
  • Wir möchten Sie für das Thema Warnung sensibilisieren. Insbesondere bewerben wir die in Berlin verfügbaren Warn-Apps . Außerdem machen wir auf die Möglichkeiten zum Selbstschutz aufmerksam.
  • Die Probewarnung wird am 10. September 2020 um 11.00 Uhr von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durchgeführt. Sie wird an alle Warnmultiplikatoren geschickt, die am Modularen Warnsystem angeschlossenen sind (z. B. Smartphone-Apps, Rundfunksender).
    Die Entwarnung erfolgt um 11.20 Uhr.

Informationsmaterial zum Warntag 2020

Flyer Berlin Warntag 2020

PDF-Dokument (403.6 kB)

Individuelle Informationsmöglichkeiten:

NINA
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  • In Berlin werden als persönliche Informationsmöglichkeit die Smartphone-Apps ‘NINA’ oder ‘KATWARN’ empfohlen. Dort können Gebiete ausgewählt werden, für die im Falle einer Gefahr oder wichtigen Information eine Meldung empfangen werden soll.
  • KATWARN ist ein ergänzendes Warnsystem.
    Weitere Informationen erhalten Sie bei der Berliner Feuerwehr.

Verhaltenshinweise

  • Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind unbedingt für akute Hilfebedarfe freizuhalten.
  • Nutzen Sie Informationsquellen wie Apps, das Internet und den Rundfunk.
  • Nutzen Sie für Auskünfte und Hinweise ohne eine akute Notlage nach Möglichkeit speziell eingerichtete Rufnummern. Achten Sie auf entsprechende Hinweise z.B. im Rundfunk.
  • Falls Sie z.B. bei einem Stromausfall nicht mehr telefonieren können, sprechen Sie in Notfällen Einsatzkräfte auf der Straße sowie Beriebspersonal von Bussen, Bahnhöfen oder auch Taxis an. Meistens kann von dort über Funk Hilfe angefordert werden.
  • Denken Sie bei Stromausfall auch an Autoradios als Informationsquelle.
  • Gefahrensituationen können sich schnell verändern. Den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort ist immer Folge zu leisten!
  • Informieren und helfen Sie sich gegenseitig in der Nachbarschaft, wenn Sie von Gefahren im unmittelbaren Umfeld wissen.
  • Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr. Behindern Sie nicht die Arbeit der Einsatzkräfte.

Wie wird in Berlin informiert oder gewarnt?

Symbolgrafik Warnung Bombenfund
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  • Das Land Berlin nutzt in dringenden Fällen für größere Ereignisse insbesondere die oben genannten Warnapps und bei Bedarf Verlautbarungen im Rundfunk.
  • In den betroffenen Gebieten wird die gefährdete Bevölkerung grundsätzlich auch durch Einsatzkräfte vor Ort informiert. Achten Sie auf Personal und Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie auf Lautsprecherdurchsagen!
  • Die zuständigen Einsatzbehörden entscheiden, ob Warnungen erforderlich sind und auf welchem Wege sie veröffentlicht werden. Nicht immer ist eine Meldung über alle verfügbaren Warnkanäle erforderlich.

Weitere Informationen zur Warnung in Deutschland

Symbolgrafik Warnung Satellitensystem
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  • Das besonders abgesicherte “Modulare Warnsystem” (MoWaS) stellt die technische Basisinfrastruktur für die wichtigsten Informationskanäle zur Verfügung und wird fortlaufend weiterentwickelt. Es handelt sich um ein satellitengestütztes Multikanalsystem, das 2001 etabliert wurde. Betrieben wird MoWaS vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe .
  • Besonders wichtig für die Verbreitung von Warnmeldungen sind die Rundfunksender, die fast ausnahmslos an MoWaS angeschlossen sind.