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Innensenator Geisel übergibt Fahrzeuge für den Katastrophenschutz an Hilfsorganisationen

Pressemitteilung vom 30.07.2021

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat heute drei Fahrzeuge für den Katastrophenschutz an die Johanniter Unfallhilfe, den Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft übergeben. Andreas Geisel lobte dabei die Arbeit der Hilfsorganisationen im Bereich des Katastrophenschutzes. „In normalen Zeiten ist das Wort Katastrophenschutz für viele Menschen etwas sehr Abstraktes. Man glaubt: Katastrophe ist meist woanders. Die jüngsten Ereignisse in Deutschland haben sehr deutlich gezeigt, dass Katastrophenschutz etwas sehr Konkretes ist. Und dass die Katastrophe immer direkt vor der eigenen Haustür geschehen kann. Deswegen müssen wir vorbereitet sein und in guten Zeiten Vorsorge für schlechte Zeiten treffen. Das tun wir“, sagte Andreas Geisel anlässlich der Übergabe.

Die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG bekommen – aus Landesmitteln finanziert – drei Fahrzeuge für den Katastrophenschutz. Die Fahrzeuge werden die Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz unterstützen und so ein Teil des Netzwerkes, auf das sich die Bürgerinnen und Bürger in Berlin im Krisenfall verlassen können. Die Fahrzeuge werden zwei Behandlungsplätzen und einem Betreuungsplatz des Katastrophenschutzes zugeordnet und verfügen über dementsprechende Ausstattung. Sie sind geländegängig, mit Doppelkabinen versehen, um schneller mehr Einsatzkräfte vor Ort bringen zu können. Zwei der Fahrzeuge beinhalten Rollcontainer mit Zelten sowie Trinkwasser- und Hygienesets. Ein Fahrzeug kostet je nach Ausstattung etwa 200.000 Euro.

Die Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen habe eindringlich gezeigt, so Innensenator Geisel, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist. „Auch das Land Berlin muss sich auf Extremwetterereignisse vorbereiten. Wir haben in der Pandemie erfahren, wie wichtig es ist, hier auf ein stabiles Fundament aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zurückgreifen zu können“, sagte Andreas Geisel.
Der Senator betonte, dass Berlin auf über 1.200 freiwillige Helferinnen und Helfer in den Hilfsorganisationen bauen kann, die mit Kompetenz und Engagement das Fundament eines erfolgreichen Katastrophenschutzes bilden.